Sprachkurse, Nachhilfe, Firmenkurse
 

Praktikumsbericht Teil 1: Die Reise beginnt

Hallo Liebe Berlinek-Familie,

In diesem Blogeintrag möchte ich uns kurz vorstellen.

Wir sind vier Studierende von der Humboldt Universität in Berlin und werden in den nächsten Wochen den Lehrer*innen über die Schultern schauen. Später möchten wir auch gerne an einer Sprachschule wie Berlinek unterrichten, aber dafür müssen wir viel Praxiserfahrung sammeln. Zu Beginn werden wir häufig den Unterricht beobachten und dann immer mehr auch praktisch einsteigen. Aber keine Angst: Wir schauen nur euren Lehrer*innen auf die Finger. Bisher sind wir in allen Kursen und von den Lehrerenden sehr herzlich aufgenommen worden und hatten einen tollen Start ins Praktikum. Wir freuen uns auf regen Erfahrungsaustausch und Gespräche mit Schüler*innen wie auch Lehrer*innen. Vielleicht begegnen wir uns ja im Sprachcafé? Das würde uns sehr freuen. Kosovare und Laura könnt ihr am Standort Maarerstraße antreffen und Daaje und mich in Charlottenburg.

Bis bald
Tanja

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Praktikumsbericht Teil 1: Die Reise beginnt

Hallo Liebe Berlinek-Familie,

In diesem Blogeintrag möchte ich uns kurz vorstellen.

Wir sind vier Studierende von der Humboldt Universität in Berlin und werden in den nächsten Wochen den Lehrer*innen über die Schultern schauen. Später möchten wir auch gerne an einer Sprachschule wie Berlinek unterrichten, aber dafür müssen wir viel Praxiserfahrung sammeln. Zu Beginn werden wir häufig den Unterricht beobachten und dann immer mehr auch praktisch einsteigen. Aber keine Angst: Wir schauen nur euren Lehrer*innen auf die Finger. Bisher sind wir in allen Kursen und von den Lehrerenden sehr herzlich aufgenommen worden und hatten einen tollen Start ins Praktikum. Wir freuen uns auf regen Erfahrungsaustausch und Gespräche mit Schüler*innen wie auch Lehrer*innen. Vielleicht begegnen wir uns ja im Sprachcafé? Das würde uns sehr freuen. Kosovare und Laura könnt ihr am Standort Maarerstraße antreffen und Daaje und mich in Charlottenburg.

Bis bald
Tanja

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Praktikumsbericht Teil 1: Die Reise beginnt

Hallo Liebe Berlinek-Familie,

In diesem Blogeintrag möchte ich uns kurz vorstellen.

Wir sind vier Studierende von der Humboldt Universität in Berlin und werden in den nächsten Wochen den Lehrer*innen über die Schultern schauen. Später möchten wir auch gerne an einer Sprachschule wie Berlinek unterrichten, aber dafür müssen wir viel Praxiserfahrung sammeln. Zu Beginn werden wir häufig den Unterricht beobachten und dann immer mehr auch praktisch einsteigen. Aber keine Angst: Wir schauen nur euren Lehrer*innen auf die Finger. Bisher sind wir in allen Kursen und von den Lehrerenden sehr herzlich aufgenommen worden und hatten einen tollen Start ins Praktikum. Wir freuen uns auf regen Erfahrungsaustausch und Gespräche mit Schüler*innen wie auch Lehrer*innen. Vielleicht begegnen wir uns ja im Sprachcafé? Das würde uns sehr freuen. Kosovare und Laura könnt ihr am Standort Maarerstraße antreffen und Daaje und mich in Charlottenburg.

Bis bald
Tanja

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Elfchen (Gedicht aus 11 Wörtern, je Zeile 1,2,3,4,1 Wort/Wörter)

Vokabeln für Klugscheißer*innen – Ein Leben voller Möpse

Aneta Jarniewicz



Der Mops
, ein scheinbar kleines Wort und so viele Möglichkeiten! Diese hässlich-schöne Hunderasse interessiert nur Wenige. Doch ihr Name birgt eine lexikalische Fülle. Schauen wir kurz darauf:

  • der Mops ist ein dicker kleiner Hund und ein dicker kleiner Mensch
  • der Mops, die Möpse (Geld), eher Kleingeld,
  • die Möpse, nur im Plural auftretend bezeichnen auch die weibliche Brust
  • mopsen – steht für sich langweilen. Langweilen sich die dicken Menschen mehr als die dünnen?
  • mopsen – auch eine Kleinigkeit stehlen/klauen
  • mopsig werden – frech werden
  • möpseln – bedeutet schlecht, muffig riechen
  • noch dazu haben wir das Wort mopsfidel (pudelwohl), was fröhlich, gut gelaunt bedeutet und den Charakter der verspielten Hunderasse wiedergibt

Einige der oben genannten Begriffen bezieht sich auf das Äußere des Hundes und spielen auf dick und klein an. Aber was zum Teufel hat der Mops mit der Langeweile, Diebstahl oder schlechtem Geruch zu tun?

Versuchen wir, der Sache auf den Grund zu gehen. Die Geschichte des Mopsvölkchens ist älter als das Christentum und führt uns ins sechste Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung nach China. Dort lebten die kleinen Hunde in kaiserlichen Palästen. Die Legende besagt, dass die Chinesen von den Falten auf dem Mopsgesicht prophetische Glückszeichen ablesen konnten. Besonders beliebt waren die Exemplare, deren faltige Schnauzen das Schriftzeichen Fürst formten. Irgendwann im 16. Jahrhundert ist der Mops nach Holland gekommen und wurde prompt zum offiziellen Hund der herrschenden Familie. Das geschah erst, nachdem ein besonders mutiger Mops den Fürsten mit Kläffen vor einem Attentat bewahrte. Als der nächste Prinz den holländischen Thron bestieg, begleiteten ihn in Nationalfarben geschmückte Möpse.

Hier fängt unser sprachliches Abenteuer an. Schon bevor die Hunderasse nach Europa kam, gab es in der niederländischen Sprache das Wort mop, das einen primitiven, mürrischen Menschen beschrieb. Auf Deutsch nannte man damals träge und unfreundliche Personen Mops. Da die Mopsschnauze den Europäern – anders als den Chinesen – grimmig und unzufrieden erschien, haben sie den Namen auf den Hund übertragen. Interessanterweise heißen die Hunde auf Englisch Pug, vom Lateinischen pugnus (Faust), und auf Italienisch carlino, vom Namen eines Komödianten (Carlo Bertinazzi), der eine Hundemaske trug.

Davon scheinen die Wendungen mopsig sein (frech sein), oder mopsen (sich langweilen) abgeleitet zu sein. Doch nachdem die Hunde sich verbreitet hatten, waren offensichtlich andere äußere Merkmale wichtiger. Die kleine dickliche und robuste Gestalt des Mopses und  sein Name wurde  auf alles Dicke und Rundliche übertragen, darunter auf die Brüste, kleine, dicken Menschen und auf mopsige Gesichter, die auf Münzen abgebildet wurden (Mops-Geld).

Im 18 Jahrhundert gab es in Frankreich und in Deutschland einen Mopsorden, eine Art Freimaurer-Bewegung, an der auch Frauen beteiligt waren. Der Orden war geheim und seine Mitglieder trugen als Erkennungszeichen auf der Brust versteckt ein Medaillon, auf dem als Symbol für Treue und Mut ein Mops abgebildet war. Vielleicht war das der Moment, in dem die Ordensbruder den Frauen auf die Brust (Möpse) gestarrt haben, um eine Seelenverwandte zu identifizieren und den Mops zu finden.

Möpseln in der Bedeutung schlecht riechen hat mit dem Hund nichts zu tun und ist auf stinkiges muffen zurückzuführen. Noch interessanter ist die Herkunft von mopsen (klauen), die wahrscheinlich von dem Wort Mop (Besen) stammt. Mit dem Besen wischen wir was weg, in übertragener Bedeutung wir beseitigen es oder nehmen es an uns.

Wie man sieht, ist die menschliche und hündische Geschichte eng miteinander verwoben. Und zum Schluss möchte ich den Klassiker zitieren: Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. (Loriot) Trotzdem sollten auch wir Mopslose, die Hoffnung nicht verlieren.

 

Mein Mops mag manche Möpse

manchmal mopst mich mein Mops

mal möpselt mein Mops minimal

meistens mopst mein Mops mein mütterliches Mitgefühl

 

Präsenz-Onlineunterricht

Auch wenn der Präsenzunterricht jetzt wieder regulär stattfindet, haben wir in den letzten Monaten sehr viel online gelernt.

Was haben wir aber eigentlich gelernt? Wir – Lehrer & Schüler.

1. Die internetfähigen Geräte sind nicht unsere Feinde und die Bedienung ist gar nicht so schwer!
Über einen Videochat konnten sich sowohl unsere Lehrer als auch unsere Schüler – die kleinen und die etwas älteren – über Laptop, Tablet oder sogar das Handy für den online Unterricht begeistern. Viele steigen sogar jetzt auf diese Lernform um!
2. Der Unterricht ist zwar zu etwas Neuem geworden, aber nicht zu etwas Unmöglichem! Online bieten sich uns vielerlei Möglichkeiten die Stunden besonders zu gestalten und den Unterricht lebendig werden zu lassen. Digital zu lernen muss nicht direkt kompliziert heißen. Durch den Einsatz unterschiedlicher digitaler Medien, in Begleitung von traditionellen Hilfsmitteln ähnelt unser Online Unterricht dem Präsenzunterricht.
3. Digital und traditionell gleichzeitig.
Wir arbeiten weiterhin mit Büchern – wie in einem Klassenzimmer. Wir halten es nicht allzu kompliziert, dennoch spannend genug, so dass Langeweile ein Fremdwort für uns ist! Die Teilnehmer bekommen von uns die Lehrmaterialien zugeschickt und entscheiden, ob sie die Kopien ausdrucken und auf dem Papier arbeiten, oder ob alles digital erarbeitet wird.
4. Alles kann, nichts muss!
Ein Konversationstraining, eine Wortschatz-, Grammatik- oder Texteinführung, Festigung der Sprachfertigkeiten oder Prüfungsvorbereitung – alles ist möglich.
5. Zeitsparend, effektiv und ohne Babysitter!
Keine langen Fahrwege, kein Zeitmanagement mehr, denn wir sitzen ganz gemütlich in unserem Lieblingssessel mit einem leckeren Getränk und lernen/lehren. Auch die Kinder – oder sogar die Haustiere im Zimmer nebenan stören uns nicht 😉

  
  

 

Von der Praktikantin zur Mitarbeiterin

 

           Herzlich Willkommen im Team! 🙌🏼⠀⠀⠀
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Bestimmt Kennen Sie unsere Praktikantin Suzana.
Wir haben leider eine schlechte Nachricht. Suzana ist keine Praktikantin mehr bei uns…
aber die gute Nachricht ist, dass sie jetzt offiziell zu unserem Berlinek-Team gehört!🥰⠀⠀⠀⠀⠀

Suzana hat ihre Praktikumszeit bei Berlinek in Bildern und Worten zusammengefasst:

Meine Praktikumszeit bei Berlinek
Was wäre der Büroalltag nur ohne Kaffee? Morgens und zwischendurch ist  immer Zeit für eine Tasse Kaffee und schon kann man wieder  belebt in die Kundenberatung gehen.
Obwohl  wir aus Umweltschutz die Anzahl der Kopien möglichst gering halten und viele Dokumente scannen, sind manche Kopien unabdingbar und machen  am Profigerät besonders Spaß.
Korrespondenz mit Partnern und Teilnehmern läuft noch immer klassisch über die Post, glücklicherweise sind die Kuverts und Briefmarken heutzutage selbstklebend.
Das A und O im Büro: der Computer mit stabiler Internetverbindung. Ob zur Erstellung von vielen Listen in Word und Excel, zur Nutzung der internen Kundendatenbank oder zur Beantwortung von E-Mails, ohne geht es nicht.
Nachdem ich mich immer sicherer in der Beratung unserer Programme gefühlt habe, hat mir die telefonische und persönliche Kundenberatung auf Deutsch und Englisch am besten gefallen.
Ich hatte von Anfang an eine super Zeit bei Berlinek, wurde sofort von den Mitarbeitern und Lehrkräften gut aufgenommen und freue mich, dass ich auch in Zukunft ein Mitglied der Berlinek Familie bleibe.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  
  

Von der Praktikantin zur Mitarbeiterin

 

           Herzlich Willkommen im Team! 🙌🏼⠀⠀⠀
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Bestimmt Kennen Sie unsere Praktikantin Suzana.
Wir haben leider eine schlechte Nachricht. Suzana ist keine Praktikantin mehr bei uns…
aber die gute Nachricht ist, dass sie jetzt offiziell zu unserem Berlinek-Team gehört!🥰⠀⠀⠀⠀⠀

Suzana hat ihre Praktikumszeit bei Berlinek in Bildern und Worten zusammengefasst:

Meine Praktikumszeit bei Berlinek
Was wäre der Büroalltag nur ohne Kaffee? Morgens und zwischendurch ist  immer Zeit für eine Tasse Kaffee und schon kann man wieder  belebt in die Kundenberatung gehen.
Obwohl  wir aus Umweltschutz die Anzahl der Kopien möglichst gering halten und viele Dokumente scannen, sind manche Kopien unabdingbar und machen  am Profigerät besonders Spaß.
Korrespondenz mit Partnern und Teilnehmern läuft noch immer klassisch über die Post, glücklicherweise sind die Kuverts und Briefmarken heutzutage selbstklebend.
Das A und O im Büro: der Computer mit stabiler Internetverbindung. Ob zur Erstellung von vielen Listen in Word und Excel, zur Nutzung der internen Kundendatenbank oder zur Beantwortung von E-Mails, ohne geht es nicht.
Nachdem ich mich immer sicherer in der Beratung unserer Programme gefühlt habe, hat mir die telefonische und persönliche Kundenberatung auf Deutsch und Englisch am besten gefallen.
Ich hatte von Anfang an eine super Zeit bei Berlinek, wurde sofort von den Mitarbeitern und Lehrkräften gut aufgenommen und freue mich, dass ich auch in Zukunft ein Mitglied der Berlinek Familie bleibe.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  
  

Von der Praktikantin zur Mitarbeiterin

 

           Herzlich Willkommen im Team! 🙌🏼⠀⠀⠀
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Bestimmt Kennen Sie unsere Praktikantin Suzana.
Wir haben leider eine schlechte Nachricht. Suzana ist keine Praktikantin mehr bei uns…
aber die gute Nachricht ist, dass sie jetzt offiziell zu unserem Berlinek-Team gehört!🥰⠀⠀⠀⠀⠀

Suzana hat ihre Praktikumszeit bei Berlinek in Bildern und Worten zusammengefasst:

Meine Praktikumszeit bei Berlinek
Was wäre der Büroalltag nur ohne Kaffee? Morgens und zwischendurch ist  immer Zeit für eine Tasse Kaffee und schon kann man wieder  belebt in die Kundenberatung gehen.
Obwohl  wir aus Umweltschutz die Anzahl der Kopien möglichst gering halten und viele Dokumente scannen, sind manche Kopien unabdingbar und machen  am Profigerät besonders Spaß.
Korrespondenz mit Partnern und Teilnehmern läuft noch immer klassisch über die Post, glücklicherweise sind die Kuverts und Briefmarken heutzutage selbstklebend.
Das A und O im Büro: der Computer mit stabiler Internetverbindung. Ob zur Erstellung von vielen Listen in Word und Excel, zur Nutzung der internen Kundendatenbank oder zur Beantwortung von E-Mails, ohne geht es nicht.
Nachdem ich mich immer sicherer in der Beratung unserer Programme gefühlt habe, hat mir die telefonische und persönliche Kundenberatung auf Deutsch und Englisch am besten gefallen.
Ich hatte von Anfang an eine super Zeit bei Berlinek, wurde sofort von den Mitarbeitern und Lehrkräften gut aufgenommen und freue mich, dass ich auch in Zukunft ein Mitglied der Berlinek Familie bleibe.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  
  

Schätze am Wegesrand oder Ein Hauch von Zen

Reginas Blog 

Vor kurzem ist mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in der Straße, in der sich meine Sprachschule befindet, ein Baumkletterer aufgefallen. Er machte sich gerade an meinem Lieblingsbaum zu schaffen, einer Kiefer, über deren Anblick ich mich jeden Tag freue. Viele der bereits abgeschnittenen Zweige lagen traurig und verloren auf der Straße und dem Bürgersteig herum. Da der Mann noch mitten in der Arbeit war und ich in Eile, habe ich keinen der Zweige aufgehoben, aber kurz daran gedacht, dass man den ein oder anderen doch noch in einer Vase würdigen könnte.

Einige Stunden später auf dem Nachhauseweg bin ich wieder an der Kiefer vorbeigekommen, und es lag noch genau ein Zweig auf der Straße – als ob er auf mich gewartet hätte! Diesen habe ich mitgenommen und zu Hause in eine passende Vase gestellt, um mich noch eine Zeitlang an ihm zu erfreuen.

Sein Anblick wirkt beruhigend und hat für mich einen „Hauch von Zen“.

Im gleichnamigen Klassiker des Asiatischen Films spielt allerdings ein Bambuswald eine bedeutende Rolle…

„Meine Kiefer“ mutet zwar japanisch an, es handelt sich bei ihr aber weder um eine Japanische noch Chinesische Kiefer, sondern um eine Waldkiefer, botanisch: Pinus sylvestris, auch Föhre oder Forche genannt. Um das herauszubekommen, habe ich mir die verschiedenen Kiefernarten im Internet angeschaut. Sie zu unterscheiden fand ich gar nicht so leicht. Ausschlaggebend ist die Anzahl und Anordnung der Nadeln, aber auch die Form der Zapfen kann bei der Bestimmung helfen.

Hätte ich als Kind meinem Vater bei seinen Ausführungen beim Wandern und Spaziergehengehen doch nur aufmerksamer gelauscht. Er hätte sofort gewusst, um welche Kiefernart es sich hier handelt.

Apropos Bestimmung: ich habe tatsächlich in meiner heimischen Bibliothek kein Baum- oder Pflanzenbestimmungsbuch gefunden. Dem möchte ich, angeregt von „meiner Kiefer“, mit einem baldigen Bucherwerb Abhilfe schaffen. Blättern in Büchern macht mir einfach viel mehr Freude, als im Internet zu surfen. Dankenswerterweise hat mir das Internet im Fall der Kiefer dennoch sehr geholfen. Einer Seite zur Geschichte Wittenaus konnte ich zudem entnehmen, dass es kurioserweise bereits im 18. Jahrhundert eine sagenumwobene Schirmkiefer auf dem Gebiet der heutigen Maarer Straße 16 gegeben hat. Unter ihr sollen sogar Friedrich der Große und Napoleon Schatten gefunden haben!

Sie stand bis 1930 und musste vermutlich für die neu entstehenden Wohnhäuser weichen. Umso schöner, dass mein Lieblingsbaum nicht die einzige Kiefer und der einzige Nadelbaum in der Maarer Straße geblieben ist, sondern sich die damaligen Häuslebauer die Tradition wieder in ihre Gärten geholt haben. Davon profitieren ihre Kinder, Enkel oder Neuanwohner sowie die Flaneurin.

In meinem ersten Blogtext hatte ich darüber geschrieben, wie spannend es sein kann, Augen und Sinne auch in bekannter Umgebung offen zu halten – vielleicht findet sich ja ein „Schatz“ oder eine Anregung für einen Text.

 

 

Schätze am Wegesrand oder Ein Hauch von Zen

Reginas Blog 

Vor kurzem ist mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in der Straße, in der sich meine Sprachschule befindet, ein Baumkletterer aufgefallen. Er machte sich gerade an meinem Lieblingsbaum zu schaffen, einer Kiefer, über deren Anblick ich mich jeden Tag freue. Viele der bereits abgeschnittenen Zweige lagen traurig und verloren auf der Straße und dem Bürgersteig herum. Da der Mann noch mitten in der Arbeit war und ich in Eile, habe ich keinen der Zweige aufgehoben, aber kurz daran gedacht, dass man den ein oder anderen doch noch in einer Vase würdigen könnte.

Einige Stunden später auf dem Nachhauseweg bin ich wieder an der Kiefer vorbeigekommen, und es lag noch genau ein Zweig auf der Straße – als ob er auf mich gewartet hätte! Diesen habe ich mitgenommen und zu Hause in eine passende Vase gestellt, um mich noch eine Zeitlang an ihm zu erfreuen.

Sein Anblick wirkt beruhigend und hat für mich einen „Hauch von Zen“.

Im gleichnamigen Klassiker des Asiatischen Films spielt allerdings ein Bambuswald eine bedeutende Rolle…

„Meine Kiefer“ mutet zwar japanisch an, es handelt sich bei ihr aber weder um eine Japanische noch Chinesische Kiefer, sondern um eine Waldkiefer, botanisch: Pinus sylvestris, auch Föhre oder Forche genannt. Um das herauszubekommen, habe ich mir die verschiedenen Kiefernarten im Internet angeschaut. Sie zu unterscheiden fand ich gar nicht so leicht. Ausschlaggebend ist die Anzahl und Anordnung der Nadeln, aber auch die Form der Zapfen kann bei der Bestimmung helfen.

Hätte ich als Kind meinem Vater bei seinen Ausführungen beim Wandern und Spaziergehengehen doch nur aufmerksamer gelauscht. Er hätte sofort gewusst, um welche Kiefernart es sich hier handelt.

Apropos Bestimmung: ich habe tatsächlich in meiner heimischen Bibliothek kein Baum- oder Pflanzenbestimmungsbuch gefunden. Dem möchte ich, angeregt von „meiner Kiefer“, mit einem baldigen Bucherwerb Abhilfe schaffen. Blättern in Büchern macht mir einfach viel mehr Freude, als im Internet zu surfen. Dankenswerterweise hat mir das Internet im Fall der Kiefer dennoch sehr geholfen. Einer Seite zur Geschichte Wittenaus konnte ich zudem entnehmen, dass es kurioserweise bereits im 18. Jahrhundert eine sagenumwobene Schirmkiefer auf dem Gebiet der heutigen Maarer Straße 16 gegeben hat. Unter ihr sollen sogar Friedrich der Große und Napoleon Schatten gefunden haben!

Sie stand bis 1930 und musste vermutlich für die neu entstehenden Wohnhäuser weichen. Umso schöner, dass mein Lieblingsbaum nicht die einzige Kiefer und der einzige Nadelbaum in der Maarer Straße geblieben ist, sondern sich die damaligen Häuslebauer die Tradition wieder in ihre Gärten geholt haben. Davon profitieren ihre Kinder, Enkel oder Neuanwohner sowie die Flaneurin.

In meinem ersten Blogtext hatte ich darüber geschrieben, wie spannend es sein kann, Augen und Sinne auch in bekannter Umgebung offen zu halten – vielleicht findet sich ja ein „Schatz“ oder eine Anregung für einen Text.

 

 

Schätze am Wegesrand oder Ein Hauch von Zen

Reginas Blog 

Vor kurzem ist mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in der Straße, in der sich meine Sprachschule befindet, ein Baumkletterer aufgefallen. Er machte sich gerade an meinem Lieblingsbaum zu schaffen, einer Kiefer, über deren Anblick ich mich jeden Tag freue. Viele der bereits abgeschnittenen Zweige lagen traurig und verloren auf der Straße und dem Bürgersteig herum. Da der Mann noch mitten in der Arbeit war und ich in Eile, habe ich keinen der Zweige aufgehoben, aber kurz daran gedacht, dass man den ein oder anderen doch noch in einer Vase würdigen könnte.

Einige Stunden später auf dem Nachhauseweg bin ich wieder an der Kiefer vorbeigekommen, und es lag noch genau ein Zweig auf der Straße – als ob er auf mich gewartet hätte! Diesen habe ich mitgenommen und zu Hause in eine passende Vase gestellt, um mich noch eine Zeitlang an ihm zu erfreuen.

Sein Anblick wirkt beruhigend und hat für mich einen „Hauch von Zen“.

Im gleichnamigen Klassiker des Asiatischen Films spielt allerdings ein Bambuswald eine bedeutende Rolle…

„Meine Kiefer“ mutet zwar japanisch an, es handelt sich bei ihr aber weder um eine Japanische noch Chinesische Kiefer, sondern um eine Waldkiefer, botanisch: Pinus sylvestris, auch Föhre oder Forche genannt. Um das herauszubekommen, habe ich mir die verschiedenen Kiefernarten im Internet angeschaut. Sie zu unterscheiden fand ich gar nicht so leicht. Ausschlaggebend ist die Anzahl und Anordnung der Nadeln, aber auch die Form der Zapfen kann bei der Bestimmung helfen.

Hätte ich als Kind meinem Vater bei seinen Ausführungen beim Wandern und Spaziergehengehen doch nur aufmerksamer gelauscht. Er hätte sofort gewusst, um welche Kiefernart es sich hier handelt.

Apropos Bestimmung: ich habe tatsächlich in meiner heimischen Bibliothek kein Baum- oder Pflanzenbestimmungsbuch gefunden. Dem möchte ich, angeregt von „meiner Kiefer“, mit einem baldigen Bucherwerb Abhilfe schaffen. Blättern in Büchern macht mir einfach viel mehr Freude, als im Internet zu surfen. Dankenswerterweise hat mir das Internet im Fall der Kiefer dennoch sehr geholfen. Einer Seite zur Geschichte Wittenaus konnte ich zudem entnehmen, dass es kurioserweise bereits im 18. Jahrhundert eine sagenumwobene Schirmkiefer auf dem Gebiet der heutigen Maarer Straße 16 gegeben hat. Unter ihr sollen sogar Friedrich der Große und Napoleon Schatten gefunden haben!

Sie stand bis 1930 und musste vermutlich für die neu entstehenden Wohnhäuser weichen. Umso schöner, dass mein Lieblingsbaum nicht die einzige Kiefer und der einzige Nadelbaum in der Maarer Straße geblieben ist, sondern sich die damaligen Häuslebauer die Tradition wieder in ihre Gärten geholt haben. Davon profitieren ihre Kinder, Enkel oder Neuanwohner sowie die Flaneurin.

In meinem ersten Blogtext hatte ich darüber geschrieben, wie spannend es sein kann, Augen und Sinne auch in bekannter Umgebung offen zu halten – vielleicht findet sich ja ein „Schatz“ oder eine Anregung für einen Text.

 

 

Berlinek zeigt digitale und reale Präsenz!

Unsere im Bereich Integrationskurs angebotenen Online-Tutorials haben viel Zustimmung und großen Zulauf erfahren und sind bereits in die zweite Runde gegangen. Die dabei gemachten Erfahrungen in der digitalen Welt haben alle Beteiligten weiter gebracht und nicht nur auf der methodischen und technischen Ebene bereichert.

Nach der erfolgreichen Rückkehr vieler unserer individuellen Programme in den Präsenzunterricht, führen wir seit Anfang Juni ausgewählte Integrationskurse mit den jeweiligen Abschlusstests DTZ und LiD unter Beachtung der erforderlichen Hygieneregeln und Sicherheitsmaßnahmen zu Ende (zeitlich versetzt, in kleinen Gruppen, vor und teilweise während der Sommerferien).

Für die schulische Sommerpause haben wir zudem neue spannende Programme für Kinder und Jugendliche konzipiert: das Englisch Tagescamp und den Workshop Lesen und Schreiben in Deutsch (zu finden unter Programme für Kinder und Jugendliche) .

So haben wir im August nach der Sommerpause eine gute Ausgangsposition für die Weiterführung unserer vielfältigen Programme. Und sowohl unsere kleinen als auch großen Schüler*innen werden von uns gleichermaßen kreativ und mit tollem Lerneffekt durch die „Ferien“ geführt.

Natürlich hoffen wir, dass die Corona-Pandemie, wenn nicht gebannt, zumindest noch besser im Griff ist und uns weitere Lockerungen das Unterrichten und Leben erleichtern werden!

 

Berlinek zeigt digitale und reale Präsenz!

Unsere im Bereich Integrationskurs angebotenen Online-Tutorials haben viel Zustimmung und großen Zulauf erfahren und sind bereits in die zweite Runde gegangen. Die dabei gemachten Erfahrungen in der digitalen Welt haben alle Beteiligten weiter gebracht und nicht nur auf der methodischen und technischen Ebene bereichert.

Nach der erfolgreichen Rückkehr vieler unserer individuellen Programme in den Präsenzunterricht, führen wir seit Anfang Juni ausgewählte Integrationskurse mit den jeweiligen Abschlusstests DTZ und LiD unter Beachtung der erforderlichen Hygieneregeln und Sicherheitsmaßnahmen zu Ende (zeitlich versetzt, in kleinen Gruppen, vor und teilweise während der Sommerferien).

Für die schulische Sommerpause haben wir zudem neue spannende Programme für Kinder und Jugendliche konzipiert: das Englisch Tagescamp und den Workshop Lesen und Schreiben in Deutsch (zu finden unter Programme für Kinder und Jugendliche) .

So haben wir im August nach der Sommerpause eine gute Ausgangsposition für die Weiterführung unserer vielfältigen Programme. Und sowohl unsere kleinen als auch großen Schüler*innen werden von uns gleichermaßen kreativ und mit tollem Lerneffekt durch die „Ferien“ geführt.

Natürlich hoffen wir, dass die Corona-Pandemie, wenn nicht gebannt, zumindest noch besser im Griff ist und uns weitere Lockerungen das Unterrichten und Leben erleichtern werden!

 

Berlinek zeigt digitale und reale Präsenz!

Unsere im Bereich Integrationskurs angebotenen Online-Tutorials haben viel Zustimmung und großen Zulauf erfahren und sind bereits in die zweite Runde gegangen. Die dabei gemachten Erfahrungen in der digitalen Welt haben alle Beteiligten weiter gebracht und nicht nur auf der methodischen und technischen Ebene bereichert.

Nach der erfolgreichen Rückkehr vieler unserer individuellen Programme in den Präsenzunterricht, führen wir seit Anfang Juni ausgewählte Integrationskurse mit den jeweiligen Abschlusstests DTZ und LiD unter Beachtung der erforderlichen Hygieneregeln und Sicherheitsmaßnahmen zu Ende (zeitlich versetzt, in kleinen Gruppen, vor und teilweise während der Sommerferien).

Für die schulische Sommerpause haben wir zudem neue spannende Programme für Kinder und Jugendliche konzipiert: das Englisch Tagescamp und den Workshop Lesen und Schreiben in Deutsch (zu finden unter Programme für Kinder und Jugendliche) .

So haben wir im August nach der Sommerpause eine gute Ausgangsposition für die Weiterführung unserer vielfältigen Programme. Und sowohl unsere kleinen als auch großen Schüler*innen werden von uns gleichermaßen kreativ und mit tollem Lerneffekt durch die „Ferien“ geführt.

Natürlich hoffen wir, dass die Corona-Pandemie, wenn nicht gebannt, zumindest noch besser im Griff ist und uns weitere Lockerungen das Unterrichten und Leben erleichtern werden!

 

„Und genau da fängt Theater an“

Kürzlich trafen sich Janka Panskus vom Gorki X und Claudia Johanning vom Sprachenzentrum Berlinek für ein Interview im Maxim Gorki Theater. Dabei ging es nicht nur um die gemeinsame Arbeit mit den Integrationskursen. Janka gab auch interessante Einblicke in die Entwicklertätigkeiten unter diesem höchst innovativen Dach.

Eingang des Maxim Gorki Theater von „Unter den Linden“ aus

 

CJ: Du kennst inzwischen ja viele Gruppen von uns. Was kommt dir als erstes in den Kopf, wenn du im Kalender siehst, dass morgen eine Gruppe von Berlinek kommt?
JP: Als erstes kommt mir immer in den Sinn, dass ich sehr gespannt bin, wer da kommt, weil die Gruppen jedes Mal sehr unterschiedlich sind. Wir haben oft Gruppen aus dem Schul- oder Unibereich, die sind meist sehr homogen, was die Altersstruktur angeht und gerade bei euch weiß ich nie, was mich erwartet. Die Gruppen sind sehr gemischt, jüngere und ältere, viele haben Kinder und damit auch Verantwortung für andere. Ich weiß auch nie, welche Herkunftssprachen oder auch Herkünfte sie haben und deshalb ist es immer eine große Überraschung für mich. Ich bin jedes Mal ein bisschen in einer Spannung, wie die Gruppe reagieren wird. Manche Menschen sind z.B. per se offen für Theater und steigen sofort ein. Ich habe aber auch schon ein paar Mal Gruppen erlebt, wo es erst einmal so eine Vorsicht oder Skepsis gab. Ich habe dazu eine gewisse Theorie – ich gehe mal von mir aus: Wenn ich mich in einer Fremdsprache ausdrücken muss und ich merke, ich bin in der Fremdsprache noch nicht so gut, dann ärgere ich mich so darüber, dass ich eigentlich etwas, was ich ja komplex denken kann, weil ich über eine bestimmte Reife verfüge, trotzdem nicht rüberbringen kann und dann stehe ich mir selbst im Weg. Im Workshop hatte ich manchmal das Gefühl, dass es bei einigen eine Art stillen Ärger gab, nicht auf andere, eher mit der Frage verbunden, warum kann ich jetzt hier nicht so teilnehmen. Ich glaube, dass es diffizile Prozesse sind, die im Innern ablaufen. Wenn wir es aber schaffen und auch Glück mit unserem Spielplan haben und einen Workshop erwischen, in dem sie sehr lustvoll agieren können, z.B. wenn wir Standbilder „Familienfotos“ machen oder wir hatten bei „Kleiner Mann, was nun“ die Szene „Um die Hand anhalten“, dann merkt man, dass sie sehr gerne etwas von sich erzählen, dass es Sprechanlässe gibt und das ist dann immer sehr schön.
Blick ins Foyer aus dem Eingangsbereich mit der Theaterkasse

 

CJ: Ich habe den Eindruck, dass meistens du die Workshops mit unseren Gruppen durchführst. Du hast auch DaF-Unterrichtserfahrung, ist das der Grund?
JP: Das hat sich so ergeben. Tatsächlich ist es mein Steckenpferd, über Sprache bzw. Sprache lernen zu arbeiten. Ich mache das sehr gerne und merke in der Zusammenarbeit im Team, z.B. auch mit unseren Praktikant*innen, dass es einen Unterschied macht, ob man gewohnt ist, langsamer zu sprechen. Am Anfang ist mir das auch sehr schwer gefallen. Oder dass ich eben manchmal bestimmte Konstruktionen sofort im Kopf überprüfe, kennen sie z.B. im Level A2 den Konjunktiv, welche Nebensätze verstehen sie, welche Wörter könnten sie kennen, wenn es um bestimmte Sachverhalte geht. Manchmal benutze ich zwei Wörter hintereinander, die synonym sind. Trotzdem gibt es auch immer wieder Überraschungen. Insofern ist es von großem Vorteil, dass immer wieder dieselben Lehrer*innen von euch kommen und wir miteinander vertraut sind. Sie unterstützen mich, vermitteln und erklären Wörter. Sie kennen die Gruppen und auch deren Kenntnisstand natürlich besser als ich.
Im Foyer

 

CJ: Ihr habt zwei Ensembles, richtig? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen den Ensembles und dem theaterpädagogischen Team?
JP: Also im Prinzip gibt es bzw. gab es zwei Ensembles. Zum einen das Ensemble, mit dem wir gestartet sind, das ja per se schon sehr divers ist und dann haben wir das Exil Ensemble gegründet, mit insgesamt sieben Künstler*innen, die hier im Exil leben. Von diesen sieben haben wir inzwischen vier in gegenseitigem Einvernehmen fest übernommen. Ursprünglich war das mal ein auf zwei Jahre gefördertes Modellprojekt, bei dem sie Fortbildungen und Deutschunterricht bekommen haben, mit dem Ziel, dass sie die Befähigung erhalten, im deutschsprachigen Raum generell an jedem Theater arbeiten zu können. Einige haben sich für andere künstlerische Wege entschieden, z.B. der Leiter des Exil Ensembles. Er hat sich dafür entschieden, dass er lieber schreiben und inszenieren will. Am Anfang haben wir oft Theaterstücke inszeniert, bei denen das Exil Ensemble unter sich blieb und mit Hausregisseur*innen von uns gearbeitet hat. In zunehmend mehr Stücken arbeiten wir inzwischen gemischt. Zwischen Ensemble und Gorki X gibt es keine besonders ausgeprägte Zusammenarbeit, wir arbeiten eher zusammen mit den Dramaturg*innen, denn sie sind auch in den Proben dabei. Wir befragen die Dramaturg*innen z.B., was war die Idee dahinter, dieses Stück auszuwählen, genau mit dieser Besetzung zu arbeiten oder den Auftrag an diese Regisseurin oder diesen Regisseur zu vergeben, wie war der Probenprozess, wo lag euer Augenmerk. Über diesen Abgleich hinaus überlegen wir uns, was Zuschauende vielleicht brauchen könnten, im Sinne einer Vorentlastung. Als Theatermensch wird man manchmal betriebsblind und verliert den Blick dafür, was Menschen entziffern können und was nicht. Da hilft uns die Arbeit mit den Gruppen und deren Rückmeldungen sehr. Auf der anderen Seite ist uns sehr wichtig, dass wir im Sinne des Hauses agieren und vermitteln.
Im Treppenhaus mit Blick auf die Fotowand mit den Portraits der Ensemble Mitglieder

 

CJ: Ich könnte mir vorstellen, dass es auch für die Schauspieler*innen interessant ist zu erfahren, wie insbesondere ungeübte Theatergänger*innen ihre Darstellung aufnehmen.
JP: Ja, wir übermitteln den Rücklauf, den wir bekommen, an die Dramaturg*innen und die wiederum an die Schauspieler*innen. Wir haben dadurch erfahren, dass die Schauspieler*innen oft merken, wenn Gruppen von uns in den Vorführungen sind. Eine Vorstellung ist ja in gewisser Weise dialogisch, auch wenn die Zuschauer*innen stumm sind, aber es gibt Reaktionen und es entwickelt sich eine Dynamik zwischen Bühne und Zuschauerraum. Gruppen, die vorher unseren Workshop besucht haben, reagieren offenbar schneller auf das, was auf der Bühne passiert. Es gibt nicht so eine anfängliche Zurückhaltung, sondern sie kommen schon mit einem gewissen Vorwissen und reagieren vielleicht deshalb von Anfang an extrovertierter und das teilt sich den Schauspieler*innen mit.

Es gibt aber auch Theaterstücke, bei deren Vermittlung wir mit den Schauspieler*innen zusammenarbeiten. Ein konkretes Beispiel dafür ist „Roma Armee“. Das liegt daran, dass die Schauspieler*innen hier gleichzeitig die Repräsentant*innen der gezeigten Minderheit und Expert*innen für das Thema sind. Es stehen fast ausschließlich Roma auf der Bühne. Denn als Minderheit wird ansonsten mehr über sie gesprochen, als dass sie selbst zu Wort kommen. Es geht bei uns immer darum: Wer spricht? Wer wird gehört? Ein Sprechen über Dritte soll möglichst vermieden werden – vor allem wenn es sich um ohnehin schon marginalisierte Gruppen handelt, die nicht oder kaum für sich selbst sprechen dürfen und wenig gehört werden. Da hier auf der Bühne bewusst Roma über Roma sprechen, fanden wir es wichtig, dass sie auch im Workshop für sich selbst sprechen und haben von vorneherein gesagt, dass wir im Workshop mit einem*einer der Roma-Schauspieler*innen arbeiten wollen. Der zweite Vorteil: Der*die Workshopleiter*in fungiert gleichzeitig – ohne dass man das bewusst thematisieren muss – als Role Model: Die Teilnehmenden merken, Roma sind ganz normale Menschen – und die Stereotypen fallen quasi automatisch in sich zusammen.

CJ: Könnt ihr schon etwas darüber sagen, ob sich durch eure Vermittlungsarbeit der Publikumskreis des Hauses geändert hat?
JP: Das ist eine gute Frage. (lacht) Diesbezüglich gibt es bisher keine Befragung, ich glaube, im Haus sind sie alle zufrieden, weil wir ein relativ junges Publikum haben, im Vergleich zu vielen anderen Theatern in Berlin und das könnte auch auf unsere Arbeit zurückzuführen sein. Wir werden auch oft von Sozialarbeiter*innen angeschrieben, die mit Refugees zusammenarbeiten, weil sie wissen, dass wir das Exil Ensemble haben, dass wir die Inszenierung „Futureland“ mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten haben. Sie fragen z.B., ob wir empfehlen können, dass sie kommen, ob wir einen Workshop dazu machen können, d.h. wir sind zu einer Anlaufstelle geworden. Bei Schulen war ich nicht so sicher, ob sie mit der Änderung mitgehen, weil sie vorher auf die Klassiker angesprungen sind. Gerade Deutschlehrer*innen kommen ja sehr gerne und da war ich nicht sicher, ob sie den Weg mit uns mitgehen. Wir hatten aber ein Stück weit Glück, dass die Lehrer*innen gemerkt haben, das funktioniert gut, weil auf der Bühne Geschichten erzählt werden, mit denen die Schüler*innen etwas anfangen können. Schule hat sich auch geöffnet, der Lehrplan enthält jetzt Themen wie Migration und Diversität und hier bieten wir eine gute Anbindung.
Aufgang für das Publikum zu den Rängen und dem Parkett

 

CJ: Zu eurer Zusammenarbeit mit den Schulen: Wie lange macht ihr das schon und welche Formate gibt es? Wir kommen ja immer für einen Tag und dann gehen die Leute in die Vorstellung. Ich stelle mir vor, dass es für junge Menschen interessant sein könnte, intensiver an einem Stoff zu arbeiten.
JP: In der Regel kommen die Schulklassen ebenfalls nur für einen Tag, weil wir mehr nicht leisten können. Ideal wäre es, zu unseren Stücken eine Vor- und Nachbereitung anzubieten, weil man in einer Vorbereitung Neugier weckt und in der Nachbereitung Fragen aufgreifen und gemeinsam reflektieren könnte. Wir beschäftigen uns mit sehr vielen gesellschaftspolitischen Themen, die mit uns allen zu tun haben und in einer Nachbereitung hätten wir die Möglichkeit zu fragen, was fängst du jetzt damit an, siehst du für dich einen Bezug, ist das auch deine Perspektive oder hast du eine völlig andere Sicht. Aber unsere personellen Ressourcen sind begrenzt. Es gibt übrigens auch Anfragen von Lehrer*innen, die uns gerne für eine ganze Projektwoche oder für ein paar Module ihres DS-Kurses (Darstellendes Spiel) buchen würden. Für solche Projekte müssten wir Drittmittel anwerben und weiteres Personal finden. Wir sind derzeit aber vollauf mit der Vermittlung beschäftigt. Wir betreuen außerdem noch die zwei Clubs (Anmerkung: die Aktionist*innen, Golden Gorkis), die zwar externe Spielleitungen haben, aber von Astrid und mir bei organisatorischen Aufgaben und in theaterpädagogischer Hinsicht unterstützt und beraten werden. Zusätzlich haben wir noch die Labor-Formate (z.B. das Mitternachts-Schauspiellabor in der Zusammenarbeit mit je einem*r Schauspieler*in aus dem Ensemble). Viel mehr geht tatsächlich nicht, weil gerade künstlerische Arbeit viel Energie zieht, und wir möchten nicht, dass die Workshop Arbeit leidet. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass die Gruppen einen Workshop bekommen, der Hand und Fuß hat, das bedeutet für mich persönlich, dass ich immer wieder gut konzipiere und mich darauf einlasse. Ich will das nicht „nebenbei“ machen.
Blick auf die Bühne vom Parkett aus

 

CJ: Wie konzipiert ihr die Workshops?
JP: Es treffen sich immer mehrere aus dem Gorki X Team, wir haben immer eine FSJ Person (Freiwilliges Soziales Jahr) und zwei Praktikant*innen, manchmal sogar drei. Astrid und ich teilen uns die Inszenierungen auf, diejenige von uns beiden, die die Inszenierung dann betreut, trifft sich mit dem restlichen Team, also mit zwei bis drei Leuten, die gerade auch Kapazität haben und zwar in aller Regel fünf bis sechs Mal à drei bis vier Stunden, aber immer mit Abstand von ein paar Tagen. Der Prozess zieht sich dann über ein paar Wochen hin und ich finde es sehr wichtig, dass wir immer zu mehreren sind und jeweils andere Menschen mit mir konzipieren, weil ich gemerkt habe, dass ich aufgrund meiner Erfahrung manchmal dazu neige, immer dasselbe zu benutzen, weil ich weiß, dass es funktioniert. Ich möchte aber, wenn eine Gruppe zweimal kommt, dass sie auch immer wieder ein neues Erlebnis hat, und ich möchte mich auch selber nicht langweilen. In unserem Team haben wir bereits in kleiner Dimension eine Multiperspektivität auf eine Inszenierung. Tatsächlich komme ich manchmal in die erste Konzeption und denke mir, das ist ja völlig glasklar, was das Hauptthema ist, das machen wir auf jeden Fall so und so und dann komme ich dahin und die anderen erzählen, was sie interessant fanden oder schwierig, wo sie Fragen haben. Dann fällt mir auf, was man noch alles darin sehen kann. Ich bin jetzt durchaus keine ganz unerfahrene Theaterseherin und trotzdem habe ich nur meine Brille auf. Natürlich schaffe ich es nicht, in zwei Stunden, alles zu erfassen, natürlich nehme ich auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Persönlichkeit wahr. Das finde ich so spannend, weil ich dann merke, wie mein ganzes Kartengebäude in sich zusammenstürzt – was ich ja bewusst möchte – , und dann fangen wir erst mal an, darüber zu reden, nähern uns an, überlegen gemeinsam, was könnte man machen und allmählich entsteht dann der Workshop. Wir führen ihn einmal gemeinsam durch, machen noch mal Feinschliff und dann steht er.
Vorraum zum Eingang für die Ränge

 

CJ: Welche künstlerischen Projekte würdest du gerne zukünftig anleiten?
JP: Mein Ideal wäre, dass wir zusätzliche Projekte haben, die zwischen Vermittlung und Kunst stehen. Wir hatten früher eigentlich immer ein Sonderprojekt pro Spielzeit mit Schulgruppen, die mit uns ein halbes Jahr lang zu einer unserer Inszenierungen gearbeitet haben. Sie haben dabei ein eigenes künstlerisches Produkt erarbeitet und das wurde dann hier auf unserer Bühne im Gorki gezeigt.
CJ: Das war „Fallen“ oder? Das hat mich umgehauen.
JP: Genau, „Fallen“ war die Profiproduktion, und wir haben dazu mit sechs Schulgruppen eine Art szenischen Kommentar erarbeitet: die „Fallstudien“. Das fehlt momentan ein bisschen, was ich schade finde. Wir haben noch zwei oder drei Folgeprojekte durchgeführt, aber dazu bräuchten wir entweder mehr Kolleg*innen oder wir müssten höher beantragen. Wir hatten beim Projektfond beantragt und da gibt es nur eine Maximalsumme, mit der wir bei der bisherigen Größenordnung zwar Künstler*innen beschäftigen konnten, die mit den Gruppen arbeiten, aber keine Produktionsleitung, die die Koordination übernahm. Ich finde auch andere Varianten denkbar, z.B. intergenerativ zu arbeiten. Es gibt ganz viele Themen, bei denen die Generationen voneinander lernen können. In die Richtung gehen wir jetzt mit den „Golden Gorkis“, die gerade mit einer Schulgruppe zusammenarbeiten. Oder es gibt auch Formate wie „Stören“, wo junge Darsteller*innen unter professionellen Bedingungen im Repertoire spielen, mit professioneller Regie und Ausstattung. (Anmerkung: „Stören“ ist ein vom Haus beantragtes Projekt) Wenn wir Workshops zu „Stören“ machen, docken die Schüler*innen anders an, wenn sie sich quasi „selbst“ auf der Bühne stehen, wenn sie sehen, wie jung die Darsteller*innen sind und dass sie etwas spielen, was aus ihrer Erfahrung kommt. Da finden dann Identifikationsprozesse statt, die sehr spannend sind. Auf der Schiene könnten wir weiter machen, weil wir viele gute Regisseur*innen haben, die mit Laiendarsteller*innen arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir daraus eine Linie entwickeln, von der reinen Vermittlung über Vermittlung an der Schnittstelle zu Kunst bis hin zu Laien machen Kunst, so dass der Übergang fließend wird.
CJ: Du beschreibst eure Vermittlungsarbeit und die, die zwischen euch und den Dramaturg*innen und den Regisseur*innen abläuft. Das bedeutet, dass man sehr viel kommuniziert, das braucht viel Zeit, man muss sich sehr gut sortieren, gut zuhören….
JP: Das stimmt. Kommunikationsprozesse sind fordernd, also gar nicht im negativen Sinne, und sie benötigen Zeit. Sag mal, wie bist du denn auf unsere Arbeit aufmerksam geworden? Du interessierst dich sehr für das Theater. 
JP: Wie ist eigentlich dein Weg zu Berlinek und von da aus zu uns gewesen?
CJ: Ich habe als Jugendliche über einen langen Zeitraum in unserer sehr engagierten Theatergruppe in der Schule mitgemacht. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht und ich konnte mich dabei auch persönlich entwickeln. Ich bin dann in meiner Berufswahl dem Theaterspiel insofern treu geblieben, als man im Sprachunterricht sehr viel mit Imitation und Spiel zu tun hat. Im ersten Gespräch mit Astrid hatten wir bereits so viele Parallelen entdeckt, die nonverbale Kommunikation spielt im Sprachunterricht eine ganz große Rolle. Die erste Frage, die von den meisten Leuten kommt, ist, wie kann denn Sprachunterricht überhaupt funktionieren, wenn Sie meine Sprache gar nicht kennen, wie können Sie mir denn etwas erklären. Und das läuft eben über die vielen anderen Kanäle, die wir ja auch jeden Tag bedienen und nutzen, auf die wir uns verlassen und in diesem Sinne habe ich das Theaterspielen auch immer als Quelle für meinen Unterricht betrachtet.

JP: Aber das ist tatsächlich ein guter Punkt. Das ist oft das Spannende an der Arbeit mit euren Gruppen, weil sie auch gerne spielen, weil sie zurückgreifen auf andere sprachliche Mittel, nämlich nonverbale. Wenn jetzt zum Beispiel Leute kommen, die Muttersprachler*innen sind, dann brauchen sie oft die Kostüme – die senken immer die Hemmschwelle beim Spielen – aber es geht dann manchmal mehr um den Text und ich finde, gerade bei Nichtmuttersprachler*innen, die Deutsch lernen, ist die Konzentration oft viel stärker auf den Körper und auf die Mimik ausgerichtet und was sie sagen wollen, und genau da fängt Theater an. Theater ist ja nicht Text. Manchmal kann ein einziges gut gesetztes Wort eine super Wirkung haben.

CJ: Seit wir in Wittenau in unserem eigenen Schulgebäude sind, haben auch wir ganz andere Möglichkeiten, neue Veranstaltungsformate anzubieten. Ich dachte z.B. an Leseabende, mit Texten in den Muttersprachen unserer Kursteilnehmer*innen. Es passiert doch überall so viel, was wir nicht verstehen, so wie auf der Theaterbühne auch. Egal, in welcher Sprache, selbst wenn gar nicht gesprochen wird, verstehen wir manchmal nichts. Diese Erfahrung teilen wir uns doch alle. Das widerfährt eben nicht nur einem Teil der Gesellschaft und damit müssen wir auch leben lernen, dass wir etwas nicht verstehen, und trotzdem zuhören, trotzdem zuschauen, trotzdem neugierig bleiben und vielleicht auch mal das durch den Körper gehen lassen, dieses Gefühl des Konsterniert-Seins und des Nicht-Entziffern-Könnens.

 

Die beiden Interviewpartnerinnen Janka Panskus und Claudia Johanning

 

Das gesamte Interview ist als Download hier erhältich.

„Und genau da fängt Theater an“

Kürzlich trafen sich Janka Panskus vom Gorki X und Claudia Johanning vom Sprachenzentrum Berlinek für ein Interview im Maxim Gorki Theater. Dabei ging es nicht nur um die gemeinsame Arbeit mit den Integrationskursen. Janka gab auch interessante Einblicke in die Entwicklertätigkeiten unter diesem höchst innovativen Dach.

Eingang des Maxim Gorki Theater von „Unter den Linden“ aus

 

CJ: Du kennst inzwischen ja viele Gruppen von uns. Was kommt dir als erstes in den Kopf, wenn du im Kalender siehst, dass morgen eine Gruppe von Berlinek kommt?
JP: Als erstes kommt mir immer in den Sinn, dass ich sehr gespannt bin, wer da kommt, weil die Gruppen jedes Mal sehr unterschiedlich sind. Wir haben oft Gruppen aus dem Schul- oder Unibereich, die sind meist sehr homogen, was die Altersstruktur angeht und gerade bei euch weiß ich nie, was mich erwartet. Die Gruppen sind sehr gemischt, jüngere und ältere, viele haben Kinder und damit auch Verantwortung für andere. Ich weiß auch nie, welche Herkunftssprachen oder auch Herkünfte sie haben und deshalb ist es immer eine große Überraschung für mich. Ich bin jedes Mal ein bisschen in einer Spannung, wie die Gruppe reagieren wird. Manche Menschen sind z.B. per se offen für Theater und steigen sofort ein. Ich habe aber auch schon ein paar Mal Gruppen erlebt, wo es erst einmal so eine Vorsicht oder Skepsis gab. Ich habe dazu eine gewisse Theorie – ich gehe mal von mir aus: Wenn ich mich in einer Fremdsprache ausdrücken muss und ich merke, ich bin in der Fremdsprache noch nicht so gut, dann ärgere ich mich so darüber, dass ich eigentlich etwas, was ich ja komplex denken kann, weil ich über eine bestimmte Reife verfüge, trotzdem nicht rüberbringen kann und dann stehe ich mir selbst im Weg. Im Workshop hatte ich manchmal das Gefühl, dass es bei einigen eine Art stillen Ärger gab, nicht auf andere, eher mit der Frage verbunden, warum kann ich jetzt hier nicht so teilnehmen. Ich glaube, dass es diffizile Prozesse sind, die im Innern ablaufen. Wenn wir es aber schaffen und auch Glück mit unserem Spielplan haben und einen Workshop erwischen, in dem sie sehr lustvoll agieren können, z.B. wenn wir Standbilder „Familienfotos“ machen oder wir hatten bei „Kleiner Mann, was nun“ die Szene „Um die Hand anhalten“, dann merkt man, dass sie sehr gerne etwas von sich erzählen, dass es Sprechanlässe gibt und das ist dann immer sehr schön.
Blick ins Foyer aus dem Eingangsbereich mit der Theaterkasse

 

CJ: Ich habe den Eindruck, dass meistens du die Workshops mit unseren Gruppen durchführst. Du hast auch DaF-Unterrichtserfahrung, ist das der Grund?
JP: Das hat sich so ergeben. Tatsächlich ist es mein Steckenpferd, über Sprache bzw. Sprache lernen zu arbeiten. Ich mache das sehr gerne und merke in der Zusammenarbeit im Team, z.B. auch mit unseren Praktikant*innen, dass es einen Unterschied macht, ob man gewohnt ist, langsamer zu sprechen. Am Anfang ist mir das auch sehr schwer gefallen. Oder dass ich eben manchmal bestimmte Konstruktionen sofort im Kopf überprüfe, kennen sie z.B. im Level A2 den Konjunktiv, welche Nebensätze verstehen sie, welche Wörter könnten sie kennen, wenn es um bestimmte Sachverhalte geht. Manchmal benutze ich zwei Wörter hintereinander, die synonym sind. Trotzdem gibt es auch immer wieder Überraschungen. Insofern ist es von großem Vorteil, dass immer wieder dieselben Lehrer*innen von euch kommen und wir miteinander vertraut sind. Sie unterstützen mich, vermitteln und erklären Wörter. Sie kennen die Gruppen und auch deren Kenntnisstand natürlich besser als ich.
Im Foyer

 

CJ: Ihr habt zwei Ensembles, richtig? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen den Ensembles und dem theaterpädagogischen Team?
JP: Also im Prinzip gibt es bzw. gab es zwei Ensembles. Zum einen das Ensemble, mit dem wir gestartet sind, das ja per se schon sehr divers ist und dann haben wir das Exil Ensemble gegründet, mit insgesamt sieben Künstler*innen, die hier im Exil leben. Von diesen sieben haben wir inzwischen vier in gegenseitigem Einvernehmen fest übernommen. Ursprünglich war das mal ein auf zwei Jahre gefördertes Modellprojekt, bei dem sie Fortbildungen und Deutschunterricht bekommen haben, mit dem Ziel, dass sie die Befähigung erhalten, im deutschsprachigen Raum generell an jedem Theater arbeiten zu können. Einige haben sich für andere künstlerische Wege entschieden, z.B. der Leiter des Exil Ensembles. Er hat sich dafür entschieden, dass er lieber schreiben und inszenieren will. Am Anfang haben wir oft Theaterstücke inszeniert, bei denen das Exil Ensemble unter sich blieb und mit Hausregisseur*innen von uns gearbeitet hat. In zunehmend mehr Stücken arbeiten wir inzwischen gemischt. Zwischen Ensemble und Gorki X gibt es keine besonders ausgeprägte Zusammenarbeit, wir arbeiten eher zusammen mit den Dramaturg*innen, denn sie sind auch in den Proben dabei. Wir befragen die Dramaturg*innen z.B., was war die Idee dahinter, dieses Stück auszuwählen, genau mit dieser Besetzung zu arbeiten oder den Auftrag an diese Regisseurin oder diesen Regisseur zu vergeben, wie war der Probenprozess, wo lag euer Augenmerk. Über diesen Abgleich hinaus überlegen wir uns, was Zuschauende vielleicht brauchen könnten, im Sinne einer Vorentlastung. Als Theatermensch wird man manchmal betriebsblind und verliert den Blick dafür, was Menschen entziffern können und was nicht. Da hilft uns die Arbeit mit den Gruppen und deren Rückmeldungen sehr. Auf der anderen Seite ist uns sehr wichtig, dass wir im Sinne des Hauses agieren und vermitteln.
Im Treppenhaus mit Blick auf die Fotowand mit den Portraits der Ensemble Mitglieder

 

CJ: Ich könnte mir vorstellen, dass es auch für die Schauspieler*innen interessant ist zu erfahren, wie insbesondere ungeübte Theatergänger*innen ihre Darstellung aufnehmen.
JP: Ja, wir übermitteln den Rücklauf, den wir bekommen, an die Dramaturg*innen und die wiederum an die Schauspieler*innen. Wir haben dadurch erfahren, dass die Schauspieler*innen oft merken, wenn Gruppen von uns in den Vorführungen sind. Eine Vorstellung ist ja in gewisser Weise dialogisch, auch wenn die Zuschauer*innen stumm sind, aber es gibt Reaktionen und es entwickelt sich eine Dynamik zwischen Bühne und Zuschauerraum. Gruppen, die vorher unseren Workshop besucht haben, reagieren offenbar schneller auf das, was auf der Bühne passiert. Es gibt nicht so eine anfängliche Zurückhaltung, sondern sie kommen schon mit einem gewissen Vorwissen und reagieren vielleicht deshalb von Anfang an extrovertierter und das teilt sich den Schauspieler*innen mit.

Es gibt aber auch Theaterstücke, bei deren Vermittlung wir mit den Schauspieler*innen zusammenarbeiten. Ein konkretes Beispiel dafür ist „Roma Armee“. Das liegt daran, dass die Schauspieler*innen hier gleichzeitig die Repräsentant*innen der gezeigten Minderheit und Expert*innen für das Thema sind. Es stehen fast ausschließlich Roma auf der Bühne. Denn als Minderheit wird ansonsten mehr über sie gesprochen, als dass sie selbst zu Wort kommen. Es geht bei uns immer darum: Wer spricht? Wer wird gehört? Ein Sprechen über Dritte soll möglichst vermieden werden – vor allem wenn es sich um ohnehin schon marginalisierte Gruppen handelt, die nicht oder kaum für sich selbst sprechen dürfen und wenig gehört werden. Da hier auf der Bühne bewusst Roma über Roma sprechen, fanden wir es wichtig, dass sie auch im Workshop für sich selbst sprechen und haben von vorneherein gesagt, dass wir im Workshop mit einem*einer der Roma-Schauspieler*innen arbeiten wollen. Der zweite Vorteil: Der*die Workshopleiter*in fungiert gleichzeitig – ohne dass man das bewusst thematisieren muss – als Role Model: Die Teilnehmenden merken, Roma sind ganz normale Menschen – und die Stereotypen fallen quasi automatisch in sich zusammen.

CJ: Könnt ihr schon etwas darüber sagen, ob sich durch eure Vermittlungsarbeit der Publikumskreis des Hauses geändert hat?
JP: Das ist eine gute Frage. (lacht) Diesbezüglich gibt es bisher keine Befragung, ich glaube, im Haus sind sie alle zufrieden, weil wir ein relativ junges Publikum haben, im Vergleich zu vielen anderen Theatern in Berlin und das könnte auch auf unsere Arbeit zurückzuführen sein. Wir werden auch oft von Sozialarbeiter*innen angeschrieben, die mit Refugees zusammenarbeiten, weil sie wissen, dass wir das Exil Ensemble haben, dass wir die Inszenierung „Futureland“ mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten haben. Sie fragen z.B., ob wir empfehlen können, dass sie kommen, ob wir einen Workshop dazu machen können, d.h. wir sind zu einer Anlaufstelle geworden. Bei Schulen war ich nicht so sicher, ob sie mit der Änderung mitgehen, weil sie vorher auf die Klassiker angesprungen sind. Gerade Deutschlehrer*innen kommen ja sehr gerne und da war ich nicht sicher, ob sie den Weg mit uns mitgehen. Wir hatten aber ein Stück weit Glück, dass die Lehrer*innen gemerkt haben, das funktioniert gut, weil auf der Bühne Geschichten erzählt werden, mit denen die Schüler*innen etwas anfangen können. Schule hat sich auch geöffnet, der Lehrplan enthält jetzt Themen wie Migration und Diversität und hier bieten wir eine gute Anbindung.
Aufgang für das Publikum zu den Rängen und dem Parkett

 

CJ: Zu eurer Zusammenarbeit mit den Schulen: Wie lange macht ihr das schon und welche Formate gibt es? Wir kommen ja immer für einen Tag und dann gehen die Leute in die Vorstellung. Ich stelle mir vor, dass es für junge Menschen interessant sein könnte, intensiver an einem Stoff zu arbeiten.
JP: In der Regel kommen die Schulklassen ebenfalls nur für einen Tag, weil wir mehr nicht leisten können. Ideal wäre es, zu unseren Stücken eine Vor- und Nachbereitung anzubieten, weil man in einer Vorbereitung Neugier weckt und in der Nachbereitung Fragen aufgreifen und gemeinsam reflektieren könnte. Wir beschäftigen uns mit sehr vielen gesellschaftspolitischen Themen, die mit uns allen zu tun haben und in einer Nachbereitung hätten wir die Möglichkeit zu fragen, was fängst du jetzt damit an, siehst du für dich einen Bezug, ist das auch deine Perspektive oder hast du eine völlig andere Sicht. Aber unsere personellen Ressourcen sind begrenzt. Es gibt übrigens auch Anfragen von Lehrer*innen, die uns gerne für eine ganze Projektwoche oder für ein paar Module ihres DS-Kurses (Darstellendes Spiel) buchen würden. Für solche Projekte müssten wir Drittmittel anwerben und weiteres Personal finden. Wir sind derzeit aber vollauf mit der Vermittlung beschäftigt. Wir betreuen außerdem noch die zwei Clubs (Anmerkung: die Aktionist*innen, Golden Gorkis), die zwar externe Spielleitungen haben, aber von Astrid und mir bei organisatorischen Aufgaben und in theaterpädagogischer Hinsicht unterstützt und beraten werden. Zusätzlich haben wir noch die Labor-Formate (z.B. das Mitternachts-Schauspiellabor in der Zusammenarbeit mit je einem*r Schauspieler*in aus dem Ensemble). Viel mehr geht tatsächlich nicht, weil gerade künstlerische Arbeit viel Energie zieht, und wir möchten nicht, dass die Workshop Arbeit leidet. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass die Gruppen einen Workshop bekommen, der Hand und Fuß hat, das bedeutet für mich persönlich, dass ich immer wieder gut konzipiere und mich darauf einlasse. Ich will das nicht „nebenbei“ machen.
Blick auf die Bühne vom Parkett aus

 

CJ: Wie konzipiert ihr die Workshops?
JP: Es treffen sich immer mehrere aus dem Gorki X Team, wir haben immer eine FSJ Person (Freiwilliges Soziales Jahr) und zwei Praktikant*innen, manchmal sogar drei. Astrid und ich teilen uns die Inszenierungen auf, diejenige von uns beiden, die die Inszenierung dann betreut, trifft sich mit dem restlichen Team, also mit zwei bis drei Leuten, die gerade auch Kapazität haben und zwar in aller Regel fünf bis sechs Mal à drei bis vier Stunden, aber immer mit Abstand von ein paar Tagen. Der Prozess zieht sich dann über ein paar Wochen hin und ich finde es sehr wichtig, dass wir immer zu mehreren sind und jeweils andere Menschen mit mir konzipieren, weil ich gemerkt habe, dass ich aufgrund meiner Erfahrung manchmal dazu neige, immer dasselbe zu benutzen, weil ich weiß, dass es funktioniert. Ich möchte aber, wenn eine Gruppe zweimal kommt, dass sie auch immer wieder ein neues Erlebnis hat, und ich möchte mich auch selber nicht langweilen. In unserem Team haben wir bereits in kleiner Dimension eine Multiperspektivität auf eine Inszenierung. Tatsächlich komme ich manchmal in die erste Konzeption und denke mir, das ist ja völlig glasklar, was das Hauptthema ist, das machen wir auf jeden Fall so und so und dann komme ich dahin und die anderen erzählen, was sie interessant fanden oder schwierig, wo sie Fragen haben. Dann fällt mir auf, was man noch alles darin sehen kann. Ich bin jetzt durchaus keine ganz unerfahrene Theaterseherin und trotzdem habe ich nur meine Brille auf. Natürlich schaffe ich es nicht, in zwei Stunden, alles zu erfassen, natürlich nehme ich auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Persönlichkeit wahr. Das finde ich so spannend, weil ich dann merke, wie mein ganzes Kartengebäude in sich zusammenstürzt – was ich ja bewusst möchte – , und dann fangen wir erst mal an, darüber zu reden, nähern uns an, überlegen gemeinsam, was könnte man machen und allmählich entsteht dann der Workshop. Wir führen ihn einmal gemeinsam durch, machen noch mal Feinschliff und dann steht er.
Vorraum zum Eingang für die Ränge

 

CJ: Welche künstlerischen Projekte würdest du gerne zukünftig anleiten?
JP: Mein Ideal wäre, dass wir zusätzliche Projekte haben, die zwischen Vermittlung und Kunst stehen. Wir hatten früher eigentlich immer ein Sonderprojekt pro Spielzeit mit Schulgruppen, die mit uns ein halbes Jahr lang zu einer unserer Inszenierungen gearbeitet haben. Sie haben dabei ein eigenes künstlerisches Produkt erarbeitet und das wurde dann hier auf unserer Bühne im Gorki gezeigt.
CJ: Das war „Fallen“ oder? Das hat mich umgehauen.
JP: Genau, „Fallen“ war die Profiproduktion, und wir haben dazu mit sechs Schulgruppen eine Art szenischen Kommentar erarbeitet: die „Fallstudien“. Das fehlt momentan ein bisschen, was ich schade finde. Wir haben noch zwei oder drei Folgeprojekte durchgeführt, aber dazu bräuchten wir entweder mehr Kolleg*innen oder wir müssten höher beantragen. Wir hatten beim Projektfond beantragt und da gibt es nur eine Maximalsumme, mit der wir bei der bisherigen Größenordnung zwar Künstler*innen beschäftigen konnten, die mit den Gruppen arbeiten, aber keine Produktionsleitung, die die Koordination übernahm. Ich finde auch andere Varianten denkbar, z.B. intergenerativ zu arbeiten. Es gibt ganz viele Themen, bei denen die Generationen voneinander lernen können. In die Richtung gehen wir jetzt mit den „Golden Gorkis“, die gerade mit einer Schulgruppe zusammenarbeiten. Oder es gibt auch Formate wie „Stören“, wo junge Darsteller*innen unter professionellen Bedingungen im Repertoire spielen, mit professioneller Regie und Ausstattung. (Anmerkung: „Stören“ ist ein vom Haus beantragtes Projekt) Wenn wir Workshops zu „Stören“ machen, docken die Schüler*innen anders an, wenn sie sich quasi „selbst“ auf der Bühne stehen, wenn sie sehen, wie jung die Darsteller*innen sind und dass sie etwas spielen, was aus ihrer Erfahrung kommt. Da finden dann Identifikationsprozesse statt, die sehr spannend sind. Auf der Schiene könnten wir weiter machen, weil wir viele gute Regisseur*innen haben, die mit Laiendarsteller*innen arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir daraus eine Linie entwickeln, von der reinen Vermittlung über Vermittlung an der Schnittstelle zu Kunst bis hin zu Laien machen Kunst, so dass der Übergang fließend wird.
CJ: Du beschreibst eure Vermittlungsarbeit und die, die zwischen euch und den Dramaturg*innen und den Regisseur*innen abläuft. Das bedeutet, dass man sehr viel kommuniziert, das braucht viel Zeit, man muss sich sehr gut sortieren, gut zuhören….
JP: Das stimmt. Kommunikationsprozesse sind fordernd, also gar nicht im negativen Sinne, und sie benötigen Zeit. Sag mal, wie bist du denn auf unsere Arbeit aufmerksam geworden? Du interessierst dich sehr für das Theater. 
JP: Wie ist eigentlich dein Weg zu Berlinek und von da aus zu uns gewesen?
CJ: Ich habe als Jugendliche über einen langen Zeitraum in unserer sehr engagierten Theatergruppe in der Schule mitgemacht. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht und ich konnte mich dabei auch persönlich entwickeln. Ich bin dann in meiner Berufswahl dem Theaterspiel insofern treu geblieben, als man im Sprachunterricht sehr viel mit Imitation und Spiel zu tun hat. Im ersten Gespräch mit Astrid hatten wir bereits so viele Parallelen entdeckt, die nonverbale Kommunikation spielt im Sprachunterricht eine ganz große Rolle. Die erste Frage, die von den meisten Leuten kommt, ist, wie kann denn Sprachunterricht überhaupt funktionieren, wenn Sie meine Sprache gar nicht kennen, wie können Sie mir denn etwas erklären. Und das läuft eben über die vielen anderen Kanäle, die wir ja auch jeden Tag bedienen und nutzen, auf die wir uns verlassen und in diesem Sinne habe ich das Theaterspielen auch immer als Quelle für meinen Unterricht betrachtet.

JP: Aber das ist tatsächlich ein guter Punkt. Das ist oft das Spannende an der Arbeit mit euren Gruppen, weil sie auch gerne spielen, weil sie zurückgreifen auf andere sprachliche Mittel, nämlich nonverbale. Wenn jetzt zum Beispiel Leute kommen, die Muttersprachler*innen sind, dann brauchen sie oft die Kostüme – die senken immer die Hemmschwelle beim Spielen – aber es geht dann manchmal mehr um den Text und ich finde, gerade bei Nichtmuttersprachler*innen, die Deutsch lernen, ist die Konzentration oft viel stärker auf den Körper und auf die Mimik ausgerichtet und was sie sagen wollen, und genau da fängt Theater an. Theater ist ja nicht Text. Manchmal kann ein einziges gut gesetztes Wort eine super Wirkung haben.

CJ: Seit wir in Wittenau in unserem eigenen Schulgebäude sind, haben auch wir ganz andere Möglichkeiten, neue Veranstaltungsformate anzubieten. Ich dachte z.B. an Leseabende, mit Texten in den Muttersprachen unserer Kursteilnehmer*innen. Es passiert doch überall so viel, was wir nicht verstehen, so wie auf der Theaterbühne auch. Egal, in welcher Sprache, selbst wenn gar nicht gesprochen wird, verstehen wir manchmal nichts. Diese Erfahrung teilen wir uns doch alle. Das widerfährt eben nicht nur einem Teil der Gesellschaft und damit müssen wir auch leben lernen, dass wir etwas nicht verstehen, und trotzdem zuhören, trotzdem zuschauen, trotzdem neugierig bleiben und vielleicht auch mal das durch den Körper gehen lassen, dieses Gefühl des Konsterniert-Seins und des Nicht-Entziffern-Könnens.

 

Die beiden Interviewpartnerinnen Janka Panskus und Claudia Johanning

 

Das gesamte Interview ist als Download hier erhältich.

Die Mutter von Amelka und Antek, die bei uns Lernförderung in Deutsch, Englisch und Mathe machen, schreibt:

Übersetzung:

Hand aufs Herz ❤️, ich kann den Unterricht von Berlinek nur empfehlen! Die Lehrer passen jeden Unterricht individuell an die Bedürfnisse der Kinder an. Die Kinder lernen mit ganz viel Spaß, und warten nach jedem Unterricht ungeduldig auf den nächsten Termin. Das Engagement jedes einzelnen Lehrers fördert die Motivation der Kinder.
Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass meine Kinder mit solchen wunderbaren Lehrern lernen können!

 

Vokabeln für Klugscheißer*innen – Die Besserwisserin, der Besserwisser


Aneta Jarniewicz
Vokabeln für Klugscheißer*innen

Die Besserwisserin, der Besserwisser ist eine Person, die alles besser weiß und schlauer als die anderen ist. Das Wort hat eine negative Bedeutung und beschreibt Leute, die sich für etwas Besseres halten und das auch immer wieder demonstrieren. Also ist ein Besserwisser oft unsympathisch, eingebildet und außerdem redet er zu viel. Besserwisser sind meistens Schlechtermacher.

Das Wort stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist somit relativ „jung“.  Gab es früher so wenige Besserwisser, dass man für sie keine spezielle Bezeichnung brauchte?  Heute haben wir viele Vokabeln mit ähnlicher Bedeutung, zum Beispiel der Klugscheißer/die Klugscheißerin oder der Rechthaber/die Rechthaberin.

Und zum Schluss noch ein Witz:

Ein Schüler verlässt den Klassenraum und sagt zu seinem Lehrer: Wenn Sie immer alles besser wissen, da machen sie Ihren Kram doch allein.

 

Vokabeln

schlau – clever: Er ist nicht nur schlau, sondern auch attraktiv.

sich für etwas halten – von sich meinen: Ich halte mich für schön und sexy.

eingebildet sein – sich für etwas Besseres halten, eine hohe Meinung von sich haben

die Bezeichnung – der Name: Eine andere Bezeichnung für Besserwisser ist Klugscheißer.

reden – sprechen: Du redest zu viel Unsinn!

der Kram – die Sachen: Nimm deinen Kram und geh nach Hause!

Vokabeln für Klugscheißer*innen – Die Besserwisserin, der Besserwisser


Aneta Jarniewicz
Vokabeln für Klugscheißer*innen

Die Besserwisserin, der Besserwisser ist eine Person, die alles besser weiß und schlauer als die anderen ist. Das Wort hat eine negative Bedeutung und beschreibt Leute, die sich für etwas Besseres halten und das auch immer wieder demonstrieren. Also ist ein Besserwisser oft unsympathisch, eingebildet und außerdem redet er zu viel. Besserwisser sind meistens Schlechtermacher.

Das Wort stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist somit relativ „jung“.  Gab es früher so wenige Besserwisser, dass man für sie keine spezielle Bezeichnung brauchte?  Heute haben wir viele Vokabeln mit ähnlicher Bedeutung, zum Beispiel der Klugscheißer/die Klugscheißerin oder der Rechthaber/die Rechthaberin.

Und zum Schluss noch ein Witz:

Ein Schüler verlässt den Klassenraum und sagt zu seinem Lehrer: Wenn Sie immer alles besser wissen, da machen sie Ihren Kram doch allein.

 

Vokabeln

schlau – clever: Er ist nicht nur schlau, sondern auch attraktiv.

sich für etwas halten – von sich meinen: Ich halte mich für schön und sexy.

eingebildet sein – sich für etwas Besseres halten, eine hohe Meinung von sich haben

die Bezeichnung – der Name: Eine andere Bezeichnung für Besserwisser ist Klugscheißer.

reden – sprechen: Du redest zu viel Unsinn!

der Kram – die Sachen: Nimm deinen Kram und geh nach Hause!

Kennen Sie die Vokaltreppe?

Die Phonetik führt manchmal im Unterricht ein Schattendasein. Das hat verschiedene Gründe, zum einen gehören phonetische Übungen nicht unbedingt an den Anfang eines Sprachkurses, wenn noch gar kein Wortschatz erworben wurde, zum anderen kostet es den einen oder anderen einige Überwindung, einen Explosivlaut mit Eifer auszusprechen, wenn dabei die Gefahr besteht, seine Sitznachbarn einem Regen aus Spucke auszusetzen. Auch wird ihre Bedeutung gelegentlich von Lehrenden und Lernenden unterschätzt, aber – wie wir wissen – nicht von den Zuhörenden in einem Gespräch. Bekanntermaßen stört einen ein fehlender Akkusativ weniger als ein zu kurz gesprochener, aber langer Vokal, es kann sogar zu Bedeutungsunterschieden führen, wie wir aus Erfahrung wissen und neben einiger Erheiterung können solche Missverständnisse auch für Hemmungen beim Sprechenden sorgen. Phonetik unterrichten wir deshalb immer wieder und bis ans Ende unserer Sprachkurse. Hier gewähren wir einen kleinen Einblick in unsere Arbeit.

Phonetiktraining im Gruppenkurs Deutsch zum Herunterladen PDF

CJ

Kennen Sie die Vokaltreppe?

Die Phonetik führt manchmal im Unterricht ein Schattendasein. Das hat verschiedene Gründe, zum einen gehören phonetische Übungen nicht unbedingt an den Anfang eines Sprachkurses, wenn noch gar kein Wortschatz erworben wurde, zum anderen kostet es den einen oder anderen einige Überwindung, einen Explosivlaut mit Eifer auszusprechen, wenn dabei die Gefahr besteht, seine Sitznachbarn einem Regen aus Spucke auszusetzen. Auch wird ihre Bedeutung gelegentlich von Lehrenden und Lernenden unterschätzt, aber – wie wir wissen – nicht von den Zuhörenden in einem Gespräch. Bekanntermaßen stört einen ein fehlender Akkusativ weniger als ein zu kurz gesprochener, aber langer Vokal, es kann sogar zu Bedeutungsunterschieden führen, wie wir aus Erfahrung wissen und neben einiger Erheiterung können solche Missverständnisse auch für Hemmungen beim Sprechenden sorgen. Phonetik unterrichten wir deshalb immer wieder und bis ans Ende unserer Sprachkurse. Hier gewähren wir einen kleinen Einblick in unsere Arbeit.

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CJ

Kennen Sie die Vokaltreppe?

Die Phonetik führt manchmal im Unterricht ein Schattendasein. Das hat verschiedene Gründe, zum einen gehören phonetische Übungen nicht unbedingt an den Anfang eines Sprachkurses, wenn noch gar kein Wortschatz erworben wurde, zum anderen kostet es den einen oder anderen einige Überwindung, einen Explosivlaut mit Eifer auszusprechen, wenn dabei die Gefahr besteht, seine Sitznachbarn einem Regen aus Spucke auszusetzen. Auch wird ihre Bedeutung gelegentlich von Lehrenden und Lernenden unterschätzt, aber – wie wir wissen – nicht von den Zuhörenden in einem Gespräch. Bekanntermaßen stört einen ein fehlender Akkusativ weniger als ein zu kurz gesprochener, aber langer Vokal, es kann sogar zu Bedeutungsunterschieden führen, wie wir aus Erfahrung wissen und neben einiger Erheiterung können solche Missverständnisse auch für Hemmungen beim Sprechenden sorgen. Phonetik unterrichten wir deshalb immer wieder und bis ans Ende unserer Sprachkurse. Hier gewähren wir einen kleinen Einblick in unsere Arbeit.

Phonetiktraining im Gruppenkurs Deutsch zum Herunterladen PDF

CJ

„Und genau da fängt Theater an“

Kürzlich trafen sich Janka Panskus vom Gorki X und Claudia Johanning vom Sprachenzentrum Berlinek für ein Interview im Maxim Gorki Theater. Dabei ging es nicht nur um die gemeinsame Arbeit mit den Integrationskursen. Janka gab auch interessante Einblicke in die Entwicklertätigkeiten unter diesem höchst innovativen Dach.

Eingang des Maxim Gorki Theater von „Unter den Linden“ aus

 

CJ: Du kennst inzwischen ja viele Gruppen von uns. Was kommt dir als erstes in den Kopf, wenn du im Kalender siehst, dass morgen eine Gruppe von Berlinek kommt?
JP: Als erstes kommt mir immer in den Sinn, dass ich sehr gespannt bin, wer da kommt, weil die Gruppen jedes Mal sehr unterschiedlich sind. Wir haben oft Gruppen aus dem Schul- oder Unibereich, die sind meist sehr homogen, was die Altersstruktur angeht und gerade bei euch weiß ich nie, was mich erwartet. Die Gruppen sind sehr gemischt, jüngere und ältere, viele haben Kinder und damit auch Verantwortung für andere. Ich weiß auch nie, welche Herkunftssprachen oder auch Herkünfte sie haben und deshalb ist es immer eine große Überraschung für mich. Ich bin jedes Mal ein bisschen in einer Spannung, wie die Gruppe reagieren wird. Manche Menschen sind z.B. per se offen für Theater und steigen sofort ein. Ich habe aber auch schon ein paar Mal Gruppen erlebt, wo es erst einmal so eine Vorsicht oder Skepsis gab. Ich habe dazu eine gewisse Theorie – ich gehe mal von mir aus: Wenn ich mich in einer Fremdsprache ausdrücken muss und ich merke, ich bin in der Fremdsprache noch nicht so gut, dann ärgere ich mich so darüber, dass ich eigentlich etwas, was ich ja komplex denken kann, weil ich über eine bestimmte Reife verfüge, trotzdem nicht rüberbringen kann und dann stehe ich mir selbst im Weg. Im Workshop hatte ich manchmal das Gefühl, dass es bei einigen eine Art stillen Ärger gab, nicht auf andere, eher mit der Frage verbunden, warum kann ich jetzt hier nicht so teilnehmen. Ich glaube, dass es diffizile Prozesse sind, die im Innern ablaufen. Wenn wir es aber schaffen und auch Glück mit unserem Spielplan haben und einen Workshop erwischen, in dem sie sehr lustvoll agieren können, z.B. wenn wir Standbilder „Familienfotos“ machen oder wir hatten bei „Kleiner Mann, was nun“ die Szene „Um die Hand anhalten“, dann merkt man, dass sie sehr gerne etwas von sich erzählen, dass es Sprechanlässe gibt und das ist dann immer sehr schön.
Blick ins Foyer aus dem Eingangsbereich mit der Theaterkasse

 

CJ: Ich habe den Eindruck, dass meistens du die Workshops mit unseren Gruppen durchführst. Du hast auch DaF-Unterrichtserfahrung, ist das der Grund?
JP: Das hat sich so ergeben. Tatsächlich ist es mein Steckenpferd, über Sprache bzw. Sprache lernen zu arbeiten. Ich mache das sehr gerne und merke in der Zusammenarbeit im Team, z.B. auch mit unseren Praktikant*innen, dass es einen Unterschied macht, ob man gewohnt ist, langsamer zu sprechen. Am Anfang ist mir das auch sehr schwer gefallen. Oder dass ich eben manchmal bestimmte Konstruktionen sofort im Kopf überprüfe, kennen sie z.B. im Level A2 den Konjunktiv, welche Nebensätze verstehen sie, welche Wörter könnten sie kennen, wenn es um bestimmte Sachverhalte geht. Manchmal benutze ich zwei Wörter hintereinander, die synonym sind. Trotzdem gibt es auch immer wieder Überraschungen. Insofern ist es von großem Vorteil, dass immer wieder dieselben Lehrer*innen von euch kommen und wir miteinander vertraut sind. Sie unterstützen mich, vermitteln und erklären Wörter. Sie kennen die Gruppen und auch deren Kenntnisstand natürlich besser als ich.
Im Foyer

 

CJ: Ihr habt zwei Ensembles, richtig? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen den Ensembles und dem theaterpädagogischen Team?
JP: Also im Prinzip gibt es bzw. gab es zwei Ensembles. Zum einen das Ensemble, mit dem wir gestartet sind, das ja per se schon sehr divers ist und dann haben wir das Exil Ensemble gegründet, mit insgesamt sieben Künstler*innen, die hier im Exil leben. Von diesen sieben haben wir inzwischen vier in gegenseitigem Einvernehmen fest übernommen. Ursprünglich war das mal ein auf zwei Jahre gefördertes Modellprojekt, bei dem sie Fortbildungen und Deutschunterricht bekommen haben, mit dem Ziel, dass sie die Befähigung erhalten, im deutschsprachigen Raum generell an jedem Theater arbeiten zu können. Einige haben sich für andere künstlerische Wege entschieden, z.B. der Leiter des Exil Ensembles. Er hat sich dafür entschieden, dass er lieber schreiben und inszenieren will. Am Anfang haben wir oft Theaterstücke inszeniert, bei denen das Exil Ensemble unter sich blieb und mit Hausregisseur*innen von uns gearbeitet hat. In zunehmend mehr Stücken arbeiten wir inzwischen gemischt. Zwischen Ensemble und Gorki X gibt es keine besonders ausgeprägte Zusammenarbeit, wir arbeiten eher zusammen mit den Dramaturg*innen, denn sie sind auch in den Proben dabei. Wir befragen die Dramaturg*innen z.B., was war die Idee dahinter, dieses Stück auszuwählen, genau mit dieser Besetzung zu arbeiten oder den Auftrag an diese Regisseurin oder diesen Regisseur zu vergeben, wie war der Probenprozess, wo lag euer Augenmerk. Über diesen Abgleich hinaus überlegen wir uns, was Zuschauende vielleicht brauchen könnten, im Sinne einer Vorentlastung. Als Theatermensch wird man manchmal betriebsblind und verliert den Blick dafür, was Menschen entziffern können und was nicht. Da hilft uns die Arbeit mit den Gruppen und deren Rückmeldungen sehr. Auf der anderen Seite ist uns sehr wichtig, dass wir im Sinne des Hauses agieren und vermitteln.
Im Treppenhaus mit Blick auf die Fotowand mit den Portraits der Ensemble Mitglieder

 

CJ: Ich könnte mir vorstellen, dass es auch für die Schauspieler*innen interessant ist zu erfahren, wie insbesondere ungeübte Theatergänger*innen ihre Darstellung aufnehmen.
JP: Ja, wir übermitteln den Rücklauf, den wir bekommen, an die Dramaturg*innen und die wiederum an die Schauspieler*innen. Wir haben dadurch erfahren, dass die Schauspieler*innen oft merken, wenn Gruppen von uns in den Vorführungen sind. Eine Vorstellung ist ja in gewisser Weise dialogisch, auch wenn die Zuschauer*innen stumm sind, aber es gibt Reaktionen und es entwickelt sich eine Dynamik zwischen Bühne und Zuschauerraum. Gruppen, die vorher unseren Workshop besucht haben, reagieren offenbar schneller auf das, was auf der Bühne passiert. Es gibt nicht so eine anfängliche Zurückhaltung, sondern sie kommen schon mit einem gewissen Vorwissen und reagieren vielleicht deshalb von Anfang an extrovertierter und das teilt sich den Schauspieler*innen mit.

Es gibt aber auch Theaterstücke, bei deren Vermittlung wir mit den Schauspieler*innen zusammenarbeiten. Ein konkretes Beispiel dafür ist „Roma Armee“. Das liegt daran, dass die Schauspieler*innen hier gleichzeitig die Repräsentant*innen der gezeigten Minderheit und Expert*innen für das Thema sind. Es stehen fast ausschließlich Roma auf der Bühne. Denn als Minderheit wird ansonsten mehr über sie gesprochen, als dass sie selbst zu Wort kommen. Es geht bei uns immer darum: Wer spricht? Wer wird gehört? Ein Sprechen über Dritte soll möglichst vermieden werden – vor allem wenn es sich um ohnehin schon marginalisierte Gruppen handelt, die nicht oder kaum für sich selbst sprechen dürfen und wenig gehört werden. Da hier auf der Bühne bewusst Roma über Roma sprechen, fanden wir es wichtig, dass sie auch im Workshop für sich selbst sprechen und haben von vorneherein gesagt, dass wir im Workshop mit einem*einer der Roma-Schauspieler*innen arbeiten wollen. Der zweite Vorteil: Der*die Workshopleiter*in fungiert gleichzeitig – ohne dass man das bewusst thematisieren muss – als Role Model: Die Teilnehmenden merken, Roma sind ganz normale Menschen – und die Stereotypen fallen quasi automatisch in sich zusammen.

CJ: Könnt ihr schon etwas darüber sagen, ob sich durch eure Vermittlungsarbeit der Publikumskreis des Hauses geändert hat?
JP: Das ist eine gute Frage. (lacht) Diesbezüglich gibt es bisher keine Befragung, ich glaube, im Haus sind sie alle zufrieden, weil wir ein relativ junges Publikum haben, im Vergleich zu vielen anderen Theatern in Berlin und das könnte auch auf unsere Arbeit zurückzuführen sein. Wir werden auch oft von Sozialarbeiter*innen angeschrieben, die mit Refugees zusammenarbeiten, weil sie wissen, dass wir das Exil Ensemble haben, dass wir die Inszenierung „Futureland“ mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten haben. Sie fragen z.B., ob wir empfehlen können, dass sie kommen, ob wir einen Workshop dazu machen können, d.h. wir sind zu einer Anlaufstelle geworden. Bei Schulen war ich nicht so sicher, ob sie mit der Änderung mitgehen, weil sie vorher auf die Klassiker angesprungen sind. Gerade Deutschlehrer*innen kommen ja sehr gerne und da war ich nicht sicher, ob sie den Weg mit uns mitgehen. Wir hatten aber ein Stück weit Glück, dass die Lehrer*innen gemerkt haben, das funktioniert gut, weil auf der Bühne Geschichten erzählt werden, mit denen die Schüler*innen etwas anfangen können. Schule hat sich auch geöffnet, der Lehrplan enthält jetzt Themen wie Migration und Diversität und hier bieten wir eine gute Anbindung.
Aufgang für das Publikum zu den Rängen und dem Parkett

 

CJ: Zu eurer Zusammenarbeit mit den Schulen: Wie lange macht ihr das schon und welche Formate gibt es? Wir kommen ja immer für einen Tag und dann gehen die Leute in die Vorstellung. Ich stelle mir vor, dass es für junge Menschen interessant sein könnte, intensiver an einem Stoff zu arbeiten.
JP: In der Regel kommen die Schulklassen ebenfalls nur für einen Tag, weil wir mehr nicht leisten können. Ideal wäre es, zu unseren Stücken eine Vor- und Nachbereitung anzubieten, weil man in einer Vorbereitung Neugier weckt und in der Nachbereitung Fragen aufgreifen und gemeinsam reflektieren könnte. Wir beschäftigen uns mit sehr vielen gesellschaftspolitischen Themen, die mit uns allen zu tun haben und in einer Nachbereitung hätten wir die Möglichkeit zu fragen, was fängst du jetzt damit an, siehst du für dich einen Bezug, ist das auch deine Perspektive oder hast du eine völlig andere Sicht. Aber unsere personellen Ressourcen sind begrenzt. Es gibt übrigens auch Anfragen von Lehrer*innen, die uns gerne für eine ganze Projektwoche oder für ein paar Module ihres DS-Kurses (Darstellendes Spiel) buchen würden. Für solche Projekte müssten wir Drittmittel anwerben und weiteres Personal finden. Wir sind derzeit aber vollauf mit der Vermittlung beschäftigt. Wir betreuen außerdem noch die zwei Clubs (Anmerkung: die Aktionist*innen, Golden Gorkis), die zwar externe Spielleitungen haben, aber von Astrid und mir bei organisatorischen Aufgaben und in theaterpädagogischer Hinsicht unterstützt und beraten werden. Zusätzlich haben wir noch die Labor-Formate (z.B. das Mitternachts-Schauspiellabor in der Zusammenarbeit mit je einem*r Schauspieler*in aus dem Ensemble). Viel mehr geht tatsächlich nicht, weil gerade künstlerische Arbeit viel Energie zieht, und wir möchten nicht, dass die Workshop Arbeit leidet. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass die Gruppen einen Workshop bekommen, der Hand und Fuß hat, das bedeutet für mich persönlich, dass ich immer wieder gut konzipiere und mich darauf einlasse. Ich will das nicht „nebenbei“ machen.
Blick auf die Bühne vom Parkett aus

 

CJ: Wie konzipiert ihr die Workshops?
JP: Es treffen sich immer mehrere aus dem Gorki X Team, wir haben immer eine FSJ Person (Freiwilliges Soziales Jahr) und zwei Praktikant*innen, manchmal sogar drei. Astrid und ich teilen uns die Inszenierungen auf, diejenige von uns beiden, die die Inszenierung dann betreut, trifft sich mit dem restlichen Team, also mit zwei bis drei Leuten, die gerade auch Kapazität haben und zwar in aller Regel fünf bis sechs Mal à drei bis vier Stunden, aber immer mit Abstand von ein paar Tagen. Der Prozess zieht sich dann über ein paar Wochen hin und ich finde es sehr wichtig, dass wir immer zu mehreren sind und jeweils andere Menschen mit mir konzipieren, weil ich gemerkt habe, dass ich aufgrund meiner Erfahrung manchmal dazu neige, immer dasselbe zu benutzen, weil ich weiß, dass es funktioniert. Ich möchte aber, wenn eine Gruppe zweimal kommt, dass sie auch immer wieder ein neues Erlebnis hat, und ich möchte mich auch selber nicht langweilen. In unserem Team haben wir bereits in kleiner Dimension eine Multiperspektivität auf eine Inszenierung. Tatsächlich komme ich manchmal in die erste Konzeption und denke mir, das ist ja völlig glasklar, was das Hauptthema ist, das machen wir auf jeden Fall so und so und dann komme ich dahin und die anderen erzählen, was sie interessant fanden oder schwierig, wo sie Fragen haben. Dann fällt mir auf, was man noch alles darin sehen kann. Ich bin jetzt durchaus keine ganz unerfahrene Theaterseherin und trotzdem habe ich nur meine Brille auf. Natürlich schaffe ich es nicht, in zwei Stunden, alles zu erfassen, natürlich nehme ich auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Persönlichkeit wahr. Das finde ich so spannend, weil ich dann merke, wie mein ganzes Kartengebäude in sich zusammenstürzt – was ich ja bewusst möchte – , und dann fangen wir erst mal an, darüber zu reden, nähern uns an, überlegen gemeinsam, was könnte man machen und allmählich entsteht dann der Workshop. Wir führen ihn einmal gemeinsam durch, machen noch mal Feinschliff und dann steht er.
Vorraum zum Eingang für die Ränge

 

CJ: Welche künstlerischen Projekte würdest du gerne zukünftig anleiten?
JP: Mein Ideal wäre, dass wir zusätzliche Projekte haben, die zwischen Vermittlung und Kunst stehen. Wir hatten früher eigentlich immer ein Sonderprojekt pro Spielzeit mit Schulgruppen, die mit uns ein halbes Jahr lang zu einer unserer Inszenierungen gearbeitet haben. Sie haben dabei ein eigenes künstlerisches Produkt erarbeitet und das wurde dann hier auf unserer Bühne im Gorki gezeigt.
CJ: Das war „Fallen“ oder? Das hat mich umgehauen.
JP: Genau, „Fallen“ war die Profiproduktion, und wir haben dazu mit sechs Schulgruppen eine Art szenischen Kommentar erarbeitet: die „Fallstudien“. Das fehlt momentan ein bisschen, was ich schade finde. Wir haben noch zwei oder drei Folgeprojekte durchgeführt, aber dazu bräuchten wir entweder mehr Kolleg*innen oder wir müssten höher beantragen. Wir hatten beim Projektfond beantragt und da gibt es nur eine Maximalsumme, mit der wir bei der bisherigen Größenordnung zwar Künstler*innen beschäftigen konnten, die mit den Gruppen arbeiten, aber keine Produktionsleitung, die die Koordination übernahm. Ich finde auch andere Varianten denkbar, z.B. intergenerativ zu arbeiten. Es gibt ganz viele Themen, bei denen die Generationen voneinander lernen können. In die Richtung gehen wir jetzt mit den „Golden Gorkis“, die gerade mit einer Schulgruppe zusammenarbeiten. Oder es gibt auch Formate wie „Stören“, wo junge Darsteller*innen unter professionellen Bedingungen im Repertoire spielen, mit professioneller Regie und Ausstattung. (Anmerkung: „Stören“ ist ein vom Haus beantragtes Projekt) Wenn wir Workshops zu „Stören“ machen, docken die Schüler*innen anders an, wenn sie sich quasi „selbst“ auf der Bühne stehen, wenn sie sehen, wie jung die Darsteller*innen sind und dass sie etwas spielen, was aus ihrer Erfahrung kommt. Da finden dann Identifikationsprozesse statt, die sehr spannend sind. Auf der Schiene könnten wir weiter machen, weil wir viele gute Regisseur*innen haben, die mit Laiendarsteller*innen arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir daraus eine Linie entwickeln, von der reinen Vermittlung über Vermittlung an der Schnittstelle zu Kunst bis hin zu Laien machen Kunst, so dass der Übergang fließend wird.
CJ: Du beschreibst eure Vermittlungsarbeit und die, die zwischen euch und den Dramaturg*innen und den Regisseur*innen abläuft. Das bedeutet, dass man sehr viel kommuniziert, das braucht viel Zeit, man muss sich sehr gut sortieren, gut zuhören….
JP: Das stimmt. Kommunikationsprozesse sind fordernd, also gar nicht im negativen Sinne, und sie benötigen Zeit. Sag mal, wie bist du denn auf unsere Arbeit aufmerksam geworden? Du interessierst dich sehr für das Theater. 
JP: Wie ist eigentlich dein Weg zu Berlinek und von da aus zu uns gewesen?
CJ: Ich habe als Jugendliche über einen langen Zeitraum in unserer sehr engagierten Theatergruppe in der Schule mitgemacht. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht und ich konnte mich dabei auch persönlich entwickeln. Ich bin dann in meiner Berufswahl dem Theaterspiel insofern treu geblieben, als man im Sprachunterricht sehr viel mit Imitation und Spiel zu tun hat. Im ersten Gespräch mit Astrid hatten wir bereits so viele Parallelen entdeckt, die nonverbale Kommunikation spielt im Sprachunterricht eine ganz große Rolle. Die erste Frage, die von den meisten Leuten kommt, ist, wie kann denn Sprachunterricht überhaupt funktionieren, wenn Sie meine Sprache gar nicht kennen, wie können Sie mir denn etwas erklären. Und das läuft eben über die vielen anderen Kanäle, die wir ja auch jeden Tag bedienen und nutzen, auf die wir uns verlassen und in diesem Sinne habe ich das Theaterspielen auch immer als Quelle für meinen Unterricht betrachtet.

JP: Aber das ist tatsächlich ein guter Punkt. Das ist oft das Spannende an der Arbeit mit euren Gruppen, weil sie auch gerne spielen, weil sie zurückgreifen auf andere sprachliche Mittel, nämlich nonverbale. Wenn jetzt zum Beispiel Leute kommen, die Muttersprachler*innen sind, dann brauchen sie oft die Kostüme – die senken immer die Hemmschwelle beim Spielen – aber es geht dann manchmal mehr um den Text und ich finde, gerade bei Nichtmuttersprachler*innen, die Deutsch lernen, ist die Konzentration oft viel stärker auf den Körper und auf die Mimik ausgerichtet und was sie sagen wollen, und genau da fängt Theater an. Theater ist ja nicht Text. Manchmal kann ein einziges gut gesetztes Wort eine super Wirkung haben.

CJ: Seit wir in Wittenau in unserem eigenen Schulgebäude sind, haben auch wir ganz andere Möglichkeiten, neue Veranstaltungsformate anzubieten. Ich dachte z.B. an Leseabende, mit Texten in den Muttersprachen unserer Kursteilnehmer*innen. Es passiert doch überall so viel, was wir nicht verstehen, so wie auf der Theaterbühne auch. Egal, in welcher Sprache, selbst wenn gar nicht gesprochen wird, verstehen wir manchmal nichts. Diese Erfahrung teilen wir uns doch alle. Das widerfährt eben nicht nur einem Teil der Gesellschaft und damit müssen wir auch leben lernen, dass wir etwas nicht verstehen, und trotzdem zuhören, trotzdem zuschauen, trotzdem neugierig bleiben und vielleicht auch mal das durch den Körper gehen lassen, dieses Gefühl des Konsterniert-Seins und des Nicht-Entziffern-Könnens.

 

Die beiden Interviewpartnerinnen Janka Panskus und Claudia Johanning

 

Das gesamte Interview ist als Download hier erhältlich.

Erinnerung an „Die Nacht in Lissabon“ im Maxim Gorki Theater

Am 11. Januar 2020 war unsere Gruppe mit unserer Lehrerin bei einem Workshop im Maxim Gorki Theater. Dieser diente unter anderem der Vorbereitung auf das Theaterstück „Die Nacht von Lissabon“, das wir am 21.01.2020 um 19.30 Uhr sehen wollten. Das Theaterstück wurde von Hakan Savaş Mican inszeniert und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque.

Vor dem Haupteingang des Gorki Theaters nahm uns die Theaterpädagogin Janka Panskus in Empfang und begleitete uns zu dem Raum, in dem der Workshop stattfand. Dort angekommen, machten wir zuerst einige interessante Übungen zum Aufwärmen. Im Anschluss daran durften wir in kleinen Gruppen Standbilder zu bestimmten Themen machen und kurze pantomimische Geschichten erzählen, was uns großen Spaß bereitete.

Danach sind wir vollständig in die Theateratmosphäre eingedrungen, indem wir eine Szene aus dem Theaterstück spielten. Wir fühlten uns wirklich wie Schauspieler, da wir zuvor auch die passende Kleidung angezogen hatten. Das war toll!

Am Ende des Workshops präsentierte jeder von uns noch ein Erinnerungssymbol seiner Familie, das wir in unserer Seele tragen oder immer in unserer Nähe haben.

Es war sehr gut, dass wir während des Workshops viel Deutsch praktizierten. Wir fühlten uns wunderbar.

Auch der Theaterbesuch am 21.01.2020 hat uns gut gefallen. Die Vorbereitung darauf war sinnvoll, denn so wussten wir bereits, worum es in dem Stück ging. Sprachlich waren die Dialoge mitunter etwas schwierig zu verstehen, aber die Szenenbilder halfen beim Verstehen und für diejenigen, die Englisch sprechen konnten, zeigten zwei Monitore an der Bühne die Dialoge auf Englisch an. Insgesamt dauerte das Theaterstück zweieinhalb Stunden.

Wir danken Claudia vom Sprachenzentrum Berlinek, die diesen Workshop mit der Theaterpädagogin organisiert hat, der Theaterpädagogin und unserer Lehrerin für die schönen Erlebnisse und Momente, die wir gemeinsam im Gorki Theater verbracht haben.

 

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Erinnerung an „Die Nacht in Lissabon“ im Maxim Gorki Theater

Am 11. Januar 2020 war unsere Gruppe mit unserer Lehrerin bei einem Workshop im Maxim Gorki Theater. Dieser diente unter anderem der Vorbereitung auf das Theaterstück „Die Nacht von Lissabon“, das wir am 21.01.2020 um 19.30 Uhr sehen wollten. Das Theaterstück wurde von Hakan Savaş Mican inszeniert und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque.

Vor dem Haupteingang des Gorki Theaters nahm uns die Theaterpädagogin Janka Panskus in Empfang und begleitete uns zu dem Raum, in dem der Workshop stattfand. Dort angekommen, machten wir zuerst einige interessante Übungen zum Aufwärmen. Im Anschluss daran durften wir in kleinen Gruppen Standbilder zu bestimmten Themen machen und kurze pantomimische Geschichten erzählen, was uns großen Spaß bereitete.

Danach sind wir vollständig in die Theateratmosphäre eingedrungen, indem wir eine Szene aus dem Theaterstück spielten. Wir fühlten uns wirklich wie Schauspieler, da wir zuvor auch die passende Kleidung angezogen hatten. Das war toll!

Am Ende des Workshops präsentierte jeder von uns noch ein Erinnerungssymbol seiner Familie, das wir in unserer Seele tragen oder immer in unserer Nähe haben.

Es war sehr gut, dass wir während des Workshops viel Deutsch praktizierten. Wir fühlten uns wunderbar.

Auch der Theaterbesuch am 21.01.2020 hat uns gut gefallen. Die Vorbereitung darauf war sinnvoll, denn so wussten wir bereits, worum es in dem Stück ging. Sprachlich waren die Dialoge mitunter etwas schwierig zu verstehen, aber die Szenenbilder halfen beim Verstehen und für diejenigen, die Englisch sprechen konnten, zeigten zwei Monitore an der Bühne die Dialoge auf Englisch an. Insgesamt dauerte das Theaterstück zweieinhalb Stunden.

Wir danken Claudia vom Sprachenzentrum Berlinek, die diesen Workshop mit der Theaterpädagogin organisiert hat, der Theaterpädagogin und unserer Lehrerin für die schönen Erlebnisse und Momente, die wir gemeinsam im Gorki Theater verbracht haben.

 

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Erinnerung an „Die Nacht in Lissabon“ im Maxim Gorki Theater

Am 11. Januar 2020 war unsere Gruppe mit unserer Lehrerin bei einem Workshop im Maxim Gorki Theater. Dieser diente unter anderem der Vorbereitung auf das Theaterstück „Die Nacht von Lissabon“, das wir am 21.01.2020 um 19.30 Uhr sehen wollten. Das Theaterstück wurde von Hakan Savaş Mican inszeniert und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque.

Vor dem Haupteingang des Gorki Theaters nahm uns die Theaterpädagogin Janka Panskus in Empfang und begleitete uns zu dem Raum, in dem der Workshop stattfand. Dort angekommen, machten wir zuerst einige interessante Übungen zum Aufwärmen. Im Anschluss daran durften wir in kleinen Gruppen Standbilder zu bestimmten Themen machen und kurze pantomimische Geschichten erzählen, was uns großen Spaß bereitete.

Danach sind wir vollständig in die Theateratmosphäre eingedrungen, indem wir eine Szene aus dem Theaterstück spielten. Wir fühlten uns wirklich wie Schauspieler, da wir zuvor auch die passende Kleidung angezogen hatten. Das war toll!

Am Ende des Workshops präsentierte jeder von uns noch ein Erinnerungssymbol seiner Familie, das wir in unserer Seele tragen oder immer in unserer Nähe haben.

Es war sehr gut, dass wir während des Workshops viel Deutsch praktizierten. Wir fühlten uns wunderbar.

Auch der Theaterbesuch am 21.01.2020 hat uns gut gefallen. Die Vorbereitung darauf war sinnvoll, denn so wussten wir bereits, worum es in dem Stück ging. Sprachlich waren die Dialoge mitunter etwas schwierig zu verstehen, aber die Szenenbilder halfen beim Verstehen und für diejenigen, die Englisch sprechen konnten, zeigten zwei Monitore an der Bühne die Dialoge auf Englisch an. Insgesamt dauerte das Theaterstück zweieinhalb Stunden.

Wir danken Claudia vom Sprachenzentrum Berlinek, die diesen Workshop mit der Theaterpädagogin organisiert hat, der Theaterpädagogin und unserer Lehrerin für die schönen Erlebnisse und Momente, die wir gemeinsam im Gorki Theater verbracht haben.

 

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Wir sind wieder da!

Berlinek Büros haben ab heute ihre Türen für den Publikumsverkehr geöffnet.
Mit etwas eingeschränkten Öffnungszeiten (Montag & Dienstag 10.00 -14.00 Uhr und Mittwoch & Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr) sowie unter Einhaltung hygienischer Sicherheitsmaßnahmen sind wir auch wieder persönlich für euch da!
Auch wenn viele Unterrichtsprogramme immer noch nur online angeboten werden, kehrt der Präsenzunterricht langsam zurück: zunächst können die individuellen Programme nun auch in unseren Schulräumen stattfinden.

Wir freuen uns auf euch!

 

Wracamy!

Biuro Berlinka otworzyło dziś ponownie swoje drzwi!
Z nieco skróconymi godzinami otwarcia (poniedziałki i wtorki 10:00 – 14:00 oraz środy i czwartki 14:00 – 18:00) oraz z przestrzeganiem higienicznych środków ostrożności jesteśmy znów, osobiście, do Waszej dyspozycji!
Mimo, że wiele programów odbywa się jeszcze tylko online, lekcje w naszej szkole powoli wracaja: obecnie programy indywidualne mogą już odbywać się również u nas.

Cieszymy się na ponowne spotkanie z Wami!

 

We are there for you again!

The office of Berlinek has opened its door again!
With reduced opening hours ( Monday & Tuesday 10:00a.m.-2:00p.m. and Wednesday & Thursday 2:00p.m. – 6:00p.m.) as well as in compliece with hygienic measures we are there for you again!
Although many programs still take place online, classroom learning is slowly coming back : first the inndividual programs can now be also performed in our school.

We are looking forward to seeing you!

 

 

Aus dem Leben unserer Online- Kurse

„Wunderbar, toll und eigentlich typisch Berlinek, dass  – WIR – das alles in so kurzer Zeit GEMEINSAM auf den Weg bringen konnten!“ –RK

Dieser Satz beschreibt wunderbar die aktuelle Stimmung bei Berlinek: Wir sind stolz und glücklich, weil wir innerhalb weniger Wochen fast das gesamte (!) Bildungsangebot von Berlinek in den Online-Modus umgestaltet haben und unsere Programme virtuell weiter realisieren können. Nach der Verunsicherung und Sorgen Anfang März, haben wir uns zusammengesetzt, die technischen und methodischen Unterrichtsmöglichkeiten geprüft, uns in diversen Webinaren fortgebildet und dann haben wir die Ärmel hochgekrempelt und mit dem Know-How unserer engagierten Lehrkräfte tolle Online-Kurse aufgestellt. Ob individueller Einzelunterricht, Firmenkurse oder aber auch die geförderten Programme, wie Lernförderung und neulich auch die ergänzenden Gruppenkurse für unsere Teilnehmer*innen der Integrationskurse: Unsere Lehrer*innen geben ihr Bestes, um den Unterricht attraktiv und so nah wie möglich am Präsenzunterricht zu gestalten.

Hier einige Einblicke in die verschiedenen Online-Tutorien:

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AW

Aus dem Leben unserer Online- Kurse

„Wunderbar, toll und eigentlich typisch Berlinek, dass  – WIR – das alles in so kurzer Zeit GEMEINSAM auf den Weg bringen konnten!“ –RK

Dieser Satz beschreibt wunderbar die aktuelle Stimmung bei Berlinek: Wir sind stolz und glücklich, weil wir innerhalb weniger Wochen fast das gesamte (!) Bildungsangebot von Berlinek in den Online-Modus umgestaltet haben und unsere Programme virtuell weiter realisieren können. Nach der Verunsicherung und Sorgen Anfang März, haben wir uns zusammengesetzt, die technischen und methodischen Unterrichtsmöglichkeiten geprüft, uns in diversen Webinaren fortgebildet und dann haben wir die Ärmel hochgekrempelt und mit dem Know-How unserer engagierten Lehrkräfte tolle Online-Kurse aufgestellt. Ob individueller Einzelunterricht, Firmenkurse oder aber auch die geförderten Programme, wie Lernförderung und neulich auch die ergänzenden Gruppenkurse für unsere Teilnehmer*innen der Integrationskurse: Unsere Lehrer*innen geben ihr Bestes, um den Unterricht attraktiv und so nah wie möglich am Präsenzunterricht zu gestalten.

Hier einige Einblicke in die verschiedenen Online-Tutorien:

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Aus dem Leben unserer Online- Kurse

„Wunderbar, toll und eigentlich typisch Berlinek, dass  – WIR – das alles in so kurzer Zeit GEMEINSAM auf den Weg bringen konnten!“ –RK

Dieser Satz beschreibt wunderbar die aktuelle Stimmung bei Berlinek: Wir sind stolz und glücklich, weil wir innerhalb weniger Wochen fast das gesamte (!) Bildungsangebot von Berlinek in den Online-Modus umgestaltet haben und unsere Programme virtuell weiter realisieren können. Nach der Verunsicherung und Sorgen Anfang März, haben wir uns zusammengesetzt, die technischen und methodischen Unterrichtsmöglichkeiten geprüft, uns in diversen Webinaren fortgebildet und dann haben wir die Ärmel hochgekrempelt und mit dem Know-How unserer engagierten Lehrkräfte tolle Online-Kurse aufgestellt. Ob individueller Einzelunterricht, Firmenkurse oder aber auch die geförderten Programme, wie Lernförderung und neulich auch die ergänzenden Gruppenkurse für unsere Teilnehmer*innen der Integrationskurse: Unsere Lehrer*innen geben ihr Bestes, um den Unterricht attraktiv und so nah wie möglich am Präsenzunterricht zu gestalten.

Hier einige Einblicke in die verschiedenen Online-Tutorien:

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AW

10 kreative Tipps zum Sprachenlernen

Die besondere Zeit kannst du zu Hause auch sehr gut nutzen!
Wir haben für dich die 10 kreativsten Tipps zusammengestellt, so dass du an deiner Fremdsprache auch zu Hause arbeiten kannst! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

1. Koche in einer Fremdsprache 👩‍🍳

  • Lerne die Küche  und somit auch die Kultur eines anderen Landes kennen
  • Benutze Rezepte aus den  fremdsprachigen Kochbüchern/Internetseiten.
  • Beschreibe dein Essen in einer Fremdsprache
  • Schreibe selbst Kochrezepte in einer anderen Sprache und lasse sie nachmachen (mal gucken, was daraus entsteht )

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
2. Schaue Filme/Serien/Theaterstücke etc. in der Originalsprache an 🎞

  • Stell die Untertitel in der Originalsprache an, falls es dir noch schwer fällt, alles zu verstehen
  • Lies Rezensionen über Filme in einer Fremsprache

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
3. Skype/Chatte mit Menschen aus anderen Ländern 👩🏼‍💻 ⠀⠀

  • Schaue dir Theaterstücke an!
  • Skype oder chatte mit deinen Freunden in einer Fremdsprache
  • Suche dir neue Freunde auf unterschiedlichen sozialen Medien aus anderen Ländern und sprich mit ihnen in deren Sprache!
  • Kommentiere Fotos in den sozialen Medien in einer Fremdsprache

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
4. Höre Hörbücher 👂 ⠀⠀⠀⠀

  • Suche dir ein paar Bücher aus, die es auch als Hörbuch gibt!
  • Nimm zuerst Bücher, die du schon in deiner Muttersprache kennst. So wird es einfacher das Buch in einer Fremdsprache zu verstehen

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
5. Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen 🎧 ⠀

  • Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen in einer Fremdsprache
  • So kannst du nicht nur deine Sprache verbessern (Hörverstehen), sondern auch dein Allgemeinwissen

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
6. Höre Musik 🎶 und analysiere die Texte ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  • Wenn du Musik hörst, lies dir dabei auch die Texte durch und analysiere die Sprache
  • Merke dir neue Wörter oder sogar ganze Sätze

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
7. Ändere die Sprache deines Handys 📱 (merke dir bitte nur, wie du das zurücksetzen kannst! 😉) ⠀

  • Du benutzt dein Handy jeden Tag – warum nicht in einer anderen Sprache? Auch so lernst du neue Wörter
  • Merke dir nur bitte, wie du die Einstellungen zurücksetzen kannst!

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
8. Mache Sport in einer Fremdsprache 🧘🏼‍♀️

  • Mache Sport und gucke dir dabei Workout Videos in einer Fremdsprache an
  • So merkst du dir die Wörter schneller und besser

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
9. Schreibe ein Tagebuch 📓 ⠀⠀⠀⠀

  • Beschreibe deinen Tag in einer Fremdsprache
  • Übe so die Vergangenheitsformen
  • So kannst du deinen Wortschatz üben und festigen (z.B. Tageszeiten, Tage, Tagesablauf, Uhrzeiten etc.)
  • Beschreibe alles so deitalliert wie möglich!

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
10. Spiele verschiedene Spiele 🎯🧩🎮(Brettspiele,Computerspiele etc.) in einer Fremdsprache

  • Spiele Brettspiele in anderen Sprachen
  • Sprich währenddessen mit den Mitspielern in einer Fremdsprache
  • Spiele Computerspiele, die eine Geschichte in einer anderen Sprache erzählen
  • Tausche deine Erfahrungen und Eindrücke mit anderen Spielern aus

AO

10 kreative Tipps zum Sprachenlernen

Die besondere Zeit kannst du zu Hause auch sehr gut nutzen!
Wir haben für dich die 10 kreativsten Tipps zusammengestellt, so dass du an deiner Fremdsprache auch zu Hause arbeiten kannst! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

1. Koche in einer Fremdsprache 👩‍🍳

  • Lerne die Küche  und somit auch die Kultur eines anderen Landes kennen
  • Benutze Rezepte aus den  fremdsprachigen Kochbüchern/Internetseiten.
  • Beschreibe dein Essen in einer Fremdsprache
  • Schreibe selbst Kochrezepte in einer anderen Sprache und lasse sie nachmachen (mal gucken, was daraus entsteht )

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
2. Schaue Filme/Serien/Theaterstücke etc. in der Originalsprache an 🎞

  • Stell die Untertitel in der Originalsprache an, falls es dir noch schwer fällt, alles zu verstehen
  • Lies Rezensionen über Filme in einer Fremsprache

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
3. Skype/Chatte mit Menschen aus anderen Ländern 👩🏼‍💻 ⠀⠀

  • Schaue dir Theaterstücke an!
  • Skype oder chatte mit deinen Freunden in einer Fremdsprache
  • Suche dir neue Freunde auf unterschiedlichen sozialen Medien aus anderen Ländern und sprich mit ihnen in deren Sprache!
  • Kommentiere Fotos in den sozialen Medien in einer Fremdsprache

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
4. Höre Hörbücher 👂 ⠀⠀⠀⠀

  • Suche dir ein paar Bücher aus, die es auch als Hörbuch gibt!
  • Nimm zuerst Bücher, die du schon in deiner Muttersprache kennst. So wird es einfacher das Buch in einer Fremdsprache zu verstehen

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
5. Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen 🎧 ⠀

  • Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen in einer Fremdsprache
  • So kannst du nicht nur deine Sprache verbessern (Hörverstehen), sondern auch dein Allgemeinwissen

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
6. Höre Musik 🎶 und analysiere die Texte ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  • Wenn du Musik hörst, lies dir dabei auch die Texte durch und analysiere die Sprache
  • Merke dir neue Wörter oder sogar ganze Sätze

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
7. Ändere die Sprache deines Handys 📱 (merke dir bitte nur, wie du das zurücksetzen kannst! 😉) ⠀

  • Du benutzt dein Handy jeden Tag – warum nicht in einer anderen Sprache? Auch so lernst du neue Wörter
  • Merke dir nur bitte, wie du die Einstellungen zurücksetzen kannst!

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
8. Mache Sport in einer Fremdsprache 🧘🏼‍♀️

  • Mache Sport und gucke dir dabei Workout Videos in einer Fremdsprache an
  • So merkst du dir die Wörter schneller und besser

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
9. Schreibe ein Tagebuch 📓 ⠀⠀⠀⠀

  • Beschreibe deinen Tag in einer Fremdsprache
  • Übe so die Vergangenheitsformen
  • So kannst du deinen Wortschatz üben und festigen (z.B. Tageszeiten, Tage, Tagesablauf, Uhrzeiten etc.)
  • Beschreibe alles so deitalliert wie möglich!

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
10. Spiele verschiedene Spiele 🎯🧩🎮(Brettspiele,Computerspiele etc.) in einer Fremdsprache

  • Spiele Brettspiele in anderen Sprachen
  • Sprich währenddessen mit den Mitspielern in einer Fremdsprache
  • Spiele Computerspiele, die eine Geschichte in einer anderen Sprache erzählen
  • Tausche deine Erfahrungen und Eindrücke mit anderen Spielern aus

AO

10 kreative Tipps zum Sprachenlernen

 

Hejka! Ich bin Aleksandra, Dozentin für Deutsch und Polnisch bei Berlinek. Ich zeige Ihnen, wie Sie eine Fremdsprache kreativ lernen können! Sagen Sie ‚Tschüss’ zum langweiligen Bücherstudieren und ‚Hallo‘ zur spannenden Sprachreise!

 

Die besondere Zeit kannst du zu Hause auch sehr gut nutzen!
Wir haben für dich die 10 kreativsten Tipps zusammengestellt, so dass du an deiner Fremdsprache auch zu Hause arbeiten kannst! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

1. Koche in einer Fremdsprache 👩‍🍳

  • Lerne die Küche  und somit auch die Kultur eines anderen Landes kennen
  • Benutze Rezepte aus den  fremdsprachigen Kochbüchern/Internetseiten.
  • Beschreibe dein Essen in einer Fremdsprache
  • Schreibe selbst Kochrezepte in einer anderen Sprache und lasse sie nachmachen (mal gucken, was daraus entsteht )

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
2. Schaue Filme/Serien/Theaterstücke etc. in der Originalsprache an 🎞

  • Stell die Untertitel in der Originalsprache an, falls es dir noch schwer fällt, alles zu verstehen
  • Lies Rezensionen über Filme in einer Fremsprache

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3. Skype/Chatte mit Menschen aus anderen Ländern 👩🏼‍💻 ⠀⠀

  • Schaue dir Theaterstücke an!
  • Skype oder chatte mit deinen Freunden in einer Fremdsprache
  • Suche dir neue Freunde auf unterschiedlichen sozialen Medien aus anderen Ländern und sprich mit ihnen in deren Sprache!
  • Kommentiere Fotos in den sozialen Medien in einer Fremdsprache

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
4. Höre Hörbücher 👂 ⠀⠀⠀⠀

  • Suche dir ein paar Bücher aus, die es auch als Hörbuch gibt!
  • Nimm zuerst Bücher, die du schon in deiner Muttersprache kennst. So wird es einfacher das Buch in einer Fremdsprache zu verstehen

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
5. Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen 🎧 ⠀

  • Höre Podcasts zu unterschiedlichen Themen in einer Fremdsprache
  • So kannst du nicht nur deine Sprache verbessern (Hörverstehen), sondern auch dein Allgemeinwissen

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
6. Höre Musik 🎶 und analysiere die Texte ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  • Wenn du Musik hörst, lies dir dabei auch die Texte durch und analysiere die Sprache
  • Merke dir neue Wörter oder sogar ganze Sätze

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
7. Ändere die Sprache deines Handys 📱 (merke dir bitte nur, wie du das zurücksetzen kannst! 😉) ⠀

  • Du benutzt dein Handy jeden Tag – warum nicht in einer anderen Sprache? Auch so lernst du neue Wörter
  • Merke dir nur bitte, wie du die Einstellungen zurücksetzen kannst!

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
8. Mache Sport in einer Fremdsprache 🧘🏼‍♀️

  • Mache Sport und gucke dir dabei Workout Videos in einer Fremdsprache an
  • So merkst du dir die Wörter schneller und besser

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
9. Schreibe ein Tagebuch 📓 ⠀⠀⠀⠀

  • Beschreibe deinen Tag in einer Fremdsprache
  • Übe so die Vergangenheitsformen
  • So kannst du deinen Wortschatz üben und festigen (z.B. Tageszeiten, Tage, Tagesablauf, Uhrzeiten etc.)
  • Beschreibe alles so deitalliert wie möglich!

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
10. Spiele verschiedene Spiele 🎯🧩🎮(Brettspiele,Computerspiele etc.) in einer Fremdsprache

  • Spiele Brettspiele in anderen Sprachen
  • Sprich währenddessen mit den Mitspielern in einer Fremdsprache
  • Spiele Computerspiele, die eine Geschichte in einer anderen Sprache erzählen
  • Tausche deine Erfahrungen und Eindrücke mit anderen Spielern aus

AO

Vokabeln für Klugscheißer*innen – der / das Virus

Artykuł dostępny w języku niemieckim

Aneta Jarniewicz

Wer bin ich? Seit ein paar Jahren Deutschlehrerin bei Berlinek.
In meiner Freizeit streichle ich am liebsten einen Border Terrier oder gehe mit ihm spazieren.
Beinahe hätte ich das Wichtigste vergessen: ich mag meine SchülerInnen und trage jetzt in der S-Bahn eine Maske.

 

Virus – das ist, meine Freunde, wahrscheinlich unser Wort des Jahres. Das Gute an der Sache ist: das Wort hat zwei Artikel: das Virus oder umgangssprachlich also alltagssprachlich der Virus.

Hat dieser männliche Artikel (der Virus) eine tiefere Bedeutung?

Beim Genitiv verändert sich die Endung nicht, wir können also über die Hässlichkeit oder Schönheit des Virus sprechen. Das Plural dagegen ist untypisch und lautet: die Viren.

Viele assoziieren Viren mit der Computersprache. Jetzt stellt sich aber heraus, die kleinen Biester können nicht nur die Festplatte von unserem Laptop ruinieren, sondern auch die von der Oma, und das zusammen mit dem ganzen Operationssystem (!).

Ein Virus kann sich ohne ein anderes Lebewesen nicht vermehren. Deswegen braucht es uns. Dann geht es aber richtig zur Sache. Die Prokreation nimmt kein Ende, ausgenommen das Ende des Lebewesens. Wenn man krank ist, hat man wenig zum Lachen. Doch wie der Volksmund sagt: Lachen ist die beste Medizin.

Hilft Sauna gegen das Virus? Ja. Man darf aber nicht mehr rauskommen.

Es treffen sich zwei Planeten.

Sagt der eine: Du siehst schlecht aus. Der andere: Ja, ich habe Homo sapiens.
Sagt der Erste: Hatte ich auch mal. Geh zum Arzt und lass dir Corona verschreiben.

Vokabeln

assoziieren – an etwas denken, in Verbindung bringen: Mit Sommer assoziiere ich Sommerferien.

sich herausstellen – sich zeigen, deutlich werden: Meine Meinung stellte sich als richtig heraus.

das Biest – ein böser Mensch: Helmut ist so ein Biest!

das Lebewesen – alles was lebt: also du ich und die Fliege…

sich vermehren – Sex haben und Kinder kriegen, das ist die Prokreation

 

Vokabeln für Klugscheißer*innen – der / das Virus

This article is available in German

Aneta Jarniewicz

Wer bin ich? Seit ein paar Jahren Deutschlehrerin bei Berlinek.
In meiner Freizeit streichle ich am liebsten einen Border Terrier oder gehe mit ihm spazieren.
Beinahe hätte ich das Wichtigste vergessen: ich mag meine SchülerInnen und trage jetzt in der S-Bahn eine Maske.

 

Virus – das ist, meine Freunde, wahrscheinlich unser Wort des Jahres. Das Gute an der Sache ist: das Wort hat zwei Artikel: das Virus oder umgangssprachlich also alltagssprachlich der Virus.

Hat dieser männliche Artikel (der Virus) eine tiefere Bedeutung?

Beim Genitiv verändert sich die Endung nicht, wir können also über die Hässlichkeit oder Schönheit des Virus sprechen. Das Plural dagegen ist untypisch und lautet: die Viren.

Viele assoziieren Viren mit der Computersprache. Jetzt stellt sich aber heraus, die kleinen Biester können nicht nur die Festplatte von unserem Laptop ruinieren, sondern auch die von der Oma, und das zusammen mit dem ganzen Operationssystem (!).

Ein Virus kann sich ohne ein anderes Lebewesen nicht vermehren. Deswegen braucht es uns. Dann geht es aber richtig zur Sache. Die Prokreation nimmt kein Ende, ausgenommen das Ende des Lebewesens. Wenn man krank ist, hat man wenig zum Lachen. Doch wie der Volksmund sagt: Lachen ist die beste Medizin.

Hilft Sauna gegen das Virus? Ja. Man darf aber nicht mehr rauskommen.

Es treffen sich zwei Planeten.

Sagt der eine: Du siehst schlecht aus. Der andere: Ja, ich habe Homo sapiens.
Sagt der Erste: Hatte ich auch mal. Geh zum Arzt und lass dir Corona verschreiben.

Vokabeln

assoziieren – an etwas denken, in Verbindung bringen: Mit Sommer assoziiere ich Sommerferien.

sich herausstellen – sich zeigen, deutlich werden: Meine Meinung stellte sich als richtig heraus.

das Biest – ein böser Mensch: Helmut ist so ein Biest!

das Lebewesen – alles was lebt: also du ich und die Fliege…

sich vermehren – Sex haben und Kinder kriegen, das ist die Prokreation

 

I & the world of TikTok

Hi World-Wide-Web! It’s me, Agata. I am an apprentiece in the administration of Sprachenzentrum Berlinek where, daily activieties require from me much attention and responsibility. In order to keep balance in my life and not to miss the creative and humorous side of me, I have been posting short and funny videos on TikTok since January.
Who would guess that after less than one month, I will have had more than 200 000 likes and thousends of followers. It is amazing how fast it goes that one video becomes a hit. However, the likes are not my main motivation to go on making films. What counts for me is that, with my daily mishaps or planned scenarios, I make people laugh. For we all know: laughter is the best medicine.

 

 

Check it out:

 

 

Ich und die Welt von TikTok

Hallo World-Wide-Web! Ich bin’s, Agata.

Ich bin Auszubildende in der Verwaltung des Sprachenzentrum Berlinek und erledige täglich Aufgaben, die viel Konzentration und Verantwortung beanspruchen. Um eine Balance in meinem Leben zu schaffen und meine kreative sowie komische Seite nicht zu verstecken, habe ich im Januar angefangen, regelmäßig kurze und lustige Videos auf TikTok zu veröffentlichen. Wer hätte gedacht, dass ich nach wenigen Monaten bereits über 200.000 Likes bekomme und Tausende von Abonnenten! Es ist Wahnsinn, wie schnell es gehen kann, dass ein Video zu einer kleinen Sensation wird. Die Likes sind aber für mich nicht der wichtigste Faktor, um weiterhin Videos zu drehen. Das Schönste für mich ist, dass ich Menschen zum Lachen bringe, mit alltäglichen Missgeschicke oder ausgedachten Szenarien. Wir wissen nämlich Alle: Lachen ist immer noch die beste Medizin.

Gute Zeiten für die Außenanlagen

Nach einer langen Baupause eröffnet unser Nachbar Ari endlich seinen Imbiss und das mit vollem Erfolg! Seit letzten Montag wird bis in die Abendstunden fleißig Essen verkauft und natürlich werden die Sicherheitsvorkehrungen vorbildlich eingehalten.

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Zugleich hat unsere Baubrigade die Ruhephase im Schulleben für die Fertigstellung des Eingangsbereichs und der Rampe für Rollstuhlfahrer genutzt. Somit sind fast alle Arbeiten am Schulhaus fertig und bald kann auch der Garten erneuert werden. Nun wird aber zunächst das Grundstück aufgeräumt, das ist wiederrum eine andere Baustelle…

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Kursy integracyjne w czasie koronawirusa.

W piśmie z dnia 18.03.2020, Federalny Urząd ds. Migracji i Uchodźców (BAMF) zaleca przerwanie kursów integracyjnych na dwa tygodnie.

W związku z tym, nasze kursy integracyjne w obydwóch siedzibach (Charlottenburg i Reinickendorf) nie odbywają się do przypuszczalnie 19.04.2020.

Integration courses during coronavirus time

In the circular letter from the 18th of March 2020, the Federal Office for Migration and Refugees (BAMF) recommends closing integration courses for further two weeks.

Therefore,  our integration courses in both locations (Charlottenburg and Reinickendorf) do not take place till presumably the 19th of April 2020 (Friday).

Integrationskurse in Corona-Zeiten

Im Trägerrundschreiben vom 18.03.20 empfiehlt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine Schließung der Integrationskurse für weitere zwei Wochen.

Daher finden unsere Integrationskurse an beiden Standorten voraussichtlich bis Freitag, den 19.04.20  nicht statt.

Nauka w czasie koronawirusa

Nie pozostajemy obojętni na obecną, trudną sytuację związaną z koronawirusem.

W opisach poszczególnych programów zanjdą Państwo indformacje czy i w jakiej formie odbywają sie kursy.

Od teraz, programy indywidualne mogą odbywać sie online.

Kursy integracyjne w czasie koronawirusa

Programy indywidualne czasie koronawirusa

Kursy firmowe czasie koronawirusa

Korepetycje czasie koronawirusa

Zajęcia wyrównawcze w szkołach publicznych czasie koronawirusa

Zapisy na Kursy Letnie dla Dzieci i Młodzieży czasie koronawirusa

Coaching zawodowy czasie koronawirusa

W razie jakichkolwiek pytań prosimy o kontakt.

Lessons during coronavirus time

We do not remain indifferent to current difficult situation with coronavirus.

In the descriptions of each program you will find information if and in which form the courses take place.

From now on, individual programs can take place online.

Integration courses during coronavirus time

Individual programs during coronavirus time

In-company courses during coronavirus time

Tutoring during coronavirus time

Tutoring in Berlin state schools

Registration for Summer Courses for Children and Teenagers during coronavirus time

Professional coaching during coronavirus time

In case of any quesions, please contact us.

 

Unterricht in Corona-Zeiten

Auch wir reagieren auf die neue, schwierige Situation im Umgang mit dem Corona-Virus.

In den jeweiligen Programmbeschreibungen finden Sie Informationen, ob und in welcher  Form unsere Kurse stattfinden.

Individuelle Programme können ab sofort auch online gebucht und durchgeführt werden!

Erfahren Sie mehr über unsere Online-Kurse.

 

Integrationskurse in Corona-Zeiten

Individuelle Programme in Corona-Zeiten

Firmenkurse in Corona-Zeiten

Nachhilfeunterricht in Corona-Zeiten

Lernförderung an den öffentlichen Schulen in Corona-Zeiten

Anmeldung zu Sommerkursen für Kinder und Jugendliche in Corona-Zeiten

Berufsbezogenes Coaching in Corona-Zeiten

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Kontakt

 

 

Koronawirus – środki ostrożności w Berlinku

Drodzy przyjaciele i klienci,

Koronawirus jest jednym z najczęściej słyszanych i wymawianych słow w ostatnim czasie.
Berlinek nie pozostaje obojętnym. Robimy wszystko co w naszej mocy, aby mogli się Państwo czuć bezpiecznie w naszej szkole.
Jest kilka małych rzeczy, które każdy z nas może robić, aby zminimalizować ryzyko zarażenia.

Prosimy o dokładne przeczytanie i zastosowanie się do następujących zaleceń:

  • Są Państwo przeziębieni, dokucza Wam ostry kaszel lub katar?
    Prosimy o pozostanie w domach. Zwolnienie lekarskie mogą nam Państwo dostarczyć mailem lub faxem.
  • W miarę możliwości prosimy zachować bezpieczną odległość od innych ludzi.
    Miły uśmiech lub skinienie głową w obecnej sytuacji mogą w zupełności zastąpić uścisk dłoni czy przytulenie.
  • Prosimy myć kubki oraz sztućce przed użyciem.
    Zachęcamy do przyniesienia własnych kubków.
  • Prosimy o zachowanie szczególnej higieny dłoni:
    Ręce należy myć częściej niż zazwyczaj – mydłem!
  • Prosimy o używanie własnych ręczników oraz środków do dezynfekcji dłoni.
  • Prosimy o wyrzycanie zużytych chusteczek higienicznych do koszy z pokrywą.
  • Wszyskie ważne informacje znajdą Państwo tutaj: infektionsschutz.de
    oraz www.berlin.de/sen/bjf/aktuelles
  • W razie dalszych pytań prosimy o kontakt z pracownikami naszego biura.

 

Dziękujemy i życzymy zdrowia!                                                        Berlinek – Team

Coronavirus – precautions at Berlinek

Liebe Freunde und Kunden,

In letzter Zeit hört und spricht man viel über das Wort Coronavirus.
Für uns ist es wichtig, dass Ihr euch so sicher wie möglich in unserer Schule fühlt.
Es gibt kleine Dinge, die wir alle machen können um das Infektionsrisiko zu minimieren.
Bitte lest und beachtet die folgenden Ratschläge behutsam.

  • Have you caught a cold? Do you have fever or you cough?
    Is your nose running?
    Please stay at home and contact your physician by telephone.
    The sick leave may be sent to us via e-mail of fax.
  • When possible, keep distance from other people.
    A nice smile and a nod are currently more recommended
    than a handshake or a hug.
  • Wash the mugs and cutlery before use.
    You are welcome to bring your own mug or a glass.
  • Please take care of your hands hygiene:
    Wash your hands daily more often than usually – with a soap!
  • Please use your own towels and hand disinfectants.
  • Please discard all the used tissues into a covered rubbish bin.
  • All important information are to be found here: infektionsschutz.de
    and www.berlin.de/sen/bjf/aktuelles
  • In case of any questions, do not hesitate to contact our office workers.

 

Thank you and stay healthy!                                                            Your Berlinek – Team

Coronavirus – Vorsichtsmaßnahmen bei Berlinek

Liebe Freunde und Kunden,

In letzter Zeit hört und spricht man viel über das Wort Coronavirus.
Für uns ist es wichtig, dass Ihr euch so sicher wie möglich in unserer Schule fühlt.
Es gibt kleine Dinge, die wir alle machen können um das Infektionsrisiko zu minimieren.
Bitte lest und beachtet die folgenden Ratschläge behutsam:

  • Sind Sie erkältet, haben Sie Fieber, starken Husten oder Schnupfen?
    Bleiben Sie bitte zu Hause und kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt!
    Das Attest können Sie uns per Mail oder Fax zukommen lassen.
  • Halten Sie nach Möglichkeit Abstand von anderen Menschen.
    Ein nettes Lächeln und Nicken kann aktuell den Händedruck und eine Umarmung oder Kuss ersetzen.
  • Waschen Sie die Tassen oder Besteck vor Gebrauch ab.
    Sie können gerne eigene Trinkbecher mitbringen.
  • Achten Sie auf die Handhygiene:
    Waschen Sie mehrmals am Tag intensiv die Hände, aber bitte mit Seife!
  • Benutzen Sie bitte eigene Handtücher und Handdesinfektionsmittel.
  • Werfen Sie bitte benutzte Taschentücher in die Mülleimer mit Deckel.
  • Wichtige Informationen finden Sie auf: infektionsschutz.de und auf www.berlin.de/sen/bjf/aktuelles
  • Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Büromitarbeiterinnen.

 

Vielen Dank und bleiben Sie gesund!                     Ihr Berlinek – Team

It is not too late to make New Year’s resolutions!

Few places are still available in our Integration Course, which start on the 16th of March 2020 in our school in Charlottenburg. The courses takes place from Mondays until Fridays, from 09:00am to 01:15pm.

So be brave and start learning German now! Maybe, at the end of the course not only will you be able to speak a new language, but also you will have made new lifetime friendships.

We are looking forward to seeing you!

Get to know Berlinek:

Jeszcze nie jest za późno na noworoczne postanowienia!

Zostało jeszcze kilka wolnych miejsc w naszym kursie integracyjnym, który rozpoczyna  się 16.03.2020 w naszej szkole w dzielnicy Charlottenburg.

Zajęcia odbywają się od poniedziałku do piątku w godzinach: 09:00-13:15.

Zapraszamy serdecznie do rozpoczęcia nauki w naszej szkole! Byćmoże, po zakończeniu kursu okaże się, że nie tylko nauczyli się państwo nowego języka, ale również nawiązali nowe przyjaźnie na całe życie.

Cieszymy się na spotkanie Państwa w naszej szkole!

Poznajcie Berlinek:

Few places are still available in our Integration Course, which start on the 16th of March 2020 in our school in Charlottenburg.
The courses takes place from Mondays until Fridays, from 09:00am to 01:15pm.

So be brave and start learning German now! Maybe, at the end of the course not only will you be able to speak a new language, but also you will have made new lifetime friendships.

We are looking forward to seeing you!

Get to know Berlinek:

Es ist noch nicht zu spät, die guten Vorsätze vom neuen Jahr umzusetzen!

Wir haben noch wenige freie Plätze in unserem Integrationskurs, der ab 16.03.20 in Charlottenburg startet und immer montags bis freitags von 9:00 – 13:15 Uhr stattfindet.

Also nur Mut, starten Sie jetzt, lernen sie Deutsch und vielleicht haben Sie am Ende nicht nur eine neue Sprache erlernt, sondern auch Freunde für das Leben gefunden.

Wir freuen uns auf Sie!

Lernen Sie hier Berlinek kennen:

Godziny otwarcia w czasie ferii zimowych

W czasie nadchodzących ferii zimowych, od 03.02.2020 do 07.02.2020 obowiązują skrócpne godziny otwarcia w biurach naszych szkół.

Zapraszamy serdecznie w następujących godzinach>


Siedziba głowna Berlin Charlottenburg:

Poniedziałek – czwartek:
10:00-18:00
Piątek: 10:00-17:00

Filia Berlin Reinickendorf:

Poniedziałek – czwartek: 11:00-18:00

Wieczorowe kursy języka niemieckiego (18:00-21:15) odbywają się bez zmian.

Programy indywidualne należy omówić z nauczycielem lub w biurach naszych szkół.

Życzymy Państwu spokojnych ferii zimowych!


Opening hours during winter holidays

Due to winter holidays, from the 3rd of February till the 7th of February 2020, opening hours in our schools are shortened.

We are there for you at the following times:


Headquarters in Berlin Charlottenburg:

Monday – Thursday
10:00a.m.- 06:00p.m.
Friday:  10:00a.m.- 05:00p.m.

Branch in Reinickendorf:

Monday – Thursday 11:00a.m.- 06:00p.m.

Evening German courses (06:00p.m. – 09:15p.m.) take place as usual.

Individual programs upon consultation.

We wish you restful winter holidays!

Veränderte Sprechzeiten während der Winterferien

Vom 03.02.2020 bis zum 07.02.2020 finden bei uns aufgrund der Winterferien verkürzte Bürosprechzeiten statt.

Wir sind in dieser Zeit wie folgt für Sie da:


Hauptsiz in Berlin Charlottenburg:

Montag-Donnerstag:  10:00-18:00 Uhr
Freitag:  10:00-17:00 Uhr

Filiale in Reinickendorf:

Montag-Donnerstag: 11:00-18:00 Uhr

Abendkurse (18:00-21:15 Uhr) finden wie gewohnt statt.

Individuelle Programme finden nach Absprache statt.

    Wir wünschen Ihnen erholsame Winterferien!

Kurs B1+

Jeżeli po zdanym egzaminie z języka niemieckiego na poziomie B1 nadal nie czuja się Państwo pewnie z językiem i zastanawiają się, co dalej,
to mamy dla Państwa najlepsze rozwiązanie – kurs B1+!
Dzięki utrwaleniu i poszerzeniu znajomości języka niemieckiego przygotują się Państwo na udział w kursie B2 oraz utrwalą swoją dotychczasową wiedzę.

Więcej informacji w poniżej:

Kurs B1+

B1+ German course

You have passed B1 exam after integration course and you are not sure what next?
We have a perfect course for you! B1+ German course will help you ground your German knowledge, clarify all your questions
and prepare you for German B2 course.

More information here:

B1+ German course

B1+ Brückenkurs Deutsch

Sie haben B1 Prüfung nach dem Integrationskurs bestanden und Sie wissen nicht, wie es weiter gehen soll? Wir haben den besten Kurs für Sie! B1+ Brückenkurs hilft Ihnen, Ihre Deutschkenntnisse zu festigen, alle Fragen zu klären und sich auf einen weiterführenden B2 Kurs vorzubereiten.

Mehr Informationen finden Sie in dem folgenden Link:

B1+ Brückenkurs Deutsch

Wolne miejsca w nowych kursach integracyjnych!

Wkrótce rozpoczynają się u nas nowe kursy, na które mogą się jeszcze Państwo zapisać.

Jeżeli chcieliby Państwo rozpocząć naukę języka niemieckiego, ale nie są Państwo pewni, który kurs będzie najlepszy,
zapraszamy po poradę- razem znajdziemy najodpowiedniejszy dla Państwa kurs.

Więcej informacji poniżej:

Integrationskurse Deutsch

MV Alpha 9 – 10.02.20 – kurs alfabetyzacyjny

MV 53 – 20.04.20 – ogólny kurs integracyjny

Einige wenige freie Plätze in neuen Deutschkursen!

Bald fangen bei uns neue Deutschkurse an, für die wir noch freie Plätze haben.

Wenn Sie anfangen möchten, Deutsch zu lernen, aber Sie wissen nicht, welcher Kurs für Sie passend wäre,
lassen Sie sich von uns beraten- gemeinsam finden wir den besten Sprachkurs für Sie!

Mehr Infos finden Sie hier:

Integrationskurse Deutsch

MV Alpha 9 – 10.02.20 – Integrationskurs mit Alphabetisierung

MV 53 – 20.04.20 – Allgemeiner Integrationskurs

Pierwszy tydzień w nowym budynku

Jak ten czas szybko mija… Dopiero co żegnaliśmy stary budynek na Maarer Str., a tu pierwszy tydzień nauki w nowym budynku szkolnym już za nami.

Wprawdzie nie wszystko jeszcze jest perfekcyjnie wykończone, ale wszyscy cieszymy się z dużych, jasnych salek i czekamy na ostatnie drzwi, na dobrze działający internet i na koniec prac wykończeniowych.

Nasza brygada budowlana cieszy się widząc, jak budynek wypełnia się życiem i pięknieje  praktycznie na oczach naszych kursantów i pracowników.

AW

Tak ładne są nowe pomieszczenia Berlinka:

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First week in our new schoolhouse

How fast time flies… We just said goodbye to our old schoolhouse in Maarer Str., and now the first week of lessons in the new building is already behind us.

We enjoy our new, big, bright classrooms, although not everything has been finished yet. We are waiting for some new doors, the stable functioning Internet and a few finishing works.

For our construction team it is very pleasant to see how the new building starts living its life and in front our students, teachers and administration becomes more and more beautiful every day.

AW

See how beautiful is the new Berlinek schoolhouse:

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Die erste Woche im neuen Haus

Wie die Zeit vergeht… Gerade haben wir den Abschied vom alten Haus in der Maarer Str. gefeiert und jetzt schon ist die erste Unterrichtswoche nach dem Umzug in das neue Haus vergangen.

Wir genießen die großen, hellen Unterrichtsräume, auch wenn noch nicht alles perfekt ist: Es fehlen noch einige Türen, das Internet funktioniert nur bedingt und es finden weitere Schönheitsarbeiten im Haus statt.

Für die Baubrigade ist es spannend zu sehen, wie das Haus mit Leben gefüllt wird und die KursteilnehmerInnen und MitarbeiterInnen können buchstäblich zuschauen, wie sich das Haus verändert.

AW

So schön sind Berlineks neue Räumlichkeiten geworden:

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Jesteśmy znów na Maarer Str. 48!

23 grudnia Berlinek opuścił sale lekcyjne przy Wallenroder Str., aby po pół roku od rozpoczęcia budowy wprowadzić się do pięknego nowego budynku szkolnego przy Maarer Str. 48. Obecnie przygotowujemy dla Was naszą nową szkołę i cieszymy się, że już od 6 stycznia 2020 będziemy mogli Was tam powitać!

Tutaj znajdą Państwo zdjęcia z naszej przeprowadzki

Żegnamy Wallernroder Straße!

Maarer Straße krótko przed wprowadzką!

Back in Maarer Str. 48!

On the 23rd of December Berlinek left Wallenroder Str. so that, after half a year after the beginning of the construction works, we can move to our new beautiful schoolhouse in Maarer Str. 48.
At the moment we are preparing all the rooms there for you and are looking forward to seeing you there from the 6th of January 2020.

Here you will find photos from our move

Goodbye Wallernroder Straße!

Maarer Straße short before moving in!

Wieder zurück in der Maarer Str. 48!

Am 23. Dezember verließ Berlinek die Unterrichtsräume in der Wallenroder Str. um nach einem halben Jahr ab Beginn der Baumaßnahme in das schöne neue Haus in der Maarer Str. 48 einzuziehen. Jetzt richten wir die Räumlichkeiten für euch ein und freuen uns auf euch ab dem 6. Januar 20!

Hier finden Sie Fotos von unserem Umzug

Tschüss Wallernroder Straße!

Maarer Straße kurz vor dem Einzug!

Jesteśmy znów na Maarer Str. 48!

23 grudnia Berlinek opuścił sale lekcyjne przy Wallenroder Str., aby po pół roku od rozpoczęcia budowy wprowadzić się do pięknego nowego budynku szkolnego przy Maarer Str. 48. Obecnie przygotowujemy dla Was naszą nową szkołę i cieszymy się, że już od 6 stycznia 2020 będziemy mogli was tam powitać!

Od 23.12.2019 do 03.01.2020 nie odbywają się żadne kursy, a biuro naszej szkoły jest nieczynne.

Od 6 stycznia 2020 jesteśmy znów do Państwa dyspozycji przy Maarer Str. 48, 13435 Berlin:

Poniedziałek + środa: 11:00 – 15:30
Wtorek + czwartek: 11:00 – 19:00

Nasza siedziba w Berlin Charlottenburg przy Dahlmannstr. 1A jest otwarta już od 02 stycznia 2020:

Poniedziałek – czwartek: 09:00 – 19:00
Piątek: 09:00 – 17:00

Cały zespół Sprachenzentrum Berlinek życzy Państwu szczęśliwego Nowego Roku!

Back in Maarer Str. 48!

On the 23rd of December Berlinek left Wallenroder Str. so that , after half a year after beginning of the construction works, we can move to our new beautiful schoolhouse in Maarer Str. 48.
At the moment we are preparing all the rooms there for you and are looking forward to seeing you there from the 6th of January 2020.

From 23.12.2019 to 03.01.2020 no courses take place there are there are no office hours.

From the 6th of January 2020 we are again for you in Marrer Str. 48, 13435 Berlin:

Monday + Wednesday: 11:00a.m. – 3:30p.m.
Tuesday + Thursday: 11:00a.m. – 7:00p.m.

Our school in Berlin Charlottenburg, Dahlmannstr. 1A is from the 2nd of January 2020 open at its usual times:

Monday – Thursday: 9:00a.m. – 7:00p.m.
Friday: 9:00a.m. – 5:00p.m.

Berlinek Team wishes you a happy New Year!

Wieder zurück in der Maarer Str. 48!

Am 23. Dezember verließ Berlinek die Unterrichtsräume in der Wallenroder Str. um nach einem halben Jahr ab Beginn der Baumaßnahme in das schöne neue Haus in der Maarer Str. 48 einzuziehen. Jetzt richten wir die Räumlichkeiten für euch ein und freuen uns auf euch ab dem 6. Januar 20!

Vom 23.12.2019 bis 03.01.2020 finden bei uns keine Kurse und keine Sprechzeiten statt.

Ab dem 06. Januar 20 sind wir wieder in der Maarer Str. 48, 13435 Berlin für euch da:

Montag + Mittwoch 11.00 – 15.30 Uhr
Dienstag + Donnerstag 11.00 – 19.00 Uhr

Der Charlottenburger Standort in der Dahlmannstr. 1A ist bereits ab dem 02. Januar 20 zu gewohnten Zeiten wieder geöffnet!

Montag bis Donnerstag 9.00 – 19.00 Uhr
Freitag 9.00 – 17.00 Uhr

Das Berlinek-Team wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020!

Zdrowa piekarnia Aleks

Nazywam się Aleksandra i pochodzę z Polski, a od sześciu lat mieszkam w jednym z najbardziej
wyjątkowych miast w Niemczech – w Berlinie.

Do Berlinka trafiłam przed niespełna pięcioma latami  jako studentka kierunku „Deutsch als Fremdsprache” (język niemiecki jako język obcy).
Obecnie uczę w Berlinku  języka Niemieckiego i języka Polskiego, koordynuję programy indywidualne
oraz zajmuje się mediami społecznościowymi.

To właśnie podczas pracy z dziećmi w szkole, z która Berlinek kooperuje, zdałam sobie sprawę, jak niezdrowo większość z nich się na co dzień odżywia. Byłam w szoku, jak zauważyłam, jak wielu uczniów podczas przerwy na drugie śniadanie zjada po prostu… słodycze! Batoniki, cukierki, lizaki – i to. każdego dnia! Ja sama jeszcze w młodości słyszałam: „Ah, przestań, to tylko jeden mały cukierek! Przecież jeden kawałek ciasta jeszcze nikomu nie zaszkodził!…”
Zgadza się – cukier sam w sobie nie jest niczym złym! Problemem staje się niestety nasz codzienny styl życia i fakt, że tego cukru zjadamy za dużo, ponieważ jest on wszędzie. Między innymi z tego powodu zdecydowałam się przed trzema laty zmienić moje nawyki żywieniowe oraz styl życia i przejść na dietę roślinną i zredukować ilość spożywanego cukru na rzecz większej ilości warzyw.
Chętnie dziele się moimi przepisami, które wypróbowałam w ostatnich latach, które są nie tylko bardzo zdrowe, ale przede wszystkim niesamowicie smaczne!
We wszystko, co robię, wkładam cale moje serce! Każdy jeden produkt czy przepis został przeze mnie starannie dopracowany. Pieczenie to moje hobby, a moją misją jest uświadomienie innym, że własnoręcznie zrobione słodycze bez sztucznie przetworzonego cukru mogą być równie pyszne co te ze sklepowych półek!

Mam nadzieje, że dadzą się Państwo przekonać i wypróbują moje słodkie wypieki, albo spróbują własnych sił
w kreowaniu słodyczy bez cukru na bazie moich przepisów: Mit Liebe ohne Zucker

Aleks‘ healthy bakary

My name is Aleksandra and I come from Poland.
For six years I have been living in Berlin, one of the most exciting cities in Germany.

I came to Berlinek almost five years ago as a student of „Deutsch als Fremdsprache” (German as a second language).
Currently, I teach German and Polish in Berlinek.
Additionally, I coordinate individual programs and administrate our social media.

During my lessons with children at one of the public schools Berlinek cooperates with, I have realized how unhealthy children eat almost every day. I was shocked when I saw that that so many students eat just sweets in their breaks. Different kinds of bars, candies, lollipops – every day!  As I was a child I often heard: ` Come on, it is just one small candy! One piece of cake has never harmed anyone!’
That’s true – sugar itself is nothing bad! The problem is our daily lifestyle and the fact
that we consume much too much sugar since it is everywhere.  That was one of the reasons why, three years ago, I decided to change my eating habits and lifestyle. I have chosen the plant-based diet and reduced sugar in favor of more vegetables.
I like sharing with people my recopies which I have tested in the last years – not only are they very healthy, but also amazingly delicious.
I put all my heart in all that I do! Each product and each recipe has been carefully prepared by myself. Baking is my hobby and making people aware that self-made sweets without artificially processed sugar may be as tasty as those bought.

I hope I could persuade you try my sweet baking or create on your own sweets without sugar according to my recipes: Mit Liebe ohne Zucker

Zaczynamy odliczać czas

Ostatnie prace wykończeniowe biegną na wysokich obrotach, bo do planowanej przeprowadzki zostały już tylko dwa tygodnie!
Wprawdzie nadal to budowa, ale powoli można sobie już wyobrazic efekt końcowy:
tu i ówdzie wyłaniają sie ładne kafelki, podłogi w salkach są już gotowe, a ogrzewanie działa!
Instalacja elektryczna czeka na montaż lamp, gniazdek i żaluzji.
W tym tygodniu będą też montowane drzwi.

Nasi drodzy budowlańcy dają z siebie wszystko!

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The final countown

The final work is taking a high speed since till the move only two weeks are left!
Admittedly, there is still construction, but it is slowly possible to imagine the end effect:
here and there beautiful tiles are to be seen, floors in the classrooms are ready and the heating system is already working!
To finish the electrical installation, lamps, sockets and blinds need to be mounted.
The doors will be installed this week.

Our dear construction workers are doing their best!

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Der Count down läuft

Die letzten Arbeiten laufen auf Hochtouren, denn bis zum geplanten Umzug bleiben nur noch zwei Wochen!
Auch wenn es noch richtig nach Baustelle aussieht, kann man sich schon langsam das Endergebnis vorstellen:
Hier und da kommen schöne Fliesen zum Vorschein, in den Unterrichtsräumen ist der Boden bereits verlegt und die Heizung ist an!
Die elektrischen Leitungen warten auf die Montage der Lampen, Steckdosen und Außenjalousien.
Auch die ersten Innentüren werden diese Woche eingebaut.

Die Jungs auf der Baustelle geben ihr Bestes!

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We were at the theatre!

One group of our integration courses took part in a workshop at the Maxim Gorki Theater.

Full of excitement early in the morning, we were sitting on a bench in front of the theatre waiting for a drama teacher.  Then she came and soon after the first warming up activity, all our fears were gone. At first, we built the tableau. Next, by means of pantomime – only with mimic ant and gestures – we presented a short story. Finally, we acted in a role-play.  Suddenly to speak German seemed much easier! Mistakes did not count – only joy at playing.

When we stood outside again, we asked ourselves a question – when can we come again to the Gorki Theater?

G.ML

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Wir waren im Theater!

Unser Integrationskurs war bei einem Workshop im Maxim Gorki Theater.

Aufgeregt saßen wir am Morgen draußen vor dem Theater auf einer Parkbank und warteten auf die Theaterpädagogin. Dann kam sie und schon nach den ersten Aufwärmübungen waren unsere Ängste verflogen. Zuerst haben wir Standbilder gebaut, dann pantomimisch – nur mit Mimik und Gestik – kleine Geschichten erzählt und schließlich eine kurze Szene gespielt. Das Deutsch-Sprechen fiel allen plötzlich leicht, Fehler zählten nicht, nur die Freude am Spiel.

Als wir wieder draußen vor der Tür standen, haben wir uns gefragt: Wann dürfen wir wieder ins Gorki?

G.ML

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Nasze wspomnienia o upadku Muru Berlińskiego

9 listopada 1989 zaczął się dla mieszkańców Berlina jak każdy inny pracujący dzień. Prognozy pogody zapowiadały deszczowy dzień z umiarkowaną temperaturą 10 stopni, a pochmurne niebo zdawało się te prognozy potwierdzać. Wieczór jednak przyniósł coś zupełnie nieprawdopodobnego! W związku z informacją biura politycznego SED o nowej ustawie o podróżowaniu, Mur Berliński został dosłownie zdobyty. Na przejściach granicznych ustawiły się kolejki ludzi, nic nie mogło ich już powstrzymać. Mur został pokonany, a ludzie ze łzami radości w oczach tańczyli ze sobą i przytulali się nawzajem. Miasto, które przez 28 lat było podzielone, w końcu zostało otwarte. Mieszkańcy NRD mogli w końcu swobodnie podróżować, wiele rodzin się zjednoczyć, a przyjaciele ponownie się spotkać.

Nie było już podzielonego państwa – zupełnie nowy rozdział w historii Niemiec.

Na 30 rocznicę upadku Muru Berlińskiego, Agata zaprasza was na emocjonalną podróż w przeszłość Berlina. Zebrała ona kilka wypowiedzi wśród naszego teamu i uwieczniła to zarówno na piśmie jak i na filmie.

Wspomnienia Claudi Johanning o roku 1989

Zapytałam wczoraj moją mamę, czy mamy jakieś zdjęcia z 9 listopada 1989. Odpowiedziała, że nie, ponieważ nie był do dla nas żaden wyjątkowy dzień. Zabawne, ponieważ dopiero co w lipcu opuściliśmy NRD. W sierpniu przeprowadziliśmy się do Aschaffenburg, gdyż moi rodzice znaleźli tam pracę, Berlin był jakoś za daleko. Nie mieliśmy telewizora więc o otwarciu granic dowiedzieliśmy się dopiero jak Marla, koleżanka rodziców z czasów studenckich, wraz ze swoją rodziną, nieoczekiwanie stanęła u progu naszych drzwi. 10 listopada w Greiz, wsiedli po prostu do auta i przedpołudniem zjawili się u nas. Bez wątpienia, rok 1989 wiążę z przyjaciółmi naszej rodziny. Na zdjęciu widzimy nas w dniu naszego wyjazdu. To był słoneczny dzień. Nasi przyjaciele wszystko zorganizowali, my musieliśmy odebrać z ministerstwa zaświadczenia o naszej tożsamości. Bernhard zawiózł nas na miejsce, a Marianne ustawiła się już wcześniej za nas w kolejce. Tego pociągu nie mogliśmy przegapić. W parku Charlottenhof odbył się pożegnalny piknik, podczas którego prawdopodobnie wznieśliśmy toast kieliszkiem wina musującego Rotkäppchen. Na zdjęciu wyglądam na zamyśloną i nagle przypominam sobie o myśli, której wtedy nie ośmieliłam się przyjrzeć do końca – mogliśmy przecież jednak przegapić ten pociąg i wtedy nigdy nie wyjechałabym na zawsze.

A czy wy macie też swoje wspomnienia z tamtego okresu? Jesteśmy ciekawi waszych opowieści. Podzielcie się nimi z nami drogą mailową na post@berlinek.de lub wyślijcie nam wiadomość głosową na numer 01604759619 (WhatsApp).

Samodzielnie przygotowane filmy tego typu mogą być świetnym pomysłem na pracę projektową w czasie lekcji języka obcego. Mogą być zdydaktyzowane uwzględniając przeróżne tematy zajęć. Przykładowo jako okazja do pisania lub ćwiczenia różnych form czasowych.

Jak dokładnie można wykorzystać filmy na zajęciach językowych, opowiemy wam wkrótce, w innym poście.

 

Our memories on the fall of the Berlin Wall

The 9th of November 1989 began for the Berliners as a usual working day. The weather forecast said it would be a rainy day with mild temperatures of 10 degrees. The greyish sky that day seemed to confirm the predictions. However, the evening brought something unbelievable! The Berlin Wall was, due to the current report of the Pulitburo SED on the new travel law, literally overrun. On the border checkpoints were long queues of people – nobody could have been stopped anymore. They conquered the Wall, danced together, hugged with tears of happiness in their eyes. The city that had been divided for 28 year was finally open! GDR citizens could travel again, families reunited, and friends were able to meet again!

There was no divided country anymore – a completely new chapter of German history could start!

On the 30th anniversary of the fall of Berlin Wall, our apprentice Agata, invites you to an emotional tour through the past Berlin. She has collected some memories from the members of our team and presented it in both video and written form.

Claudia Johanning's memories on 1989

Yesterday I asked my mother of we still had photos from the 9th of November 1989. She said `no‘
since it hadn’t been a special day for us. Interesting because we left the GDR in July. In August we moved to Aschaffenburg form my parents had found job there and somehow Berlin was too far.
At that time we did not have a tv so about the open borders we found out when Marla, a study friend of my parents, together woth her family, suddenly stood at our door. On the 10th of November, she simply got into her car in Greiz and came to us. When I think of that day, friends of our family come to my mind. In the photo,  you can se us on the day of our departure. It was a sunny day. Our friends organised everything for us and we had to pick up our ID certifications form the ministry. Bernhard drove us while Marianne stood already in the queue so that when we arrived, we could immediately get in. That train we could not miss. In Charlottenhof park we had a farewell picnic and very probable that we cheered with a glass of Rotkäppchen sparkling wine. In the photo I look quite thoughtful and suddenly I remember one thought that then I did not dare think about – we actually could have missed the train and then I would not have to leave for good.

Do you still remember that time? We would be grateful to hear from you. Share your memories with us via email: post@berlinek.de or send us a voice message via WhatsApp: 01604759619

This kind of self-prepared videos are a wonderful idea for a project during language lessons. They can be very easily didacticized, and many interesting topics can be implied. For instance, by describing different situations students may practise the tenses forms.

How exactly videos may be used during lesson we will tell you soon in another post.

 

Unsere Erinnerungen an den Mauerfall

Der 9. November 1989 begann für die Berliner wie ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag. Der Wetterbericht hatte Regen bei milden Temperaturen um die 10 Grad angekündigt, der wolkenverhangene Himmel schien der Vorhersage recht zu geben. Doch am Abend geschah etwas Unglaubliches! Die Berliner Mauer wurde aufgrund einer aktuellen Meldung aus dem Politbüro der SED zum neuen Reisegesetz buchstäblich überrannt. An den Grenzübergängen standen die Menschen Schlange, es gab kein Halten mehr. Sie eroberten die Mauer, tanzten gemeinsam, umarmten einander, Freudentränen flossen. Die Stadt, die 28 Jahre lang geteilt war, war endlich wieder offen. DDR-Bürger konnten wieder frei reisen, viele Familien wurden wiedervereint, Freunde konnten sich wiedersehen.

Es gab kein geteiltes Land mehr – der Start eines ganz neuen Kapitels in der deutschen Geschichte.

Photo contest 1

Dear Berlinek – Kids 🙂

We hope you have had a successful start of a new school year! Now we have Halloween and so as not to forget summer, we would like to invite you to our photo contest.

How does it work? Quite simply:

Send us (via email, WhatsApp, Instagram or Facebook) a photo of you (if you want in a Halloween costume) with a white Berlinek backpack or with Berlinek umbrella.
Write also where you have taken the photo.

We have already received the first photo from Leela 🙂

 

Can you guess in which country it has been taken?

On the 6th of December 2019 we will draw, from all the received photos, three prizes.
The winners will get from us a pre-Christmas surprise from Berlin!

Important to your parents: by taking part in the contest you agree that the photo of the child may be published on our website, Instagram and Facebook.

About summer 2020: our new program Summer courses for children and teenagers has already been published. Chack it, we would be happy to see you again in our school!
For our former students prices from 2019 apply!

You can reach us here:

Contact form
Email: sommerkurse@berlinek.de
Whats App: +4915117650069
Instagram
Facebook 

Many sunny greetings from your Berlinek-Team!

 

Fotoshooting Wettbewerb 1

Liebe Berlinek-Kids 🙂

Wir hoffen, ihr hattet einen guten Einstieg ins neue Schuljahr!
Nun steht Halloween vor der Tür und damit die Sommererinnerungen nicht zu schnell verblassen, möchten wir euch zu einem Berlinek-Fotoshooting Wettbewerb einladen!

Wie das funktioniert? Ganz einfach:

Schickt uns (per Mail, Whats App, Instagram oder FB) ein Foto von euch (gerne auch im Halloween-Kostüm) aber unbedingt mit dem weißen Berlinek-Rucksack, gerne auch mit dem Berlinek-Regenschirm zu.
Schreibt uns auch, wo ihr das Foto gemacht habt.

Das erste Bild von Leela haben wir schon:

Könnt ihr erraten wo es gemacht wurde?

Am 6.12.19 verlosen wir von allen zugeschickten Fotos drei Hauptgewinne. So könnt ihr euch auf eine vorweihnachtliche Überraschung aus Berlin freuen!

Wichtig für eure Eltern: Mit der Teilnahme an unserem Foto-Wettbewerb sind sie damit einverstanden, dass wir euer Foto auf unserer Webseite / Instagram und FB posten dürfen.

Und noch für eure Planung des Sommers 2020: Unser neues Programm Sommerkurse für Kinder und Jugendliche  ist bereits veröffentlicht. Schaut rein, wir würden uns freuen, euch wieder zu sehen!
Für unsere ehemaligen Teilnehmer gelten die Preise aus 2019.

Ihr erreicht uns über:

Kontaktformular
E-Mail: sommerkurse@berlinek.de
Whats App: +4915117650069
Instagram
Facebook 

Viele sonnige Grüße aus Berlin von eurem Berlinek-Team!

Konkurs fotograficzny 1

Drogie uczestniczki i drodzy uczestnicy Berlinkowych kursów letnich 🙂

Mamy nadzieję, że nowy rok szkolny rozpoczął się dla Was pomyślnie.
Już Halloween, ale żeby letnie spomnienia zbyt szybko się nie ulotniły, zapraszamy Was na Berlinkowy konkurs fotograficzny!

Jakie są zasady? Całkiem proste:

Wyślijcie nam (przez maila, WhatsApp, Instagram lub Facebook) zdjęcie przedstawiające Was (jeśli chcecie w kostiumie Halloweenowym) koniecznie z Berlinkowym plecakiem lub parasolką.
Napiszcie gdzie to zdjęcie zostało zrobione.

Pierwsze zdjęcie dostaliśmy już od Leeli:

Czy odgadniecie gdzie zostało zrobione?

06.12.2019 wylosujemy spośród wszsystkich nadesłanych zdjęć trzy nagrody główne. Możecie liczyć na przedświąteczną niespodziankę z Berlina!

Ważne dla Waszych rodziców: poprzez wzięcie udziału w konkursie wyrażają oni zgodę na publikację zdjęcia na naszej stronie internetowej, Instagramie i Facebooku.

Co do planów na lato 2020: nasz nowy program Kursy letnie dla dzieci i młodzieży jest już opublikowany.
Zapoznajcie się z nim! Bylibyśmy szczęsliwi znów sie z Wami spotkać!

Zapraszamy do kontaktu:

Formularz kontaktowy
Mail: sommerkurse@berlinek.de
Whats App: +4915117650069
Instagram
Facebook 

Słoneczne pozdrowienie z Berlina od Waszego Berlinkowego Teamu!

Prace wykończeniowe w toku

Po uroczystym zawieszeniu wiechy, dalsze prace ruszyły sprawnie do przodu: położone zostały śliczne czarne dachówki, zamontowana instalacja solarna, otynkowana zewnętrzna elewacja.

Równolegle trwały prace nad małą przybudówką, mającą stać się barem z przekąskami. Otwarcie planowane jest na początku grudnia!

Aktualnie zbliżamy sie już do końca naszych prac: trwa wykańczanie wnętrz. Położonych zostanie ponad cztery kilometry kabli, budynek otrzyma nowoczesną instalację wentylacyjną a instalacje grzewcze są już prawie gotowe. W chwili obecnej czym prędzej zorganizowane muszą zostać materiały potrzebne do wyposażenia pomieszczeń: płytki, laminat, sanitariaty, gniazdka elektryczne, lampy i wiele, wiele więcej. W końcu chcemy się przecież wprowadzić już w grudniu 🙂

Zapraszamy na wirtualny spacer z nami po placu budowy:

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Interior work in progress

After our topping out ceremony, further work goes on rapidly: beautiful black roof tiles have been laid, solar panels assembled, exterior facade plastered.

Meantime, we continued with the works in the outbuilding where the food stall will be. It will open in December!
We are coming to the final spurt: interior work goes on!
Over 4 kilometers of cable will be laid, innovative airing system assembled while the heating installation is practically finished.
Now we have to provide the interior equipment as soon as possible: tiles, laminate, sanitary facilities, sockets, lamps, and, and, and… After all, we want to move in in December!

Have a tour with us through our new schoolhouse:

 

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Innenausbau im vollen Gange

Nach dem Richtfest gingen die Arbeiten zügig weiter: die schönen schwarzen Dachziegel wurden verlegt, die Solaranlage montiert, die Außenfassade verputzt.

Es wurde auch parallel an dem kleinen Nebengebäude für den Imbiss gearbeitet. Dieser soll Anfang Dezember eröffnet werden!

Jetzt kommen wir in die Endspurt: der Innenausbau findet statt. Es werden über vier Kilometer Kabel verlegt, das Haus bekommt eine innovative Lüftungsanlage und die Heizungsinstallationen sind so gut wie fertig. Nun müssen ganz schnell Materialien für die Innenausstattung besorgt werden: Fliesen, Laminat, Sanitäreinrichtungen, Steckdosen, Lampen und, und, und…. Schließlich wollen wir auch im Dezember einziehen 🙂

Macht mit uns einen Rundgang durch die Baustelle:

 

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Trwałe i ekologiczne budownictwo

Nasz nowy budynek szkolny przy Maarer Straße rośnie każdego dnia!

Nie tylko pięknie wygląda, ale również jest budowany głównie z trwałych i ekologicznych materiałów.
Ze względu na dobro naszego środowiska, zdecydowaliśmy się na wiele innowacyjnych rozwiązań.

Na tym krótkim filmie możecie dokładnie zobaczyć w jaki sposób budujemy naszą nową szkołę.

We are building sustainably and ecologically

Our new schoolhouse in Maarer Street grows every day!

Not only does it look beautiful, but is also being built from sustainable materials mainly.
For the sake of our environment, we have decided for many innovative solutions.

In this short video, you can see exactly how the new school is being constructed (description in German).

Wir bauen nachhaltig und ökologisch

Unser neues Haus in der Maarerstr. wächst jeden Tag!
Es sieht nicht nur schön aus, sondern wird auch überwiegend aus nachhaltigen Baustoffen gebaut!
Unserer Umwelt zuliebe haben wir uns für viele innovative Lösungen entschieden.

Auf dem kurzem Video kannst du dir angucken, wie unsere neue Schule genau gebaut wird!

Kafejka językowa w Berlinku Wittenau

Od dwóch tygodni Berlinek zaprasza swoich uczestników na bezpłatne spotkania konwersacyjne.

Spotykamy się w naszej kafejce językowej w filli w Wittenau, w każdy piątek w godzinach 13:30 – 14:30.
Konwersacje są prowadzone przez dwie sympatyczne studentki Uniwersytetu Humboltów: Vannesę i Julię.

Więcej informacji (w języku niemieckim) tutaj:

Kafejka językowa
Ab dem Herbst 2019 bietet die Sprachschule Berlinek 1 mal die Woche Freitags Nachmittag von 13.30-14.30 Uhr ein Sprachcafé zusätzlich neben den Sprach- und Orientierungskursen an. Hier bietet sich die Möglichkeit für Kursteilnehmer*Innen unserer Sprachschule sich kommunikativ untereinander und mit den Sprachcafé- Anleiter*Innen und/oder Lernbegleiter*Innen auszutauschen. Es sollen die mündlichen Kompetenzen auf den Niveaus A2-B1 spielerisch und alltagsnah ausgebaut werden. Neben dem Ausbau der mündlichen Kompetenzen besteht auch die Möglichkeit das Leseverstehen und -kompetenzen sowie das Hörverstehen und Aussprache zu verbessern.

Das Sprachcafé bietet zudem Raum für ausführlicheres Feedback zur Lernersprache (Aussprache, Verbesserungen der Grammatik, etc.) von der anwesenden Anleitung, wofür in den Kursen aus organisatorischen Gründen oft die Zeit fehlt. Die Lernenden können an einer Auswahl an Aktivitäten selbst bestimmen, was sie in der Gruppe bewältigen wollen. Zudem lassen sich Teams von schwachen und starken bzw. anfänglichen und fortgeschrittenen Lernenden bilden, dass sich Teilnehmende gegenseitig unterstützen können und die Lernerselbstständigkeit ausgebaut werden kann.

Eine Liste an möglichen Aktivitäten ist:

• Leichte Lektüre begleitend zu Alltagsthemen auf verschiedenen Niveaus (Kurzgeschichten aus dem Klett-Verlag)

• Kurzfilme • Sprachwechselspiele und andere Kommunikative Sprachspiele

• Exkursionen im Kiez

• Hilfe bei Alltagsproblemen bzw. Anlaufstellen im Kiez

Alles in Allem soll eine zwangsfreie Atmosphäre herrschen, dass Lernende sich in ihrem Tempo an den Sprachalltag und -gebrauch gewöhnen können und sicherer fühlen ihre Kompetenzen ihrem Niveau entsprechend einzusetzen. Ebenso sollen Einzelsitzungen des Sprachcafés eine zusätzliche Inputquelle für Lernende darstellen, die den Kursteilnehmer*Innen neben ihren Kursen manchmal fehlt.