Sprachkurse, Nachhilfe, Firmenkurse
 

Unser wunderschöner, sonniger, leider letzter Unterrichtstag

  Heute fand leider der letzte Unterrichtstag im Modul 6 von unserer lieben Gruppe HS 75 statt. Wir haben noch fleißig gelernt. Bei solchem schönen Wetter haben wir viele Prüfungsaufgaben ganz gemütlich auf den Picknickdecken im Park geübt. [slideshow_deploy id=’7216′] Wir wünschen euch ganz viel Erfolg bei der Prüfung am Freitag und Samstag. Ihr rockt das! 😉 Wir freuen uns, dass wir uns mit den meisten TeilnehmerInnen im Orientierungskurs sehen werden.  

Adieu Ausbildung, hallo Berufsleben!

Am 31.01.2022 hat unsere erste Auszubildende erfolgreich ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen. Nach 2,5 Jahren schwerer Arbeit für Ausbilderin und Azubine, war ein Abschied nicht vorstellbar und so haben wir unsere ehemalige Auszubildende am 01.02.2022 als Teil unseres Verwaltungsteams begrüßt!    Unsere Berlinek-Ausbilderin sowie ehemalige Azubine berichten von ihren Eindrücken der Ausbildungszeit: Regina (Ausbilderin): Man kann für sich selbst, aber auch für andere lernen: Um für unsere Mitarbeiterin Agata die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei Berlinek überhaupt möglich zu machen, musste sich zunächst die angehende Ausbilderin Regina fortbilden – mit einem Kurs, wochenlangem Lernen und abschließender Ausbildereignungsprüfung (AEVO). So haben Ausbilderin und Auszubildende beide eine zeitlang „die Schulbank gedrückt“, Agata insgesamt zweieinhalb Jahre (wegen ihres Vorwissens durfte sie diese eigentlich dreijährige Ausbildung verkürzen). Beide haben auf dem Papier ähnlich gute Leistungen bei der IHK erzielt. Die Ausbilderin darf sich nun ein bisschen auf dem Erfolg ihrer Auszubildenden …

Berlinek hilft!

Ich möchte mich vom ganzen Herzen für die unerwartet vielen Sachspenden für Menschen aus und in der Ukraine bedanken! Zusammen mit der Klassengemeinschaft der 8b an der Fichteoberschule in Steglitz, haben wir einen Transporter mit großer Ladefläche vollgekriegt. Gespendet wurden vor allem Windeln, Hygieneartikel für Kinder und Frauen, Essen für die Kleinsten, Spielzeuge, Anziehsachen.   Am Samstag habe ich mit meiner Tochter und Nichte die Spende zur zentralen Aufnahmestelle in Katowice gebracht. Wir haben die Sachen sortiert, in Kartons eingepackt, beschriftet und haben gesehen, wie die 16 Kartons (!) + eine große Palette mit Windeln + mehrere Taschen mit Klamotten für die Lieferwagen Richtung Ukraine vorbereitet wurden.   [slideshow_deploy id=’7135′]   Ob die Spenden die Menschen in der Ukraine erreichen, ist ungewiss, denn die polnischen Fahrer überqueren die Grenze nur selten. Wenn ukrainische Lieferwagen an die polnische Grenze kommen und umladen, fahren die Sachen weiter. Ansonsten werden sie direkt an …

Sammelaktion Ukraine

Wollen Sie Menschen aus der Ukraine helfen? Wir bringen am Samstag Sachspenden nach Polen und liefern diese in der Aufnahmestelle ab. Benötigt wird alles, aber vor allem Sachen alltäglichen Bedarfs, vor allem für Frauen und Kinder: Hygieneartikel, Kosmetika, Milchpulver / Essen für Kleinkinder, Windeln, Spielzeuge, Malbücher, Buntstifte usw.   Berlinek sammelt zunächst bis Freitag,     den 04.03.22       17:00 Uhr.  Sie können Ihre Sachspenden in einem den beiden Büros abgeben: Kontakt.  Vielen Dank im Namen der geflüchteten Frauen und Kinder aus der Ukraine!   In Berlin sind am Sonntag, den 27.02.2022, mehrere hunderttausende Menschen gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße gegangen. Wir waren auch dabei. [slideshow_deploy id=’7107′]  

B2 Kurs bei Gullivers

Gullivers, unser Kooperationspartner, startet am 28.02.2022 mit einem B2 Berufssprachkurs. Interessierte Personen können gerne einen Beratungstermin mit Frau Ruth Vatter vereinbaren. Hier die Eckdaten zu Kurs: 28.02.2022 bis 12.07.2022 Ferien: 7.3./11.4.bis 22.4./ 27.5./ 7. u. 8.6. Telc B2 Prüfung am 15/16.7.2022 Unterrichtszeiten: montags bis freitags von 9 bis 13:15 /5 UE Kursort: Gullivers, Cicerostr. 16a, 10709 Berlin Kontakt: Tel: +49 (0)30 890 66 472 Fax: +49 (0)30 890 66 222 ruth.vatter@gullivers.de www.gullivers.de

Orientierungskurs – Exkursion am 07.12.2021

  Trotz eisiger Kälte haben wir mit unserem Orientierungskurs am 07.12.2021 einen Ausflug ins Regierungsviertel gemacht. Treffpunkt war die Schule und wir sind dann zusammen mit der S-Bahn  bis zur Friedrichsstraße gefahren. Unsere erste Station war der Tränenpalast. Dort haben wir uns viele Dinge angeschaut, z.B. Reisetaschen und Koffer von Personen, die die DDR verlassen haben und in den Westen gegangen sind. Es gab auch Berichte von Zeitzeugen und eine enge Kabine für die Passkontrolle. Den Namen hat der Tränenpalast bekommen, weil sich Familien oder Freunde voneinander verabschieden mussten und viel geweint haben. Sie wussten nicht, wann sie sich das nächste Mal wiedersehen konnten. Danach sind wir am Wasser entlang bis zum Reichstagsgebäude gelaufen. Auf dem Weg dorthin haben wir Tafeln mit den Artikeln 1-19 des Grundgesetzes, also die 19 Grundrechte, und das Paul-Löbe-Haus sowie das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus gesehen. In den beiden Häusern arbeitet auch der Bundestag. Vor dem Reichstagsgebäude konnten …

Unser Orientierungskurs auf dem Weihnachtsmarkt

Während die Anderen nur Türchen im Adventskalender öffnen, wollten wir uns die deutsche vorweihnachtliche Tradition näher anschauen und haben uns auf einem Weihnachtsmarkt getroffen. Beim Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein sind wir durch den Markt gebummelt, sowie bunte Stände bewundert und dabei sogar eine deutsche Pyramide entdeckt 😉 Wir mussten auch regionale Spezialitäten kosten: Mutzen, geröstete Maronen, Spiesse, warme Getränke und andere Leckereien. Ein Weihnachtsmarkt ist definitiv das, was die stimmungsvolle Atmosphäre ausmacht!

Unser Orientierungskurs auf dem Weihnachtsmarkt

Während die Anderen nur Türchen im Adventskalender öffnen, wollten wir uns die deutsche vorweihnachtliche Tradition näher anschauen und haben uns auf einem Weihnachtsmarkt getroffen. Beim Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein sind wir durch den Markt gebummelt, sowie bunte Stände bewundert und dabei sogar eine deutsche Pyramide entdeckt 😉 Wir mussten auch regionale Spezialitäten kosten: Mutzen, geröstete Maronen, Spiesse, warme Getränke und andere Leckereien. Ein Weihnachtsmarkt ist definitiv das, was die stimmungsvolle Atmosphäre ausmacht!

Unser Orientierungskurs auf dem Weihnachtsmarkt

Während die Anderen nur Türchen im Adventskalender öffnen, wollten wir uns die deutsche vorweihnachtliche Tradition näher anschauen und haben uns auf einem Weihnachtsmarkt getroffen. Beim Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein sind wir durch den Markt gebummelt, sowie bunte Stände bewundert und dabei sogar eine deutsche Pyramide entdeckt 😉 Wir mussten auch regionale Spezialitäten kosten: Mutzen, geröstete Maronen, Spiesse, warme Getränke und andere Leckereien. Ein Weihnachtsmarkt ist definitiv das, was die stimmungsvolle Atmosphäre ausmacht!

    Am vergangenen Wochenende sind wir nach Polen gereist. Das Wetter hat mitgespielt, die Sonne und die bunten Blätter haben uns den Aufenthalt in Stettin verschönert. Wir haben die vielen Gesichter der Stadt kennengelernt. In Stettin kann man nicht nur die historischen Bauten besichtigen, sondern auch höchstmoderne Einrichtungen, wie zum Beispiel die preisgekrönte Stettiner Philharmonie (im Jahr 2015 – „Mies van der Rohe Preis“). Wenn jemand Lust hat, sich die Stadt von der Vogelperspektive anzuschauen, empfehlen wir einen Besuch im Cafe 22. Unseren Ausflug haben wir mit einem Spaziergang zur „Neuen Altstadt“ begonnen, wo wir nach den alten Plänen und Fotos die renovierten Häuser mit dem alten Rathaus bewundern konnten. Nach dem leckeren Frühstück in einem Cafe haben wir einen Spaziergang zum Schloss gemacht. Das im Renaissancestil aufgebaute Haus hat uns mit dem Klang der Glocken begrüßt. Die im 18. Jahrhundert erbaute Uhr hängt am Flügel, in dem sich …

Unser schönes Wochenende in Stettin

    Am vergangenen Wochenende sind wir nach Polen gereist. Das Wetter hat mitgespielt, die Sonne und die bunten Blätter haben uns den Aufenthalt in Stettin verschönert. Wir haben die vielen Gesichter der Stadt kennengelernt. In Stettin kann man nicht nur die historischen Bauten besichtigen, sondern auch höchstmoderne Einrichtungen, wie zum Beispiel die preisgekrönte Stettiner Philharmonie (im Jahr 2015 – „Mies van der Rohe Preis“). Wenn jemand Lust hat, sich die Stadt von der Vogelperspektive anzuschauen, empfehlen wir einen Besuch im Cafe 22. Unseren Ausflug haben wir mit einem Spaziergang zur „Neuen Altstadt“ begonnen, wo wir nach den alten Plänen und Fotos die renovierten Häuser mit dem alten Rathaus bewundern konnten. Nach dem leckeren Frühstück in einem Cafe haben wir einen Spaziergang zum Schloss gemacht. Das im Renaissancestil aufgebaute Haus hat uns mit dem Klang der Glocken begrüßt. Die im 18. Jahrhundert erbaute Uhr hängt am Flügel, in dem sich …

Unser schönes Wochenende in Stettin

    Am vergangenen Wochenende sind wir nach Polen gereist. Das Wetter hat mitgespielt, die Sonne und die bunten Blätter haben uns den Aufenthalt in Stettin verschönert. Wir haben die vielen Gesichter der Stadt kennengelernt. In Stettin kann man nicht nur die historischen Bauten besichtigen, sondern auch höchstmoderne Einrichtungen, wie zum Beispiel die preisgekrönte Stettiner Philharmonie (im Jahr 2015 – „Mies van der Rohe Preis“). Wenn jemand Lust hat, sich die Stadt von der Vogelperspektive anzuschauen, empfehlen wir einen Besuch im Cafe 22. Unseren Ausflug haben wir mit einem Spaziergang zur „Neuen Altstadt“ begonnen, wo wir nach den alten Plänen und Fotos die renovierten Häuser mit dem alten Rathaus bewundern konnten. Nach dem leckeren Frühstück in einem Cafe haben wir einen Spaziergang zum Schloss gemacht. Das im Renaissancestil aufgebaute Haus hat uns mit dem Klang der Glocken begrüßt. Die im 18. Jahrhundert erbaute Uhr hängt am Flügel, in dem sich …

20. Jubiläum des Vereins POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e. V.

  Anna Weise, Inhaberin und Geschäftsführerin des Sprachenzentrums Berlinek, engagiert sich seit vielen Jahren in dem Verein POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e. V. Am kommenden Donnerstag veranstaltet der Verein eine Konferenz zum 20. Jubiläum des Vereins unter dem Titel: Polin-Unternehmerin-Europäerin. Eine Teilnahme in Präsenz ist wegen der sehr beschränkten Anzahl der Plätze nicht mehr möglich, aber die Konferenz wird auch digital übertragen: https://youtu.be/juaNGUEp718   oder:      

Hybridunterricht

Ewa Podgorna – „Präsenzunterrichtbefürwörterin“ und Dozentin Wenn man das erste Mal das Wort „Hybridunterricht“ hört, könnte man als Kursteilnehmer/in unsicher sein. Nach den ersten Tagen kann man sich jedoch mit dieser Mischung aus Online- und Präsenz Lernform anfreunden. 😉 Vor allem, da die Hybridform eine tolle Alternative für den reinen Onlineunterricht schafft, bei dem man keinen persönlichen „live“ Kontakt mit den KursleiterInnen und den KlassenkameradInnen hat. Nach monatelangem Online Unterrichten habe ich mich sehr auf den ersten Tag in der Schule gefreut, obwohl der Stress vor der neuen Lernform sehr präsent war. Für mich als Lehrkraft war das eine große Herausforderung. Ich habe mich gefragt, wie ich den Unterricht qualitativ und zugleich dynamisch gestalten kann, wenn ich auf zwei Ebenen gleichzeitig arbeiten muss. Nach fünfwöchiger Erfahrung kann ich feststellen, dass sehr gute Vorbereitung, Ruhe und eine gewisse Gelassenheit das Geheimnis für einen gelungenen Unterricht ist. Was sollte man (als Lehrkraft) …

Hybridunterricht

Ewa Podgorna – „Präsenzunterrichtbefürworterin“ und Dozentin Wenn man das erste Mal das Wort „Hybridunterricht“ hört, könnte man als Kursteilnehmer/in unsicher sein. Nach den ersten Tagen kann man sich jedoch mit dieser Mischung aus Online- und Präsenz Lernform anfreunden. 😉 Vor allem, da die Hybridform eine tolle Alternative für den reinen Onlineunterricht schafft, bei dem man keinen persönlichen „live“ Kontakt mit den KursleiterInnen und den KlassenkameradInnen hat. Nach monatelangem Online Unterrichten habe ich mich sehr auf den ersten Tag in der Schule gefreut, obwohl der Stress vor der neuen Lernform sehr präsent war. Für mich als Lehrkraft war das eine große Herausforderung. Ich habe mich gefragt, wie ich den Unterricht qualitativ und zugleich dynamisch gestalten kann, wenn ich auf zwei Ebenen gleichzeitig arbeiten muss. Nach fünfwöchiger Erfahrung kann ich feststellen, dass sehr gute Vorbereitung, Ruhe und eine gewisse Gelassenheit das Geheimnis für einen gelungenen Unterricht ist. Was sollte man (als Lehrkraft) …

Blöd sind immer die Anderen!

Aneta Jarniewicz Als ich vorige Woche mit meinem Terrier spazieren war, musste ich mit Entsetzen feststellen, dass es leider Gottes blöde Hunde gibt. Dabei drängt sich die alte Frage auf: Sind die intellektuellen Fähigkeiten eher genetisch bedingt, oder Effekt einer misslungenen Sozialisation. Bei den Hunden tendiere ich zum zweiten. Dumme Hunde treten meistens in Begleitung von minderbemittelten BesitzerInnen auf. Das nennt man Schicksal und dem kann man bekanntlich nicht entrinnen! Idiotie hat viele Gesichter, was hunderte von deutschen Vokabeln beweisen, die uns verschiedene Schattierungen dieses Zustandes vermitteln. Meine Auswahl ist nicht repräsentativ und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Über ein angeborenes Problem informieren uns scherzhafte Beispiele aus der Jugendsprache wie: Bildungsneuling, Antigenie, Begriffslegastheniker, Chromosomenscherz, dem Doof sein Sohn oder Anwärter auf einen Hirnschrittmacher (nichts für Deutschanfänger). Die fehlende Bildung oder eine Herkunft aus bildungsarmen Verhältnissen thematisieren folgende Wörter: Allroundlaie, Bildungsneuling, Blödmechaniker oder Denkzwerg. „Gregs Tagebuch. Von Idioten umzingelt“, lautet der …

Exkursion unseres Integrationskurses

Unser Orientiertierungskurs war auf einer Exkursion im Regierungsviertel. Es war hervorragend sich nach vielen Monaten im Onlinekurs wieder live zu sehen, nicht mehr am Schreibtisch und vor dem Computer sitzen zu müssen. Der Spaziergang bei sonnigem Wetter hat allen richtig Spaß gemacht. Dank der interessanten Referate unserer TeilnehmerInnen haben wir viel über Reichstag, Brandeburger Tor, Holocaust Mahnmal, Sinti und Roma Denkmal erfahren. Anschließend konnte natürlich gemeinsames Essen nicht fehlen. Wir werden euch vermissen! [slideshow_deploy id=’6829′]

Berlineks talentierter Schüler stellt sich vor:

Hallo zusammen, mein Name ist Maximilian Szadziul und ich biete privaten Klavierunterricht für alle Alters- und Leistungsstufen an. Als diplomierter Pianist und Klavierpädagoge (Bachelor und Masterabschluss) liegt meine Priorität darin, die Liebe zur Musik zu vermitteln, aber auch die Kunst des Klavierspiels professionell weiterzugeben. Ich freue mich auf jeden motivierten Schüler. Ich bin Preisträger mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe (u.a 1. Preis beim 11. internationalen Klavierwettbewerb in Görlitz, 1. Preis beim Carl Schroeder Musikwettbewerb; Jugend musiziert). Konzerte gab ich an vielen Orten in Berlin (u.a. Konzerthaus Berlin, Rotes Rathaus, Konzertsaal der UdK, Admiralspalast, Großer Sendesaal des RBB …) in Polen, Frankreich und Russland. Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Polnisch Sie sind herzlich eingeladen sich einige Aufnahmen von mir auf YouTube anzuschauen, um sich einen Eindruck von meinem Leistungsstand zu machen: www.youtube.com/user/m0203xfc9fl2 Bei Fragen und Interesse kontaktieren Sie mich gerne per E-mail: max51@hotmail.de    

Berlinek wins the first price in the competition „Vielfalt unternimmt. Berlin würdigt migrantische Unternehmen“!*

With a great joy and pride, I accepted on the 19th of Mai 2021, in the Red Town Hall of Berlin, the first price in the competition „Vielfalt unternimmt. Berlin würdigt migrantische Unternehmen“ in category B – entrepreneur with up to 30 employees. This notification of the Berlin Senate Department of Economics is a recognition and appreciation of many people’s hard work. It is common success of Berlinek’s team – administration staff and all the teachers. I thank you all for your engagement, enthusiasm and faith in me. This price goes to all of us. Your Anna Weise Press release (German only) Free translation: Diversity takes action. Berlin appreciates entrepreneurs with migration background.

Berlinek gewinnt den ersten Preis im Wettbewerb „Vielfalt unternimmt. Berlin würdigt migrantische Unternehmen“!

Liebes Berlinek-Team, liebe Teilnehmer*innen, liebe Berlinek Freund*innen, mit großer Freude und mit Stolz nahm ich am 19.05.21 im Roten Rathaus den ersten Preis im Wettbewerb „Vielfalt unternimmt“ in der Kategorie B –Unternehmen mit 0-30 Beschäftigten entgegen. Die Auszeichnung der Senatsverwaltung für Wirtschaft ist für uns eine große Anerkennung und würdigt die Arbeit vieler Menschen. Es ist ein gemeinsamer Erfolg des gesamten Berlinek-Teams: sowohl aller Verwaltungsmitarbeiterinnen, als auch der gesamten Lehrerschaft. Ich danke euch allen für euer Engagement, eure Begeisterung und euren Glauben an mich. Der Preis geht an uns alle! Eure Anna Weise Pressemitteilung und Aufzeichnung der Preisverleihung

Berlinek wygrywa pierwszą nagrodę w konkursie „Vielfalt unternimmt. Berlin würdigt migrantische Unternehmen“!*

Z ogromną radością oraz dumą przyjęłam 19.05.2021 w Czerwonym Ratuszu pierwszą nagrodę w konkursie „Vielfalt unternimmt. Berlin würdigt migrantische Unternehmen“ w kategorii B – przedsiębiorca zatrudniający do 30 pracowników. To wyrożnienie Senatu Berlina ds. Gospodarki jest dla nas ogromnym dowodem uznania i docenienia pracy wielu ludzi. Jest to wspólny sukces całego Teamu Berlinka, zarówno pracowników administracji jak i całego grona nauczycielskiego. Dziękuje Wam wszystkim za Wasze zaangażowanie, entuzjazm i wiarę we mnie. To nagroda dla nas wszystkich! Wasza Anna Weise   Wywiad z dr Anną Weise dla radia Cosmos & RBB (w języku polskim) Komunikat prasowy (w języku niemieckim) *Wolne tłumaczenie: Różnorodność jest przedsiębiorcza. Berlin docenia i wyróżnia przedsiębiorców migranckiego pochodzenia.

Time to say goodbye…

Liebe Berlinek Familie, Nun ist es für mich geschafft; Mein Praktikum ist zu Ende und ich möchte mich hier vorerst verabschieden. Vielen herzlichen Dank für die tolle Zeit und die vielen Erfahrungen. Danke an alle Kurse und Lehrer*innen, bei denen ich hospitieren und mitarbeiten durfte und natürlich auch allen anderen Familienmitgliedern, die ich stets um Rat bitten konnte. Danke euch allen für eure offene und freundliche Art und dass ich mich immer willkommen fühlen durfte. Ich hoffe, dass wir uns nach Corona noch einmal in Präsenz sehen können. Zum Abschluss noch ein Elfchen: Alles Liebe und bis bald Tanja

Erfreuliches aus Wittenau

Trotz der vielen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es immerhin Erfreuliches aus dem Sektor der Erwachsenenbildung zu berichten. Dem Sprachenzentrum Berlinek ist es gelungen, seine Sprachkurse im virtuellen Klassenzimmer fortzusetzen. „Die Umstellung auf den Online-Unterricht hat uns alle gleichermaßen beschäftigt und viel Flexibilität von uns verlangt. Mittlerweile haben wir aber viele neue Lösungen gefunden, alles nach dem Motto Learning by Doing, vom Verleih technischer Geräte angefangen über die Einweisung in die Handhabung und vieles mehr.“, so berichten die Mitarbeiterinnen der Schulverwaltung. Nach wie vor finden vor Ort individuelle Beratungen statt, allerdings nur nach Terminvereinbarung. Im Anschluss an den Integrationskurs können Interessierte übrigens auch das Programm „Check in Arbeit“ bei Berlinek wahrnehmen. Das ist interessant für all diejenigen, die noch Unterstützung für den Übergang vom Sprachkurs ins Berliner Arbeitsleben suchen. Das Coaching erfährt bereits regen Zuspruch, das liegt wohl vor allem an dem besonderen Vertrauensverhältnis zwischen Schule, Teilnehmenden und …

Liebe auf Deutsch

Aneta Jarniewicz Der Winter ist vorbei, der Frühling steht vor der Tür, das Licht wird immer intensiver und die Natur wacht nach dem kleinen Intermezzo wieder auf, und manche von uns haben Schmetterlinge im Bauch. Wie ist das mit der Liebe in den deutschen Lehrbüchern? Leider bietet sich uns ein trauriges Bild. Deutschland scheint ein Land der Tristesse, Langeweile und omnipräsenter Bürokratie zu sein, das die neuen Bürger schon von der ersten Seite an darauf konditionieren möchte. Das Wort Liebe taucht nur in der Begrüßungsfloskel auf. Wir schrieben an den Lieben Helmut, ohne etwas für ihn zu empfinden. Fremdsprachler fühlen beim Schreiben des Adjektivs „lieber/e“ in Mails und Briefen verdutzt und unsicher. Soll ich jetzt  die arrogante Hexe, die meinen Sohn unterrichtet „Liebe Frau Kudelski“ titulieren? Wohin wird das führen? Versucht die deutsche Sprache auf diese Weise, die mangelnde soziale Empathie zu verdecken? In den sechs Bänden meines Lehrbuchs liebt …

Die Fünf

Eigentlich war das gar kein Thema. Die Fünf, anstatt der Vier. Bis der Tag gekommen ist und auf allen Kanälen die ersten Glückwünsche zu dem soooo runden Geburtstag kamen, begleitet von staunendem: „Wie ist das nur möglich“? „Das sieht man dir gar nicht an“. „Auf die nächsten 50“, „Hauptsache, du bleibst gesund.“ Die Fünf mit der Null –  wahrgeworden auf der lieb gemeinten Karte. Trotzdem so abstrakt und unreal. Betrifft sie wirklich mich? Dazu noch ein Jubiläum in Zeiten der Pandemie: keine wilde Tanzparty; kein Hineinfeiern in der Lieblingskneipe, keine lang ersehnte Wanderung auf den Balearen. Alles soll nachgeholt werden. Bloß wann? Aber da wart ihr alle doch so nah: manche auf 1,50 mit Maske, die anderen am Telefon oder Bildschirm – mit oder ohne Kamera – so präsent in der Filmcollage.  Eure fröhlichen Gesichter und Stimmen; Gesang mit Gitarre und am Klavier, eure Zuwendung. Und so viel Liebe und …

Die Fünf

Eigentlich war das gar kein Thema. Die Fünf, anstatt der Vier. Bis der Tag gekommen ist und auf allen Kanälen die ersten Glückwünsche zu dem soooo runden Geburtstag kamen, begleitet von staunendem: „Wie ist das nur möglich“? „Das sieht man dir gar nicht an“. „Auf die nächsten 50“, „Hauptsache, du bleibst gesund.“ Die Fünf mit der Null –  wahrgeworden auf der lieb gemeinten Karte. Trotzdem so abstrakt und unreal. Betrifft sie wirklich mich? Dazu noch ein Jubiläum in Zeiten der Pandemie: keine wilde Tanzparty; kein Hineinfeiern in der Lieblingskneipe, keine lang ersehnte Wanderung auf den Balearen. Alles soll nachgeholt werden. Bloß wann? Aber da wart ihr alle doch so nah: manche auf 1,50 mit Maske, die anderen am Telefon oder Bildschirm – mit oder ohne Kamera – so präsent in der Filmcollage.  Eure fröhlichen Gesichter und Stimmen; Gesang mit Gitarre und am Klavier, eure Zuwendung. Und so viel Liebe und …

Die Fünf

Eigentlich war das gar kein Thema. Die Fünf, anstatt der Vier. Bis der Tag gekommen ist und auf allen Kanälen die ersten Glückwünsche zu dem soooo runden Geburtstag kamen, begleitet von staunendem: „Wie ist das nur möglich“? „Das sieht man dir gar nicht an“. „Auf die nächsten 50“, „Hauptsache, du bleibst gesund.“ Die Fünf mit der Null –  wahrgeworden auf der lieb gemeinten Karte. Trotzdem so abstrakt und unreal. Betrifft sie wirklich mich? Dazu noch ein Jubiläum in Zeiten der Pandemie: keine wilde Tanzparty; kein Hineinfeiern in der Lieblingskneipe, keine lang ersehnte Wanderung auf den Balearen. Alles soll nachgeholt werden. Bloß wann? Aber da wart ihr alle doch so nah: manche auf 1,50 mit Maske, die anderen am Telefon oder Bildschirm – mit oder ohne Kamera – so präsent in der Filmcollage.  Eure fröhlichen Gesichter und Stimmen; Gesang mit Gitarre und am Klavier, eure Zuwendung. Und so viel Liebe und …

Denglisch

Aleksandra Owczarek Home Office, homeoffice, Home office, Home-office… wie schreibe ich das Wort richtig? Der Gebrauch von Anglizismen ist in Deutschland alltäglich. Die Deutschen „machen Homeoffice“, sie arbeiten nicht von zu Hause. Sie haben kein Treffen, sondern ein „Meeting“, nach dem sie „Feedback“ anstattelle einer Rückmeldung erhalten. Wenn sie Hilfe brauchen, bekommen sie „Support“, keine Unterstützung. Sie benutzen „Apps“ und nicht Applikationen. Es gibt keine Unterlagen mehr, sondern nur „Handouts“. Wir haben „Lockdown“ und schauen „Live-Streaming“ an. Vor allem jetzt in der Corona „time“ ist es nochmal deutlich geworden, wie viele Anglizismen in der deutschen Sprache stecken. Sind die englischen Wörter „cooler“ als die deutschen oder sind die deutschen Entsprechungen zu schwierig? Was sind deine Lieblingswörter aus dem Englischen, die du täglich auf Deutsch benutzt?   Technical support oder technische Unterstützung?    

Denglisch

Aleksandra Owczarek Home Office, homeoffice, Home office, Home-office… wie schreibe ich das Wort richtig? Der Gebrauch von Anglizismen ist in Deutschland alltäglich. Die Deutschen „machen Homeoffice“, sie arbeiten nicht von zu Hause. Sie haben kein Treffen, sondern ein „Meeting“, nach dem sie „Feedback“ anstattelle einer Rückmeldung erhalten. Wenn sie Hilfe brauchen, bekommen sie „Support“, keine Unterstützung. Sie benutzen „Apps“ und nicht Applikationen. Es gibt keine Unterlagen mehr, sondern nur „Handouts“. Wir haben „Lockdown“ und schauen „Live-Streaming“ an. Vor allem jetzt in der Corona „time“ ist es nochmal deutlich geworden, wie viele Anglizismen in der deutschen Sprache stecken. Sind die englischen Wörter „cooler“ als die deutschen oder sind die deutschen Entsprechungen zu schwierig? Was sind deine Lieblingswörter aus dem Englischen, die du täglich auf Deutsch benutzt?   Technical support oder technische Unterstützung?    

Denglisch

Aleksandra Owczarek Home Office, homeoffice, Home office, Home-office… wie schreibe ich das Wort richtig? Der Gebrauch von Anglizismen ist in Deutschland alltäglich. Die Deutschen „machen Homeoffice“, sie arbeiten nicht von zu Hause. Sie haben kein Treffen, sondern ein „Meeting“, nach dem sie „Feedback“ anstelle einer Rückmeldung erhalten. Wenn sie Hilfe brauchen, bekommen sie „Support“, keine Unterstützung. Sie benutzen „Apps“ und nicht Applikationen. Es gibt keine Unterlagen mehr, sondern nur „Handouts“. Wir haben „Lockdown“ und schauen „Live-Streaming“ an. Vor allem jetzt in der Corona „time“ ist es nochmal deutlich geworden, wie viele Anglizismen in der deutschen Sprache stecken. Sind die englischen Wörter „cooler“ als die deutschen oder sind die deutschen Entsprechungen zu schwierig? Was sind deine Lieblingswörter aus dem Englischen, die du täglich auf Deutsch benutzt?   Technical support oder technische Unterstützung?    

Spaziergang

[slideshow_deploy id=’6387′]   Wir hatten eine neue Idee: Wir wollten einen Sprachspaziergang machen. Was ein Sprachspaziergang ist? Es ist wie das Sprachcafé, nur draußen, mit frischer Luft und Bewegung. Gerade jetzt, wo die Tage immer kürzer werden und wir im Dunkeln aus dem Haus gehen und im Dunkeln wieder nach Hause kommen, ist es die perfekte Gelegenheit, um ein bisschen Tageslicht zu genießen und gleichzeitig Deutsch zu lernen. Am Mittwochvormittag ging es los. Wir sind durch den Grunewald spaziert und dabei ließ sich vieles entdecken: die Waldbewohner, Tafeln mit Erklärungen und der Lieblingsplatz von Alejandra. Wir konnten also neue Wörter lernen, Vorlesen und Hörverstehen üben, ein Quiz zur Prüfungsvorbereitung spielen und die Gegend erkunden. Es hat allen viel Spaß gemacht und wir konnten hinterher motiviert in den Deutschkurs starten. Am nächsten Tag führte der Sprachspaziergang durch den Volkspark Wilmersdorf. Dort war es ebenfalls sehr schön und herbstlich bunt. Obendrauf gab …

Spaziergang

[slideshow_deploy id=’6387′]   Wir hatten eine neue Idee: Wir wollten einen Sprachspaziergang machen. Was ein Sprachspaziergang ist? Es ist wie das Sprachcafé, nur draußen, mit frischer Luft und Bewegung. Gerade jetzt, wo die Tage immer kürzer werden und wir im Dunkeln aus dem Haus gehen und im Dunkeln wieder nach Hause kommen, ist es die perfekte Gelegenheit, um ein bisschen Tageslicht zu genießen und gleichzeitig Deutsch zu lernen. Am Mittwochvormittag ging es los. Wir sind durch den Grunewald spaziert und dabei ließ sich vieles entdecken: die Waldbewohner, Tafeln mit Erklärungen und der Lieblingsplatz von Alejandra. Wir konnten also neue Wörter lernen, Vorlesen und Hörverstehen üben, ein Quiz zur Prüfungsvorbereitung spielen und die Gegend erkunden. Es hat allen viel Spaß gemacht und wir konnten hinterher motiviert in den Deutschkurs starten. Am nächsten Tag führte der Sprachspaziergang durch den Volkspark Wilmersdorf. Dort war es ebenfalls sehr schön und herbstlich bunt. Obendrauf gab …

Sprachspaziergang

[slideshow_deploy id=’6387′]   Wir hatten eine neue Idee: Wir wollten einen Sprachspaziergang machen. Was ein Sprachspaziergang ist? Es ist wie das Sprachcafé, nur draußen, mit frischer Luft und Bewegung. Gerade jetzt, wo die Tage immer kürzer werden und wir im Dunkeln aus dem Haus gehen und im Dunkeln wieder nach Hause kommen, ist es die perfekte Gelegenheit, um ein bisschen Tageslicht zu genießen und gleichzeitig Deutsch zu lernen. Am Mittwochvormittag ging es los. Wir sind durch den Grunewald spaziert und dabei ließ sich vieles entdecken: die Waldbewohner, Tafeln mit Erklärungen und der Lieblingsplatz von Alejandra. Wir konnten also neue Wörter lernen, Vorlesen und Hörverstehen üben, ein Quiz zur Prüfungsvorbereitung spielen und die Gegend erkunden. Es hat allen viel Spaß gemacht und wir konnten hinterher motiviert in den Deutschkurs starten. Am nächsten Tag führte der Sprachspaziergang durch den Volkspark Wilmersdorf. Dort war es ebenfalls sehr schön und herbstlich bunt. Obendrauf gab …

Solidarisch mit Frauen in Polen

Als Frau, gebürtige Polin und Mitglied im Verein POLIN e. V. Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur, möchte ich allen in Polen lebenden Frauen in ihren Bestrebungen und Forderungen nach Selbstbestimmung meine volle Unterstützung aussprechen. Seit 20 Jahren lebe ich in Deutschland und genieße hier die Freiheit einer gelebten Demokratie: Über mein Leben, meinen Körper, meine Zukunft selbst entscheiden zu können. Und ich genieße gleichzeitig den Gedanken, in schwierigen Momenten des Lebens nicht auf mich allein gestellt zu sein. Nicht nur im privaten Umfeld. Als mein Mann und ich vor 20 Jahren in einer familiären Umbruchssituation, fast mittellos vor der Entscheidung für oder gegen das zweite Kind standen, kam uns das evangelische Hilfswerk zu Hilfe: mit Beratung, psychologischem Dienst und finanzieller Unterstützung. So versteht die evangelische Kirche in Deutschland ihre Aufgabe: Dem Menschen (unabhängig von seiner/ihrer religiösen Zugehörigkeit) zu helfen, nach Lösungen zu suchen, Alternativen aufzuzeigen und nicht mit Verdammnis …

Solidarisch mit Frauen in Polen

Als Frau, gebürtige Polin und Mitglied im Verein POLIN e. V. Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur, möchte ich allen in Polen lebenden Frauen in ihren Bestrebungen und Forderungen nach Selbstbestimmung meine volle Unterstützung aussprechen. Seit 20 Jahren lebe ich in Deutschland und genieße hier die Freiheit einer gelebten Demokratie: Über mein Leben, meinen Körper, meine Zukunft selbst entscheiden zu können. Und ich genieße gleichzeitig den Gedanken, in schwierigen Momenten des Lebens nicht auf mich allein gestellt zu sein. Nicht nur im privaten Umfeld. Als mein Mann und ich vor 20 Jahren in einer familiären Umbruchssituation, fast mittellos vor der Entscheidung für oder gegen das zweite Kind standen, kam uns das evangelische Hilfswerk zu Hilfe: mit Beratung, psychologischem Dienst und finanzieller Unterstützung. So versteht die evangelische Kirche in Deutschland ihre Aufgabe: Dem Menschen (unabhängig von seiner/ihrer religiösen Zugehörigkeit) zu helfen, nach Lösungen zu suchen, Alternativen aufzuzeigen und nicht mit Verdammnis …

Solidarisch mit Frauen in Polen

Als Frau, gebürtige Polin und Mitglied im Verein POLIN e. V. Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur, möchte ich allen in Polen lebenden Frauen in ihren Bestrebungen und Forderungen nach Selbstbestimmung meine volle Unterstützung aussprechen. Seit 20 Jahren lebe ich in Deutschland und genieße hier die Freiheit einer gelebten Demokratie: Über mein Leben, meinen Körper, meine Zukunft selbst entscheiden zu können. Und ich genieße gleichzeitig den Gedanken, in schwierigen Momenten des Lebens nicht auf mich allein gestellt zu sein. Nicht nur im privaten Umfeld. Als mein Mann und ich vor 20 Jahren in einer familiären Umbruchssituation, fast mittellos vor der Entscheidung für oder gegen das zweite Kind standen, kam uns das evangelische Hilfswerk zu Hilfe: mit Beratung, psychologischem Dienst und finanzieller Unterstützung. So versteht die evangelische Kirche in Deutschland ihre Aufgabe: Dem Menschen (unabhängig von seiner/ihrer religiösen Zugehörigkeit) zu helfen, nach Lösungen zu suchen, Alternativen aufzuzeigen und nicht mit Verdammnis …

Termine für den Test LiD für externe Teilnehmer*innen

Berlinek reagiert auf die aktuell große Nachfrage nach dem Test Leben in Deutschland und bietet nicht nur eigenen Kursteilenehmer*innen die Testdurchführung an. Auch wenn Sie keinen Integrationskurs absolviert haben, können Sie bei uns den Test LiD ablegen. Wir empfehlen aber auch den sog. Orientierungskurs zu buchen, denn hier lernen Sie Wissenswertes, Interessantes und Spannendes über Geschichte, Kultur und Politik Deutschlands und werden bestens auf den Test LiD vorbereitet. Mehr Informationen zu Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung finden Sie hier: Prüfungen / Test Leben in Deutschland / Termine  Oder Sie schicken uns Ihre Anfrage direkt und bequem über das Kontaktformular .  

Test Leben in Deutschland (LiD) – bei Berlinek auch für externe Teilnehmer*innen

Berlinek reagiert auf die aktuell große Nachfrage nach dem Test Leben in Deutschland und bietet nicht nur eigenen Kursteilenehmer*innen die Testdurchführung an. Auch wenn Sie keinen Integrationskurs absolviert haben, können Sie bei uns den Test LiD ablegen. Wir empfehlen aber auch den sog. Orientierungskurs zu buchen, denn hier lernen Sie Wissenswertes, Interessantes und Spannendes über Geschichte, Kultur und Politik Deutschlands und werden bestens auf den Test LiD vorbereitet. Mehr Informationen zu Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung finden Sie hier: Prüfungen / Test Leben in Deutschland / Termine  Oder Sie schicken uns Ihre Anfrage direkt und bequem über das Kontaktformular .  

Test Leben in Deutschland (LiD) – bei Berlinek auch für externe Teilnehmer*innen

Berlinek reagiert auf die aktuell große Nachfrage nach dem Test Leben in Deutschland und bietet nicht nur eigenen Kursteilenehmer*innen die Testdurchführung an. Auch wenn Sie keinen Integrationskurs absolviert haben, können Sie bei uns den Test LiD ablegen. Wir empfehlen aber auch den sog. Orientierungskurs zu buchen, denn hier lernen Sie Wissenswertes, Interessantes und Spannendes über Geschichte, Kultur und Politik Deutschlands und werden bestens auf den Test LiD vorbereitet. Mehr Informationen zu Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung finden Sie hier: Prüfungen / Test Leben in Deutschland / Termine Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte unser Büro  

Praktikumsbericht Teil 1: Die Reise beginnt

Hallo Liebe Berlinek-Familie,

In diesem Blogeintrag möchte ich uns kurz vorstellen.

Wir sind vier Studierende von der Humboldt Universität in Berlin und werden in den nächsten Wochen den Lehrer*innen über die Schultern schauen. Später möchten wir auch gerne an einer Sprachschule wie Berlinek unterrichten, aber dafür müssen wir viel Praxiserfahrung sammeln. Zu Beginn werden wir häufig den Unterricht beobachten und dann immer mehr auch praktisch einsteigen. Aber keine Angst: Wir schauen nur euren Lehrer*innen auf die Finger. Bisher sind wir in allen Kursen und von den Lehrerenden sehr herzlich aufgenommen worden und hatten einen tollen Start ins Praktikum. Wir freuen uns auf regen Erfahrungsaustausch und Gespräche mit Schüler*innen wie auch Lehrer*innen. Vielleicht begegnen wir uns ja im Sprachcafé? Das würde uns sehr freuen. Kosovare und Laura könnt ihr am Standort Maarerstraße antreffen und Daaje und mich in Charlottenburg.

Bis bald
Tanja

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Praktikumsbericht Teil 1: Die Reise beginnt

Hallo Liebe Berlinek-Familie,

In diesem Blogeintrag möchte ich uns kurz vorstellen.

Wir sind vier Studierende von der Humboldt Universität in Berlin und werden in den nächsten Wochen den Lehrer*innen über die Schultern schauen. Später möchten wir auch gerne an einer Sprachschule wie Berlinek unterrichten, aber dafür müssen wir viel Praxiserfahrung sammeln. Zu Beginn werden wir häufig den Unterricht beobachten und dann immer mehr auch praktisch einsteigen. Aber keine Angst: Wir schauen nur euren Lehrer*innen auf die Finger. Bisher sind wir in allen Kursen und von den Lehrerenden sehr herzlich aufgenommen worden und hatten einen tollen Start ins Praktikum. Wir freuen uns auf regen Erfahrungsaustausch und Gespräche mit Schüler*innen wie auch Lehrer*innen. Vielleicht begegnen wir uns ja im Sprachcafé? Das würde uns sehr freuen. Kosovare und Laura könnt ihr am Standort Maarerstraße antreffen und Daaje und mich in Charlottenburg.

Bis bald
Tanja

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Praktikumsbericht Teil 1: Die Reise beginnt

Hallo Liebe Berlinek-Familie,

In diesem Blogeintrag möchte ich uns kurz vorstellen.

Wir sind vier Studierende von der Humboldt Universität in Berlin und werden in den nächsten Wochen den Lehrer*innen über die Schultern schauen. Später möchten wir auch gerne an einer Sprachschule wie Berlinek unterrichten, aber dafür müssen wir viel Praxiserfahrung sammeln. Zu Beginn werden wir häufig den Unterricht beobachten und dann immer mehr auch praktisch einsteigen. Aber keine Angst: Wir schauen nur euren Lehrer*innen auf die Finger. Bisher sind wir in allen Kursen und von den Lehrerenden sehr herzlich aufgenommen worden und hatten einen tollen Start ins Praktikum. Wir freuen uns auf regen Erfahrungsaustausch und Gespräche mit Schüler*innen wie auch Lehrer*innen. Vielleicht begegnen wir uns ja im Sprachcafé? Das würde uns sehr freuen. Kosovare und Laura könnt ihr am Standort Maarerstraße antreffen und Daaje und mich in Charlottenburg.

Bis bald
Tanja

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Elfchen (Gedicht aus 11 Wörtern, je Zeile 1,2,3,4,1 Wort/Wörter)

Vokabeln für Klugscheißer*innen – Ein Leben voller Möpse

Aneta Jarniewicz



Der Mops
, ein scheinbar kleines Wort und so viele Möglichkeiten! Diese hässlich-schöne Hunderasse interessiert nur Wenige. Doch ihr Name birgt eine lexikalische Fülle. Schauen wir kurz darauf:

  • der Mops ist ein dicker kleiner Hund und ein dicker kleiner Mensch
  • der Mops, die Möpse (Geld), eher Kleingeld,
  • die Möpse, nur im Plural auftretend bezeichnen auch die weibliche Brust
  • mopsen – steht für sich langweilen. Langweilen sich die dicken Menschen mehr als die dünnen?
  • mopsen – auch eine Kleinigkeit stehlen/klauen
  • mopsig werden – frech werden
  • möpseln – bedeutet schlecht, muffig riechen
  • noch dazu haben wir das Wort mopsfidel (pudelwohl), was fröhlich, gut gelaunt bedeutet und den Charakter der verspielten Hunderasse wiedergibt

Einige der oben genannten Begriffen bezieht sich auf das Äußere des Hundes und spielen auf dick und klein an. Aber was zum Teufel hat der Mops mit der Langeweile, Diebstahl oder schlechtem Geruch zu tun?

Versuchen wir, der Sache auf den Grund zu gehen. Die Geschichte des Mopsvölkchens ist älter als das Christentum und führt uns ins sechste Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung nach China. Dort lebten die kleinen Hunde in kaiserlichen Palästen. Die Legende besagt, dass die Chinesen von den Falten auf dem Mopsgesicht prophetische Glückszeichen ablesen konnten. Besonders beliebt waren die Exemplare, deren faltige Schnauzen das Schriftzeichen Fürst formten. Irgendwann im 16. Jahrhundert ist der Mops nach Holland gekommen und wurde prompt zum offiziellen Hund der herrschenden Familie. Das geschah erst, nachdem ein besonders mutiger Mops den Fürsten mit Kläffen vor einem Attentat bewahrte. Als der nächste Prinz den holländischen Thron bestieg, begleiteten ihn in Nationalfarben geschmückte Möpse.

Hier fängt unser sprachliches Abenteuer an. Schon bevor die Hunderasse nach Europa kam, gab es in der niederländischen Sprache das Wort mop, das einen primitiven, mürrischen Menschen beschrieb. Auf Deutsch nannte man damals träge und unfreundliche Personen Mops. Da die Mopsschnauze den Europäern – anders als den Chinesen – grimmig und unzufrieden erschien, haben sie den Namen auf den Hund übertragen. Interessanterweise heißen die Hunde auf Englisch Pug, vom Lateinischen pugnus (Faust), und auf Italienisch carlino, vom Namen eines Komödianten (Carlo Bertinazzi), der eine Hundemaske trug.

Davon scheinen die Wendungen mopsig sein (frech sein), oder mopsen (sich langweilen) abgeleitet zu sein. Doch nachdem die Hunde sich verbreitet hatten, waren offensichtlich andere äußere Merkmale wichtiger. Die kleine dickliche und robuste Gestalt des Mopses und  sein Name wurde  auf alles Dicke und Rundliche übertragen, darunter auf die Brüste, kleine, dicken Menschen und auf mopsige Gesichter, die auf Münzen abgebildet wurden (Mops-Geld).

Im 18 Jahrhundert gab es in Frankreich und in Deutschland einen Mopsorden, eine Art Freimaurer-Bewegung, an der auch Frauen beteiligt waren. Der Orden war geheim und seine Mitglieder trugen als Erkennungszeichen auf der Brust versteckt ein Medaillon, auf dem als Symbol für Treue und Mut ein Mops abgebildet war. Vielleicht war das der Moment, in dem die Ordensbruder den Frauen auf die Brust (Möpse) gestarrt haben, um eine Seelenverwandte zu identifizieren und den Mops zu finden.

Möpseln in der Bedeutung schlecht riechen hat mit dem Hund nichts zu tun und ist auf stinkiges muffen zurückzuführen. Noch interessanter ist die Herkunft von mopsen (klauen), die wahrscheinlich von dem Wort Mop (Besen) stammt. Mit dem Besen wischen wir was weg, in übertragener Bedeutung wir beseitigen es oder nehmen es an uns.

Wie man sieht, ist die menschliche und hündische Geschichte eng miteinander verwoben. Und zum Schluss möchte ich den Klassiker zitieren: Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. (Loriot) Trotzdem sollten auch wir Mopslose, die Hoffnung nicht verlieren.

 

Mein Mops mag manche Möpse

manchmal mopst mich mein Mops

mal möpselt mein Mops minimal

meistens mopst mein Mops mein mütterliches Mitgefühl

 

Herbstferien

Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer-der Herbst ist da. Auch wir brauchen mal eine Pause für schöne Herbstspaziergänge durch den Wald. Deswegen haben wir in der ersten Ferienwoche vom 12.10.20-16.10.2020 an unseren beiden Standorten keine Sprechzeiten. In dringenden Fällen kann man uns jedoch auch in den Ferien über post@berlinek.de erreichen. Ab dem 19.10.2020 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Wir wünschen Ihnen eine erholsame und sonnige Zeit 🙂

Herbstferien

Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer-der Herbst ist da. Auch wir brauchen mal eine Pause für schöne Herbstspaziergänge durch den Wald. Deswegen haben wir in der ersten Ferienwoche vom 12.10.20-16.10.2020 an unseren beiden Standorten keine Sprechzeiten. In dringenden Fällen kann man uns jedoch auch in den Ferien über post@berlinek.de erreichen. Ab dem 19.10.2020 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Wir wünschen Ihnen eine erholsame und sonnige Zeit 🙂

Herbstferien

Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer-der Herbst ist da. Auch wir brauchen mal eine Pause für schöne Herbstspaziergänge durch den Wald. Deswegen haben wir in der ersten Ferienwoche vom 12.10.20-16.10.2020 an unseren beiden Standorten keine Sprechzeiten. In dringenden Fällen kann man uns jedoch auch in den Ferien über post@berlinek.de erreichen. Ab dem 19.10.2020 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Wir wünschen Ihnen eine erholsame und sonnige Zeit 🙂

Retrospektive

Wir blicken zurück auf ereignisreiche zwölf Monate: vom Umzug der Schule in die Wallenroder St. Anfang Juli 19, über den Abriss des alten Gebäudes in der Maarer Str., den atemberaubenden Neubau – innerhalb von sechs Monaten war das neue Haus bezugsfertig! – bis zur Aufnahme des Schulbetriebes im neuen Haus im Januar 20. Die für den März 20 geplante große Einweihungsfeier konnte wegen Corona leider nicht stattfinden, auch die Kurse mussten für drei Monate pausieren. Die Zeit haben wir aber gut genutzt: Während viele unserer Teilnehmer*innen in den Online-Kursen mit uns und der deutschen Sprache in Kontakt blieben, haben wir die Außenanlagen schön gemacht. Nun erfreuen uns der grüne Rasen, die blühenden Rosensträucher und die Kirschbäume haben einen neuen Nachbarn bekommen: einen Feigenbaum! Erinnert euch mit uns:

Retropektive

Wir blicken zurück auf ereignisreiche zwölf Monate: vom Umzug der Schule in die Wallenroder St. Anfang Juli 19, über den Abriss des alten Gebäudes in der Maarer Str., den atemberaubenden Neubau – innerhalb von sechs Monaten war das neue Haus bezugsfertig! – bis zur Aufnahme des Schulbetriebes im neuen Haus im Januar 20. Die für den März 20 geplante große Einweihungsfeier konnte wegen Corona leider nicht stattfinden, auch die Kurse mussten für drei Monate pausieren. Die Zeit haben wir aber gut genutzt: Während viele unserer Teilnehmer*innen in den Online-Kursen mit uns und der deutschen Sprache in Kontakt blieben, haben wir die Außenanlagen schön gemacht. Nun erfreuen uns der grüne Rasen, die blühenden Rosensträucher und die Kirschbäume haben einen neuen Nachbarn bekommen: einen Feigenbaum! Erinnert euch mit uns:

Retrospektive

Wir blicken zurück auf ereignisreiche zwölf Monate: vom Umzug der Schule in die Wallenroder St. Anfang Juli 19, über den Abriss des alten Gebäudes in der Maarer Str., den atemberaubenden Neubau – innerhalb von sechs Monaten war das neue Haus bezugsfertig! – bis zur Aufnahme des Schulbetriebes im neuen Haus im Januar 20. Die für den März 20 geplante große Einweihungsfeier konnte wegen Corona leider nicht stattfinden, auch die Kurse mussten für drei Monate pausieren. Die Zeit haben wir aber gut genutzt: Während viele unserer Teilnehmer*innen in den Online-Kursen mit uns und der deutschen Sprache in Kontakt blieben, haben wir die Außenanlagen schön gemacht. Nun erfreuen uns der grüne Rasen, die blühenden Rosensträucher und die Kirschbäume haben einen neuen Nachbarn bekommen: einen Feigenbaum! Erinnert euch mit uns:

Ukryte talenty unczestników naszych kursów

Poznajcie Dominique’a – uczestnika jednego z naszych kursów integracyjnch. Cieszymy się, że przyjazna atmosfera w naszej szkole nie tylko ułatwia efektywną naukę, ale również zachęca ludzi do prezentowania swoich talentów. Obejrzyjcie film i zobaczcie jak poznanie kutur z całego świata zainspirowało Dominique’a do pokazania nam swojej kreatywnej strony. Come to my island Lay back on the beach  We kick it like Jackie Chan   Or gehen to Polen I don’t have to say much They already know I’m the man    But we live in Berlin  Brot Wurst and Curry Wurst Meine Frau is my best friend   Or we can go to Russland St. Petersburg, Previett   Hope to come again.    Yes you can come 2 On the way to China  Hit you with some King Fu   But Picture us in the Philippines Belly full of Filipino cuisine    I’ll see ya when I see ya Straight from …

So many talents in our courses…

Meet Dominique, a student in one of our integration courses. We are more than happy to see that the welcoming atmosphere in our school not only does let people learn effectively, but also present their talents. Watch the video and see how the international environment in our courses inspired Dominique to show us his creative side. Come to my island Lay back on the beach We kick it like Jackie Chan Or gehen to Polen I don’t have to say much They already know I’m the man  But we live in Berlin Brot Wurst and Curry Wurst Meine Frau is my best friend Or we can go to Russland St. Petersburg, Previett Hope to come again.  Yes you can come 2 On the way to China Hit you with some King Fu But Picture us in the Philippines Belly full of Filipino cuisine  I’ll see ya when I see ya …

So viele versteckte Talente in unseren Kursen

Lernt Dominique kennen, einen Teilnehmer aus unserem Integrationskurs. Wir sind mehr als glücklich zu sehen, wie sich die  offene Atmosphäre unserer Schule auf unsere Teilnehmer*innen auswirkt. Nicht nur, dass die Teilnehmer hier effektiv lernen können, sie können auch allen ihr Talent zeigen. Schaut euch das Video an und seht wie die internationale Umgebung in unserer Schule Dominique inspiriert hat, seine Kreativität auszuleben. Come to my island Lay back on the beach  We kick it like Jackie Chan   Or gehen to Polen I don’t have to say much They already know I’m the man    But we live in Berlin  Brot Wurst and Curry Wurst Meine Frau is my best friend   Or we can go to Russland St. Petersburg, Previett   Hope to come again.    Yes you can come 2 On the way to China  Hit you with some King Fu   But Picture us in the Philippines Belly …

Präsenz-Onlineunterricht

Auch wenn der Präsenzunterricht jetzt wieder regulär stattfindet, haben wir in den letzten Monaten sehr viel online gelernt.

Was haben wir aber eigentlich gelernt? Wir – Lehrer & Schüler.

1. Die internetfähigen Geräte sind nicht unsere Feinde und die Bedienung ist gar nicht so schwer!
Über einen Videochat konnten sich sowohl unsere Lehrer als auch unsere Schüler – die kleinen und die etwas älteren – über Laptop, Tablet oder sogar das Handy für den online Unterricht begeistern. Viele steigen sogar jetzt auf diese Lernform um!
2. Der Unterricht ist zwar zu etwas Neuem geworden, aber nicht zu etwas Unmöglichem! Online bieten sich uns vielerlei Möglichkeiten die Stunden besonders zu gestalten und den Unterricht lebendig werden zu lassen. Digital zu lernen muss nicht direkt kompliziert heißen. Durch den Einsatz unterschiedlicher digitaler Medien, in Begleitung von traditionellen Hilfsmitteln ähnelt unser Online Unterricht dem Präsenzunterricht.
3. Digital und traditionell gleichzeitig.
Wir arbeiten weiterhin mit Büchern – wie in einem Klassenzimmer. Wir halten es nicht allzu kompliziert, dennoch spannend genug, so dass Langeweile ein Fremdwort für uns ist! Die Teilnehmer bekommen von uns die Lehrmaterialien zugeschickt und entscheiden, ob sie die Kopien ausdrucken und auf dem Papier arbeiten, oder ob alles digital erarbeitet wird.
4. Alles kann, nichts muss!
Ein Konversationstraining, eine Wortschatz-, Grammatik- oder Texteinführung, Festigung der Sprachfertigkeiten oder Prüfungsvorbereitung – alles ist möglich.
5. Zeitsparend, effektiv und ohne Babysitter!
Keine langen Fahrwege, kein Zeitmanagement mehr, denn wir sitzen ganz gemütlich in unserem Lieblingssessel mit einem leckeren Getränk und lernen/lehren. Auch die Kinder – oder sogar die Haustiere im Zimmer nebenan stören uns nicht 😉

  
  

 

Ein Jahr nach unserem Richtfest

Genau vor einem Jahr, am 19. September 2019, haben wir Richtfest in unserem neuen Schulhaus in Reinickendorf gefeiert. Wir sind mehr als glücklich, dass schon ein Jahr später unsere Schüler*innen und Kollegen*innen einen wunderbaren Platz in der Maarer Str. 48 erhalten haben , an dem sie mit Freude lernen und arbeiten können. Das wäre ohne das hart arbeitende und zuverlässige Team von Green Constructions nicht möglich gewesen. Haben Sie unseren Beitrag vom letzten Jahr noch nicht gesehen? Kein Problem! Hier finden Sie ihn: Wir feiern ein Richtfest (19.09.2019)

Von der Praktikantin zur Mitarbeiterin

 

           Herzlich Willkommen im Team! 🙌🏼⠀⠀⠀
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Bestimmt Kennen Sie unsere Praktikantin Suzana.
Wir haben leider eine schlechte Nachricht. Suzana ist keine Praktikantin mehr bei uns…
aber die gute Nachricht ist, dass sie jetzt offiziell zu unserem Berlinek-Team gehört!🥰⠀⠀⠀⠀⠀

Suzana hat ihre Praktikumszeit bei Berlinek in Bildern und Worten zusammengefasst:

Meine Praktikumszeit bei Berlinek
Was wäre der Büroalltag nur ohne Kaffee? Morgens und zwischendurch ist  immer Zeit für eine Tasse Kaffee und schon kann man wieder  belebt in die Kundenberatung gehen.
Obwohl  wir aus Umweltschutz die Anzahl der Kopien möglichst gering halten und viele Dokumente scannen, sind manche Kopien unabdingbar und machen  am Profigerät besonders Spaß.
Korrespondenz mit Partnern und Teilnehmern läuft noch immer klassisch über die Post, glücklicherweise sind die Kuverts und Briefmarken heutzutage selbstklebend.
Das A und O im Büro: der Computer mit stabiler Internetverbindung. Ob zur Erstellung von vielen Listen in Word und Excel, zur Nutzung der internen Kundendatenbank oder zur Beantwortung von E-Mails, ohne geht es nicht.
Nachdem ich mich immer sicherer in der Beratung unserer Programme gefühlt habe, hat mir die telefonische und persönliche Kundenberatung auf Deutsch und Englisch am besten gefallen.
Ich hatte von Anfang an eine super Zeit bei Berlinek, wurde sofort von den Mitarbeitern und Lehrkräften gut aufgenommen und freue mich, dass ich auch in Zukunft ein Mitglied der Berlinek Familie bleibe.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  
  

Von der Praktikantin zur Mitarbeiterin

 

           Herzlich Willkommen im Team! 🙌🏼⠀⠀⠀
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Bestimmt Kennen Sie unsere Praktikantin Suzana.
Wir haben leider eine schlechte Nachricht. Suzana ist keine Praktikantin mehr bei uns…
aber die gute Nachricht ist, dass sie jetzt offiziell zu unserem Berlinek-Team gehört!🥰⠀⠀⠀⠀⠀

Suzana hat ihre Praktikumszeit bei Berlinek in Bildern und Worten zusammengefasst:

Meine Praktikumszeit bei Berlinek
Was wäre der Büroalltag nur ohne Kaffee? Morgens und zwischendurch ist  immer Zeit für eine Tasse Kaffee und schon kann man wieder  belebt in die Kundenberatung gehen.
Obwohl  wir aus Umweltschutz die Anzahl der Kopien möglichst gering halten und viele Dokumente scannen, sind manche Kopien unabdingbar und machen  am Profigerät besonders Spaß.
Korrespondenz mit Partnern und Teilnehmern läuft noch immer klassisch über die Post, glücklicherweise sind die Kuverts und Briefmarken heutzutage selbstklebend.
Das A und O im Büro: der Computer mit stabiler Internetverbindung. Ob zur Erstellung von vielen Listen in Word und Excel, zur Nutzung der internen Kundendatenbank oder zur Beantwortung von E-Mails, ohne geht es nicht.
Nachdem ich mich immer sicherer in der Beratung unserer Programme gefühlt habe, hat mir die telefonische und persönliche Kundenberatung auf Deutsch und Englisch am besten gefallen.
Ich hatte von Anfang an eine super Zeit bei Berlinek, wurde sofort von den Mitarbeitern und Lehrkräften gut aufgenommen und freue mich, dass ich auch in Zukunft ein Mitglied der Berlinek Familie bleibe.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  
  

Von der Praktikantin zur Mitarbeiterin

⠀⠀⠀           Herzlich Willkommen im Team! 🙌🏼 Bestimmt Kennen Sie unsere Praktikantin Suzana. Wir haben leider eine schlechte Nachricht. Suzana ist keine Praktikantin mehr bei uns… aber die gute Nachricht ist, dass sie jetzt offiziell zu unserem Berlinek-Team gehört!🥰⠀⠀ Suzana hat ihre Praktikumszeit bei Berlinek in Bildern und Worten zusammengefasst: Meine Praktikumszeit bei Berlinek Was wäre der Büroalltag nur ohne Kaffee? Morgens und zwischendurch ist  immer Zeit für eine Tasse Kaffee und schon kann man wieder  belebt in die Kundenberatung gehen. Obwohl  wir aus Umweltschutz die Anzahl der Kopien möglichst gering halten und viele Dokumente scannen, sind manche Kopien unabdingbar und machen  am Profigerät besonders Spaß. Korrespondenz mit Partnern und Teilnehmern läuft noch immer klassisch über die Post, glücklicherweise sind die Kuverts und Briefmarken heutzutage selbstklebend. Das A und O im Büro: der Computer mit stabiler Internetverbindung. Ob zur Erstellung von vielen Listen in Word und …

Von der Praktikantin zur Mitarbeiterin

 

           Herzlich Willkommen im Team! 🙌🏼⠀⠀⠀
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Bestimmt Kennen Sie unsere Praktikantin Suzana.
Wir haben leider eine schlechte Nachricht. Suzana ist keine Praktikantin mehr bei uns…
aber die gute Nachricht ist, dass sie jetzt offiziell zu unserem Berlinek-Team gehört!🥰⠀⠀⠀⠀⠀

Suzana hat ihre Praktikumszeit bei Berlinek in Bildern und Worten zusammengefasst:

Meine Praktikumszeit bei Berlinek
Was wäre der Büroalltag nur ohne Kaffee? Morgens und zwischendurch ist  immer Zeit für eine Tasse Kaffee und schon kann man wieder  belebt in die Kundenberatung gehen.
Obwohl  wir aus Umweltschutz die Anzahl der Kopien möglichst gering halten und viele Dokumente scannen, sind manche Kopien unabdingbar und machen  am Profigerät besonders Spaß.
Korrespondenz mit Partnern und Teilnehmern läuft noch immer klassisch über die Post, glücklicherweise sind die Kuverts und Briefmarken heutzutage selbstklebend.
Das A und O im Büro: der Computer mit stabiler Internetverbindung. Ob zur Erstellung von vielen Listen in Word und Excel, zur Nutzung der internen Kundendatenbank oder zur Beantwortung von E-Mails, ohne geht es nicht.
Nachdem ich mich immer sicherer in der Beratung unserer Programme gefühlt habe, hat mir die telefonische und persönliche Kundenberatung auf Deutsch und Englisch am besten gefallen.
Ich hatte von Anfang an eine super Zeit bei Berlinek, wurde sofort von den Mitarbeitern und Lehrkräften gut aufgenommen und freue mich, dass ich auch in Zukunft ein Mitglied der Berlinek Familie bleibe.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  
  

Schätze am Wegesrand oder Ein Hauch von Zen

Reginas Blog 

Vor kurzem ist mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in der Straße, in der sich meine Sprachschule befindet, ein Baumkletterer aufgefallen. Er machte sich gerade an meinem Lieblingsbaum zu schaffen, einer Kiefer, über deren Anblick ich mich jeden Tag freue. Viele der bereits abgeschnittenen Zweige lagen traurig und verloren auf der Straße und dem Bürgersteig herum. Da der Mann noch mitten in der Arbeit war und ich in Eile, habe ich keinen der Zweige aufgehoben, aber kurz daran gedacht, dass man den ein oder anderen doch noch in einer Vase würdigen könnte.

Einige Stunden später auf dem Nachhauseweg bin ich wieder an der Kiefer vorbeigekommen, und es lag noch genau ein Zweig auf der Straße – als ob er auf mich gewartet hätte! Diesen habe ich mitgenommen und zu Hause in eine passende Vase gestellt, um mich noch eine Zeitlang an ihm zu erfreuen.

Sein Anblick wirkt beruhigend und hat für mich einen „Hauch von Zen“.

Im gleichnamigen Klassiker des Asiatischen Films spielt allerdings ein Bambuswald eine bedeutende Rolle…

„Meine Kiefer“ mutet zwar japanisch an, es handelt sich bei ihr aber weder um eine Japanische noch Chinesische Kiefer, sondern um eine Waldkiefer, botanisch: Pinus sylvestris, auch Föhre oder Forche genannt. Um das herauszubekommen, habe ich mir die verschiedenen Kiefernarten im Internet angeschaut. Sie zu unterscheiden fand ich gar nicht so leicht. Ausschlaggebend ist die Anzahl und Anordnung der Nadeln, aber auch die Form der Zapfen kann bei der Bestimmung helfen.

Hätte ich als Kind meinem Vater bei seinen Ausführungen beim Wandern und Spaziergehengehen doch nur aufmerksamer gelauscht. Er hätte sofort gewusst, um welche Kiefernart es sich hier handelt.

Apropos Bestimmung: ich habe tatsächlich in meiner heimischen Bibliothek kein Baum- oder Pflanzenbestimmungsbuch gefunden. Dem möchte ich, angeregt von „meiner Kiefer“, mit einem baldigen Bucherwerb Abhilfe schaffen. Blättern in Büchern macht mir einfach viel mehr Freude, als im Internet zu surfen. Dankenswerterweise hat mir das Internet im Fall der Kiefer dennoch sehr geholfen. Einer Seite zur Geschichte Wittenaus konnte ich zudem entnehmen, dass es kurioserweise bereits im 18. Jahrhundert eine sagenumwobene Schirmkiefer auf dem Gebiet der heutigen Maarer Straße 16 gegeben hat. Unter ihr sollen sogar Friedrich der Große und Napoleon Schatten gefunden haben!

Sie stand bis 1930 und musste vermutlich für die neu entstehenden Wohnhäuser weichen. Umso schöner, dass mein Lieblingsbaum nicht die einzige Kiefer und der einzige Nadelbaum in der Maarer Straße geblieben ist, sondern sich die damaligen Häuslebauer die Tradition wieder in ihre Gärten geholt haben. Davon profitieren ihre Kinder, Enkel oder Neuanwohner sowie die Flaneurin.

In meinem ersten Blogtext hatte ich darüber geschrieben, wie spannend es sein kann, Augen und Sinne auch in bekannter Umgebung offen zu halten – vielleicht findet sich ja ein „Schatz“ oder eine Anregung für einen Text.

 

 

Schätze am Wegesrand oder Ein Hauch von Zen

Reginas Blog 

Vor kurzem ist mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in der Straße, in der sich meine Sprachschule befindet, ein Baumkletterer aufgefallen. Er machte sich gerade an meinem Lieblingsbaum zu schaffen, einer Kiefer, über deren Anblick ich mich jeden Tag freue. Viele der bereits abgeschnittenen Zweige lagen traurig und verloren auf der Straße und dem Bürgersteig herum. Da der Mann noch mitten in der Arbeit war und ich in Eile, habe ich keinen der Zweige aufgehoben, aber kurz daran gedacht, dass man den ein oder anderen doch noch in einer Vase würdigen könnte.

Einige Stunden später auf dem Nachhauseweg bin ich wieder an der Kiefer vorbeigekommen, und es lag noch genau ein Zweig auf der Straße – als ob er auf mich gewartet hätte! Diesen habe ich mitgenommen und zu Hause in eine passende Vase gestellt, um mich noch eine Zeitlang an ihm zu erfreuen.

Sein Anblick wirkt beruhigend und hat für mich einen „Hauch von Zen“.

Im gleichnamigen Klassiker des Asiatischen Films spielt allerdings ein Bambuswald eine bedeutende Rolle…

„Meine Kiefer“ mutet zwar japanisch an, es handelt sich bei ihr aber weder um eine Japanische noch Chinesische Kiefer, sondern um eine Waldkiefer, botanisch: Pinus sylvestris, auch Föhre oder Forche genannt. Um das herauszubekommen, habe ich mir die verschiedenen Kiefernarten im Internet angeschaut. Sie zu unterscheiden fand ich gar nicht so leicht. Ausschlaggebend ist die Anzahl und Anordnung der Nadeln, aber auch die Form der Zapfen kann bei der Bestimmung helfen.

Hätte ich als Kind meinem Vater bei seinen Ausführungen beim Wandern und Spaziergehengehen doch nur aufmerksamer gelauscht. Er hätte sofort gewusst, um welche Kiefernart es sich hier handelt.

Apropos Bestimmung: ich habe tatsächlich in meiner heimischen Bibliothek kein Baum- oder Pflanzenbestimmungsbuch gefunden. Dem möchte ich, angeregt von „meiner Kiefer“, mit einem baldigen Bucherwerb Abhilfe schaffen. Blättern in Büchern macht mir einfach viel mehr Freude, als im Internet zu surfen. Dankenswerterweise hat mir das Internet im Fall der Kiefer dennoch sehr geholfen. Einer Seite zur Geschichte Wittenaus konnte ich zudem entnehmen, dass es kurioserweise bereits im 18. Jahrhundert eine sagenumwobene Schirmkiefer auf dem Gebiet der heutigen Maarer Straße 16 gegeben hat. Unter ihr sollen sogar Friedrich der Große und Napoleon Schatten gefunden haben!

Sie stand bis 1930 und musste vermutlich für die neu entstehenden Wohnhäuser weichen. Umso schöner, dass mein Lieblingsbaum nicht die einzige Kiefer und der einzige Nadelbaum in der Maarer Straße geblieben ist, sondern sich die damaligen Häuslebauer die Tradition wieder in ihre Gärten geholt haben. Davon profitieren ihre Kinder, Enkel oder Neuanwohner sowie die Flaneurin.

In meinem ersten Blogtext hatte ich darüber geschrieben, wie spannend es sein kann, Augen und Sinne auch in bekannter Umgebung offen zu halten – vielleicht findet sich ja ein „Schatz“ oder eine Anregung für einen Text.

 

 

Schätze am Wegesrand oder Ein Hauch von Zen

Reginas Blog 

Vor kurzem ist mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in der Straße, in der sich meine Sprachschule befindet, ein Baumkletterer aufgefallen. Er machte sich gerade an meinem Lieblingsbaum zu schaffen, einer Kiefer, über deren Anblick ich mich jeden Tag freue. Viele der bereits abgeschnittenen Zweige lagen traurig und verloren auf der Straße und dem Bürgersteig herum. Da der Mann noch mitten in der Arbeit war und ich in Eile, habe ich keinen der Zweige aufgehoben, aber kurz daran gedacht, dass man den ein oder anderen doch noch in einer Vase würdigen könnte.

Einige Stunden später auf dem Nachhauseweg bin ich wieder an der Kiefer vorbeigekommen, und es lag noch genau ein Zweig auf der Straße – als ob er auf mich gewartet hätte! Diesen habe ich mitgenommen und zu Hause in eine passende Vase gestellt, um mich noch eine Zeitlang an ihm zu erfreuen.

Sein Anblick wirkt beruhigend und hat für mich einen „Hauch von Zen“.

Im gleichnamigen Klassiker des Asiatischen Films spielt allerdings ein Bambuswald eine bedeutende Rolle…

„Meine Kiefer“ mutet zwar japanisch an, es handelt sich bei ihr aber weder um eine Japanische noch Chinesische Kiefer, sondern um eine Waldkiefer, botanisch: Pinus sylvestris, auch Föhre oder Forche genannt. Um das herauszubekommen, habe ich mir die verschiedenen Kiefernarten im Internet angeschaut. Sie zu unterscheiden fand ich gar nicht so leicht. Ausschlaggebend ist die Anzahl und Anordnung der Nadeln, aber auch die Form der Zapfen kann bei der Bestimmung helfen.

Hätte ich als Kind meinem Vater bei seinen Ausführungen beim Wandern und Spaziergehengehen doch nur aufmerksamer gelauscht. Er hätte sofort gewusst, um welche Kiefernart es sich hier handelt.

Apropos Bestimmung: ich habe tatsächlich in meiner heimischen Bibliothek kein Baum- oder Pflanzenbestimmungsbuch gefunden. Dem möchte ich, angeregt von „meiner Kiefer“, mit einem baldigen Bucherwerb Abhilfe schaffen. Blättern in Büchern macht mir einfach viel mehr Freude, als im Internet zu surfen. Dankenswerterweise hat mir das Internet im Fall der Kiefer dennoch sehr geholfen. Einer Seite zur Geschichte Wittenaus konnte ich zudem entnehmen, dass es kurioserweise bereits im 18. Jahrhundert eine sagenumwobene Schirmkiefer auf dem Gebiet der heutigen Maarer Straße 16 gegeben hat. Unter ihr sollen sogar Friedrich der Große und Napoleon Schatten gefunden haben!

Sie stand bis 1930 und musste vermutlich für die neu entstehenden Wohnhäuser weichen. Umso schöner, dass mein Lieblingsbaum nicht die einzige Kiefer und der einzige Nadelbaum in der Maarer Straße geblieben ist, sondern sich die damaligen Häuslebauer die Tradition wieder in ihre Gärten geholt haben. Davon profitieren ihre Kinder, Enkel oder Neuanwohner sowie die Flaneurin.

In meinem ersten Blogtext hatte ich darüber geschrieben, wie spannend es sein kann, Augen und Sinne auch in bekannter Umgebung offen zu halten – vielleicht findet sich ja ein „Schatz“ oder eine Anregung für einen Text.

 

 

Kurs letni 2020

Tłumaczenie w trakcie Unser Sommerkurs für Kinder und Jugendliche stand dieses Jahr wegen der allgemeinen Corona-Unsicherheiten unter einem dicken Fragezeichen … ❓ Viele Eltern und Kinder haben uns aber Vertrauen geschenkt und es ist uns gelungen,  trotz der schwierigen Situation, ein tolles Sommerprogramm erfolgreich und mit Spaß durchzuführen!  🍀 Wir hatten eine sehr besondere Zeit und waren auf viele Neuerungen angewiesen. 😷 Nichts desto trotz hatten wir sehr viel Freude: Wir haben gelacht, gespielt, gebastelt; wir waren viel unterwegs und haben neue Orte in Berlin entdeckt. Und natürlich haben wir dabei Deutsch 🇩🇪 gelernt! Es wurden neue internationale Freundschaften geknüpft und unsere Schüler*innen haben viele neuen Fähigkeiten erworben 🙋🏼‍♀️🙋🏼‍♂️ Wir bedanken uns bei den Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen und bei unseren Schüler*innen, für das Engagement und Freude am Deutschlernen. Ihr habt wunderbar mitgemacht – hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr wieder! 👋🏼   Hier einige Einblicke in das diesjährige …

Summer Course 2020

Translation in progress Unser Sommerkurs für Kinder und Jugendliche stand dieses Jahr wegen der allgemeinen Corona-Unsicherheiten unter einem dicken Fragezeichen … ❓ Viele Eltern und Kinder haben uns aber Vertrauen geschenkt und es ist uns gelungen,  trotz der schwierigen Situation, ein tolles Sommerprogramm erfolgreich und mit Spaß durchzuführen!  🍀 Wir hatten eine sehr besondere Zeit und waren auf viele Neuerungen angewiesen. 😷 Nichts desto trotz hatten wir sehr viel Freude: Wir haben gelacht, gespielt, gebastelt; wir waren viel unterwegs und haben neue Orte in Berlin entdeckt. Und natürlich haben wir dabei Deutsch 🇩🇪 gelernt! Es wurden neue internationale Freundschaften geknüpft und unsere Schüler*innen haben viele neuen Fähigkeiten erworben 🙋🏼‍♀️🙋🏼‍♂️ Wir bedanken uns bei den Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen und bei unseren Schüler*innen, für das Engagement und Freude am Deutschlernen. Ihr habt wunderbar mitgemacht – hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr wieder! 👋🏼   Hier einige Einblicke in das diesjährige …

Sommerkurs 2020

Unser Sommerkurs für Kinder und Jugendliche stand dieses Jahr wegen der allgemeinen Corona-Unsicherheiten unter einem dicken Fragezeichen … ❓ Viele Eltern und Kinder haben uns aber Vertrauen geschenkt und es ist uns gelungen,  trotz der schwierigen Situation, ein tolles Sommerprogramm erfolgreich und mit Spaß durchzuführen!  🍀 Wir hatten eine sehr besondere Zeit und waren auf viele Neuerungen angewiesen. 😷 Nichts desto trotz hatten wir sehr viel Freude: Wir haben gelacht, gespielt, gebastelt; wir waren viel unterwegs und haben neue Orte in Berlin entdeckt. Und natürlich haben wir dabei Deutsch 🇩🇪 gelernt! Es wurden neue internationale Freundschaften geknüpft und unsere Schüler*innen haben viele neuen Fähigkeiten erworben 🙋🏼‍♀️🙋🏼‍♂️ Wir bedanken uns bei den Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen und bei unseren Schüler*innen, für das Engagement und Freude am Deutschlernen. Ihr habt wunderbar mitgemacht – hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr wieder! 👋🏼   Hier einige Einblicke in das diesjährige Sommerprogramm für Kinder …

Nowe kursy języka niemieckiego

W związku z dużą ilością zapytań, postanowiliśmy rozszerzyć naszą ofertę kursów integracyjnych o kursy popołudniowe. W sierpniu rozpoczynają się u nas kursy na poziomie A1.1 oraz A2.2. Pozostało jeszcze kilka wolnych miejsc. Zapraszamy do naszej szkoły w godzinach otwarcia: poniedziałek i wtorek od godz. 10:00 do 14:00, lub w środę i czwartek w gody. 14:00 – 18:00. Cieszymy się na nowych ucznestników naszych kursów!

New German courses starting in August

Due to high inquiry, we have extended our offer of integration courses to the afternoon courses. In August courses for beginners (A1.1) as well as for pre-intermediate (A2.2) students start in our school. There are still places available. To get more information, just come to our school within our opening hours (Monday & Tuesday, from 10 am till 2 pm or Wednesday & Thursday, from 2 pm till 9 pm). We are looking forward to meeting you!  

Neue Deutschkurse ab August 2020

Aufgrund der großen Nachfrage haben wir unser Angebot an Integrationskursen erweitert. Ab August 2020 starten bei uns Anfängerkurse A1.1 und Kurse für Fortgeschrittene A2.2 auch am Nachmittag. Hier haben wir noch freie Plätze. Kommen Sie am besten einfach persönlich während unserer Beratungszeiten vorbei (Mo, Di 10 bis 14 Uhr, Mi, Do 14 bis 18 Uhr). Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Berlinek zeigt digitale und reale Präsenz!

Unsere im Bereich Integrationskurs angebotenen Online-Tutorials haben viel Zustimmung und großen Zulauf erfahren und sind bereits in die zweite Runde gegangen. Die dabei gemachten Erfahrungen in der digitalen Welt haben alle Beteiligten weiter gebracht und nicht nur auf der methodischen und technischen Ebene bereichert.

Nach der erfolgreichen Rückkehr vieler unserer individuellen Programme in den Präsenzunterricht, führen wir seit Anfang Juni ausgewählte Integrationskurse mit den jeweiligen Abschlusstests DTZ und LiD unter Beachtung der erforderlichen Hygieneregeln und Sicherheitsmaßnahmen zu Ende (zeitlich versetzt, in kleinen Gruppen, vor und teilweise während der Sommerferien).

Für die schulische Sommerpause haben wir zudem neue spannende Programme für Kinder und Jugendliche konzipiert: das Englisch Tagescamp und den Workshop Lesen und Schreiben in Deutsch (zu finden unter Programme für Kinder und Jugendliche) .

So haben wir im August nach der Sommerpause eine gute Ausgangsposition für die Weiterführung unserer vielfältigen Programme. Und sowohl unsere kleinen als auch großen Schüler*innen werden von uns gleichermaßen kreativ und mit tollem Lerneffekt durch die „Ferien“ geführt.

Natürlich hoffen wir, dass die Corona-Pandemie, wenn nicht gebannt, zumindest noch besser im Griff ist und uns weitere Lockerungen das Unterrichten und Leben erleichtern werden!

 

Berlinek zeigt digitale und reale Präsenz!

Unsere im Bereich Integrationskurs angebotenen Online-Tutorials haben viel Zustimmung und großen Zulauf erfahren und sind bereits in die zweite Runde gegangen. Die dabei gemachten Erfahrungen in der digitalen Welt haben alle Beteiligten weiter gebracht und nicht nur auf der methodischen und technischen Ebene bereichert.

Nach der erfolgreichen Rückkehr vieler unserer individuellen Programme in den Präsenzunterricht, führen wir seit Anfang Juni ausgewählte Integrationskurse mit den jeweiligen Abschlusstests DTZ und LiD unter Beachtung der erforderlichen Hygieneregeln und Sicherheitsmaßnahmen zu Ende (zeitlich versetzt, in kleinen Gruppen, vor und teilweise während der Sommerferien).

Für die schulische Sommerpause haben wir zudem neue spannende Programme für Kinder und Jugendliche konzipiert: das Englisch Tagescamp und den Workshop Lesen und Schreiben in Deutsch (zu finden unter Programme für Kinder und Jugendliche) .

So haben wir im August nach der Sommerpause eine gute Ausgangsposition für die Weiterführung unserer vielfältigen Programme. Und sowohl unsere kleinen als auch großen Schüler*innen werden von uns gleichermaßen kreativ und mit tollem Lerneffekt durch die „Ferien“ geführt.

Natürlich hoffen wir, dass die Corona-Pandemie, wenn nicht gebannt, zumindest noch besser im Griff ist und uns weitere Lockerungen das Unterrichten und Leben erleichtern werden!

 

Berlinek zeigt digitale und reale Präsenz!

Unsere im Bereich Integrationskurs angebotenen Online-Tutorials haben viel Zustimmung und großen Zulauf erfahren und sind bereits in die zweite Runde gegangen. Die dabei gemachten Erfahrungen in der digitalen Welt haben alle Beteiligten weiter gebracht und nicht nur auf der methodischen und technischen Ebene bereichert.

Nach der erfolgreichen Rückkehr vieler unserer individuellen Programme in den Präsenzunterricht, führen wir seit Anfang Juni ausgewählte Integrationskurse mit den jeweiligen Abschlusstests DTZ und LiD unter Beachtung der erforderlichen Hygieneregeln und Sicherheitsmaßnahmen zu Ende (zeitlich versetzt, in kleinen Gruppen, vor und teilweise während der Sommerferien).

Für die schulische Sommerpause haben wir zudem neue spannende Programme für Kinder und Jugendliche konzipiert: das Englisch Tagescamp und den Workshop Lesen und Schreiben in Deutsch (zu finden unter Programme für Kinder und Jugendliche) .

So haben wir im August nach der Sommerpause eine gute Ausgangsposition für die Weiterführung unserer vielfältigen Programme. Und sowohl unsere kleinen als auch großen Schüler*innen werden von uns gleichermaßen kreativ und mit tollem Lerneffekt durch die „Ferien“ geführt.

Natürlich hoffen wir, dass die Corona-Pandemie, wenn nicht gebannt, zumindest noch besser im Griff ist und uns weitere Lockerungen das Unterrichten und Leben erleichtern werden!

 

„Und genau da fängt Theater an“

Kürzlich trafen sich Janka Panskus vom Gorki X und Claudia Johanning vom Sprachenzentrum Berlinek für ein Interview im Maxim Gorki Theater. Dabei ging es nicht nur um die gemeinsame Arbeit mit den Integrationskursen. Janka gab auch interessante Einblicke in die Entwicklertätigkeiten unter diesem höchst innovativen Dach.

Eingang des Maxim Gorki Theater von „Unter den Linden“ aus

 

CJ: Du kennst inzwischen ja viele Gruppen von uns. Was kommt dir als erstes in den Kopf, wenn du im Kalender siehst, dass morgen eine Gruppe von Berlinek kommt?
JP: Als erstes kommt mir immer in den Sinn, dass ich sehr gespannt bin, wer da kommt, weil die Gruppen jedes Mal sehr unterschiedlich sind. Wir haben oft Gruppen aus dem Schul- oder Unibereich, die sind meist sehr homogen, was die Altersstruktur angeht und gerade bei euch weiß ich nie, was mich erwartet. Die Gruppen sind sehr gemischt, jüngere und ältere, viele haben Kinder und damit auch Verantwortung für andere. Ich weiß auch nie, welche Herkunftssprachen oder auch Herkünfte sie haben und deshalb ist es immer eine große Überraschung für mich. Ich bin jedes Mal ein bisschen in einer Spannung, wie die Gruppe reagieren wird. Manche Menschen sind z.B. per se offen für Theater und steigen sofort ein. Ich habe aber auch schon ein paar Mal Gruppen erlebt, wo es erst einmal so eine Vorsicht oder Skepsis gab. Ich habe dazu eine gewisse Theorie – ich gehe mal von mir aus: Wenn ich mich in einer Fremdsprache ausdrücken muss und ich merke, ich bin in der Fremdsprache noch nicht so gut, dann ärgere ich mich so darüber, dass ich eigentlich etwas, was ich ja komplex denken kann, weil ich über eine bestimmte Reife verfüge, trotzdem nicht rüberbringen kann und dann stehe ich mir selbst im Weg. Im Workshop hatte ich manchmal das Gefühl, dass es bei einigen eine Art stillen Ärger gab, nicht auf andere, eher mit der Frage verbunden, warum kann ich jetzt hier nicht so teilnehmen. Ich glaube, dass es diffizile Prozesse sind, die im Innern ablaufen. Wenn wir es aber schaffen und auch Glück mit unserem Spielplan haben und einen Workshop erwischen, in dem sie sehr lustvoll agieren können, z.B. wenn wir Standbilder „Familienfotos“ machen oder wir hatten bei „Kleiner Mann, was nun“ die Szene „Um die Hand anhalten“, dann merkt man, dass sie sehr gerne etwas von sich erzählen, dass es Sprechanlässe gibt und das ist dann immer sehr schön.
Blick ins Foyer aus dem Eingangsbereich mit der Theaterkasse

 

CJ: Ich habe den Eindruck, dass meistens du die Workshops mit unseren Gruppen durchführst. Du hast auch DaF-Unterrichtserfahrung, ist das der Grund?
JP: Das hat sich so ergeben. Tatsächlich ist es mein Steckenpferd, über Sprache bzw. Sprache lernen zu arbeiten. Ich mache das sehr gerne und merke in der Zusammenarbeit im Team, z.B. auch mit unseren Praktikant*innen, dass es einen Unterschied macht, ob man gewohnt ist, langsamer zu sprechen. Am Anfang ist mir das auch sehr schwer gefallen. Oder dass ich eben manchmal bestimmte Konstruktionen sofort im Kopf überprüfe, kennen sie z.B. im Level A2 den Konjunktiv, welche Nebensätze verstehen sie, welche Wörter könnten sie kennen, wenn es um bestimmte Sachverhalte geht. Manchmal benutze ich zwei Wörter hintereinander, die synonym sind. Trotzdem gibt es auch immer wieder Überraschungen. Insofern ist es von großem Vorteil, dass immer wieder dieselben Lehrer*innen von euch kommen und wir miteinander vertraut sind. Sie unterstützen mich, vermitteln und erklären Wörter. Sie kennen die Gruppen und auch deren Kenntnisstand natürlich besser als ich.
Im Foyer

 

CJ: Ihr habt zwei Ensembles, richtig? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen den Ensembles und dem theaterpädagogischen Team?
JP: Also im Prinzip gibt es bzw. gab es zwei Ensembles. Zum einen das Ensemble, mit dem wir gestartet sind, das ja per se schon sehr divers ist und dann haben wir das Exil Ensemble gegründet, mit insgesamt sieben Künstler*innen, die hier im Exil leben. Von diesen sieben haben wir inzwischen vier in gegenseitigem Einvernehmen fest übernommen. Ursprünglich war das mal ein auf zwei Jahre gefördertes Modellprojekt, bei dem sie Fortbildungen und Deutschunterricht bekommen haben, mit dem Ziel, dass sie die Befähigung erhalten, im deutschsprachigen Raum generell an jedem Theater arbeiten zu können. Einige haben sich für andere künstlerische Wege entschieden, z.B. der Leiter des Exil Ensembles. Er hat sich dafür entschieden, dass er lieber schreiben und inszenieren will. Am Anfang haben wir oft Theaterstücke inszeniert, bei denen das Exil Ensemble unter sich blieb und mit Hausregisseur*innen von uns gearbeitet hat. In zunehmend mehr Stücken arbeiten wir inzwischen gemischt. Zwischen Ensemble und Gorki X gibt es keine besonders ausgeprägte Zusammenarbeit, wir arbeiten eher zusammen mit den Dramaturg*innen, denn sie sind auch in den Proben dabei. Wir befragen die Dramaturg*innen z.B., was war die Idee dahinter, dieses Stück auszuwählen, genau mit dieser Besetzung zu arbeiten oder den Auftrag an diese Regisseurin oder diesen Regisseur zu vergeben, wie war der Probenprozess, wo lag euer Augenmerk. Über diesen Abgleich hinaus überlegen wir uns, was Zuschauende vielleicht brauchen könnten, im Sinne einer Vorentlastung. Als Theatermensch wird man manchmal betriebsblind und verliert den Blick dafür, was Menschen entziffern können und was nicht. Da hilft uns die Arbeit mit den Gruppen und deren Rückmeldungen sehr. Auf der anderen Seite ist uns sehr wichtig, dass wir im Sinne des Hauses agieren und vermitteln.
Im Treppenhaus mit Blick auf die Fotowand mit den Portraits der Ensemble Mitglieder

 

CJ: Ich könnte mir vorstellen, dass es auch für die Schauspieler*innen interessant ist zu erfahren, wie insbesondere ungeübte Theatergänger*innen ihre Darstellung aufnehmen.
JP: Ja, wir übermitteln den Rücklauf, den wir bekommen, an die Dramaturg*innen und die wiederum an die Schauspieler*innen. Wir haben dadurch erfahren, dass die Schauspieler*innen oft merken, wenn Gruppen von uns in den Vorführungen sind. Eine Vorstellung ist ja in gewisser Weise dialogisch, auch wenn die Zuschauer*innen stumm sind, aber es gibt Reaktionen und es entwickelt sich eine Dynamik zwischen Bühne und Zuschauerraum. Gruppen, die vorher unseren Workshop besucht haben, reagieren offenbar schneller auf das, was auf der Bühne passiert. Es gibt nicht so eine anfängliche Zurückhaltung, sondern sie kommen schon mit einem gewissen Vorwissen und reagieren vielleicht deshalb von Anfang an extrovertierter und das teilt sich den Schauspieler*innen mit.

Es gibt aber auch Theaterstücke, bei deren Vermittlung wir mit den Schauspieler*innen zusammenarbeiten. Ein konkretes Beispiel dafür ist „Roma Armee“. Das liegt daran, dass die Schauspieler*innen hier gleichzeitig die Repräsentant*innen der gezeigten Minderheit und Expert*innen für das Thema sind. Es stehen fast ausschließlich Roma auf der Bühne. Denn als Minderheit wird ansonsten mehr über sie gesprochen, als dass sie selbst zu Wort kommen. Es geht bei uns immer darum: Wer spricht? Wer wird gehört? Ein Sprechen über Dritte soll möglichst vermieden werden – vor allem wenn es sich um ohnehin schon marginalisierte Gruppen handelt, die nicht oder kaum für sich selbst sprechen dürfen und wenig gehört werden. Da hier auf der Bühne bewusst Roma über Roma sprechen, fanden wir es wichtig, dass sie auch im Workshop für sich selbst sprechen und haben von vorneherein gesagt, dass wir im Workshop mit einem*einer der Roma-Schauspieler*innen arbeiten wollen. Der zweite Vorteil: Der*die Workshopleiter*in fungiert gleichzeitig – ohne dass man das bewusst thematisieren muss – als Role Model: Die Teilnehmenden merken, Roma sind ganz normale Menschen – und die Stereotypen fallen quasi automatisch in sich zusammen.

CJ: Könnt ihr schon etwas darüber sagen, ob sich durch eure Vermittlungsarbeit der Publikumskreis des Hauses geändert hat?
JP: Das ist eine gute Frage. (lacht) Diesbezüglich gibt es bisher keine Befragung, ich glaube, im Haus sind sie alle zufrieden, weil wir ein relativ junges Publikum haben, im Vergleich zu vielen anderen Theatern in Berlin und das könnte auch auf unsere Arbeit zurückzuführen sein. Wir werden auch oft von Sozialarbeiter*innen angeschrieben, die mit Refugees zusammenarbeiten, weil sie wissen, dass wir das Exil Ensemble haben, dass wir die Inszenierung „Futureland“ mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten haben. Sie fragen z.B., ob wir empfehlen können, dass sie kommen, ob wir einen Workshop dazu machen können, d.h. wir sind zu einer Anlaufstelle geworden. Bei Schulen war ich nicht so sicher, ob sie mit der Änderung mitgehen, weil sie vorher auf die Klassiker angesprungen sind. Gerade Deutschlehrer*innen kommen ja sehr gerne und da war ich nicht sicher, ob sie den Weg mit uns mitgehen. Wir hatten aber ein Stück weit Glück, dass die Lehrer*innen gemerkt haben, das funktioniert gut, weil auf der Bühne Geschichten erzählt werden, mit denen die Schüler*innen etwas anfangen können. Schule hat sich auch geöffnet, der Lehrplan enthält jetzt Themen wie Migration und Diversität und hier bieten wir eine gute Anbindung.
Aufgang für das Publikum zu den Rängen und dem Parkett

 

CJ: Zu eurer Zusammenarbeit mit den Schulen: Wie lange macht ihr das schon und welche Formate gibt es? Wir kommen ja immer für einen Tag und dann gehen die Leute in die Vorstellung. Ich stelle mir vor, dass es für junge Menschen interessant sein könnte, intensiver an einem Stoff zu arbeiten.
JP: In der Regel kommen die Schulklassen ebenfalls nur für einen Tag, weil wir mehr nicht leisten können. Ideal wäre es, zu unseren Stücken eine Vor- und Nachbereitung anzubieten, weil man in einer Vorbereitung Neugier weckt und in der Nachbereitung Fragen aufgreifen und gemeinsam reflektieren könnte. Wir beschäftigen uns mit sehr vielen gesellschaftspolitischen Themen, die mit uns allen zu tun haben und in einer Nachbereitung hätten wir die Möglichkeit zu fragen, was fängst du jetzt damit an, siehst du für dich einen Bezug, ist das auch deine Perspektive oder hast du eine völlig andere Sicht. Aber unsere personellen Ressourcen sind begrenzt. Es gibt übrigens auch Anfragen von Lehrer*innen, die uns gerne für eine ganze Projektwoche oder für ein paar Module ihres DS-Kurses (Darstellendes Spiel) buchen würden. Für solche Projekte müssten wir Drittmittel anwerben und weiteres Personal finden. Wir sind derzeit aber vollauf mit der Vermittlung beschäftigt. Wir betreuen außerdem noch die zwei Clubs (Anmerkung: die Aktionist*innen, Golden Gorkis), die zwar externe Spielleitungen haben, aber von Astrid und mir bei organisatorischen Aufgaben und in theaterpädagogischer Hinsicht unterstützt und beraten werden. Zusätzlich haben wir noch die Labor-Formate (z.B. das Mitternachts-Schauspiellabor in der Zusammenarbeit mit je einem*r Schauspieler*in aus dem Ensemble). Viel mehr geht tatsächlich nicht, weil gerade künstlerische Arbeit viel Energie zieht, und wir möchten nicht, dass die Workshop Arbeit leidet. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass die Gruppen einen Workshop bekommen, der Hand und Fuß hat, das bedeutet für mich persönlich, dass ich immer wieder gut konzipiere und mich darauf einlasse. Ich will das nicht „nebenbei“ machen.
Blick auf die Bühne vom Parkett aus

 

CJ: Wie konzipiert ihr die Workshops?
JP: Es treffen sich immer mehrere aus dem Gorki X Team, wir haben immer eine FSJ Person (Freiwilliges Soziales Jahr) und zwei Praktikant*innen, manchmal sogar drei. Astrid und ich teilen uns die Inszenierungen auf, diejenige von uns beiden, die die Inszenierung dann betreut, trifft sich mit dem restlichen Team, also mit zwei bis drei Leuten, die gerade auch Kapazität haben und zwar in aller Regel fünf bis sechs Mal à drei bis vier Stunden, aber immer mit Abstand von ein paar Tagen. Der Prozess zieht sich dann über ein paar Wochen hin und ich finde es sehr wichtig, dass wir immer zu mehreren sind und jeweils andere Menschen mit mir konzipieren, weil ich gemerkt habe, dass ich aufgrund meiner Erfahrung manchmal dazu neige, immer dasselbe zu benutzen, weil ich weiß, dass es funktioniert. Ich möchte aber, wenn eine Gruppe zweimal kommt, dass sie auch immer wieder ein neues Erlebnis hat, und ich möchte mich auch selber nicht langweilen. In unserem Team haben wir bereits in kleiner Dimension eine Multiperspektivität auf eine Inszenierung. Tatsächlich komme ich manchmal in die erste Konzeption und denke mir, das ist ja völlig glasklar, was das Hauptthema ist, das machen wir auf jeden Fall so und so und dann komme ich dahin und die anderen erzählen, was sie interessant fanden oder schwierig, wo sie Fragen haben. Dann fällt mir auf, was man noch alles darin sehen kann. Ich bin jetzt durchaus keine ganz unerfahrene Theaterseherin und trotzdem habe ich nur meine Brille auf. Natürlich schaffe ich es nicht, in zwei Stunden, alles zu erfassen, natürlich nehme ich auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Persönlichkeit wahr. Das finde ich so spannend, weil ich dann merke, wie mein ganzes Kartengebäude in sich zusammenstürzt – was ich ja bewusst möchte – , und dann fangen wir erst mal an, darüber zu reden, nähern uns an, überlegen gemeinsam, was könnte man machen und allmählich entsteht dann der Workshop. Wir führen ihn einmal gemeinsam durch, machen noch mal Feinschliff und dann steht er.
Vorraum zum Eingang für die Ränge

 

CJ: Welche künstlerischen Projekte würdest du gerne zukünftig anleiten?
JP: Mein Ideal wäre, dass wir zusätzliche Projekte haben, die zwischen Vermittlung und Kunst stehen. Wir hatten früher eigentlich immer ein Sonderprojekt pro Spielzeit mit Schulgruppen, die mit uns ein halbes Jahr lang zu einer unserer Inszenierungen gearbeitet haben. Sie haben dabei ein eigenes künstlerisches Produkt erarbeitet und das wurde dann hier auf unserer Bühne im Gorki gezeigt.
CJ: Das war „Fallen“ oder? Das hat mich umgehauen.
JP: Genau, „Fallen“ war die Profiproduktion, und wir haben dazu mit sechs Schulgruppen eine Art szenischen Kommentar erarbeitet: die „Fallstudien“. Das fehlt momentan ein bisschen, was ich schade finde. Wir haben noch zwei oder drei Folgeprojekte durchgeführt, aber dazu bräuchten wir entweder mehr Kolleg*innen oder wir müssten höher beantragen. Wir hatten beim Projektfond beantragt und da gibt es nur eine Maximalsumme, mit der wir bei der bisherigen Größenordnung zwar Künstler*innen beschäftigen konnten, die mit den Gruppen arbeiten, aber keine Produktionsleitung, die die Koordination übernahm. Ich finde auch andere Varianten denkbar, z.B. intergenerativ zu arbeiten. Es gibt ganz viele Themen, bei denen die Generationen voneinander lernen können. In die Richtung gehen wir jetzt mit den „Golden Gorkis“, die gerade mit einer Schulgruppe zusammenarbeiten. Oder es gibt auch Formate wie „Stören“, wo junge Darsteller*innen unter professionellen Bedingungen im Repertoire spielen, mit professioneller Regie und Ausstattung. (Anmerkung: „Stören“ ist ein vom Haus beantragtes Projekt) Wenn wir Workshops zu „Stören“ machen, docken die Schüler*innen anders an, wenn sie sich quasi „selbst“ auf der Bühne stehen, wenn sie sehen, wie jung die Darsteller*innen sind und dass sie etwas spielen, was aus ihrer Erfahrung kommt. Da finden dann Identifikationsprozesse statt, die sehr spannend sind. Auf der Schiene könnten wir weiter machen, weil wir viele gute Regisseur*innen haben, die mit Laiendarsteller*innen arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir daraus eine Linie entwickeln, von der reinen Vermittlung über Vermittlung an der Schnittstelle zu Kunst bis hin zu Laien machen Kunst, so dass der Übergang fließend wird.
CJ: Du beschreibst eure Vermittlungsarbeit und die, die zwischen euch und den Dramaturg*innen und den Regisseur*innen abläuft. Das bedeutet, dass man sehr viel kommuniziert, das braucht viel Zeit, man muss sich sehr gut sortieren, gut zuhören….
JP: Das stimmt. Kommunikationsprozesse sind fordernd, also gar nicht im negativen Sinne, und sie benötigen Zeit. Sag mal, wie bist du denn auf unsere Arbeit aufmerksam geworden? Du interessierst dich sehr für das Theater. 
JP: Wie ist eigentlich dein Weg zu Berlinek und von da aus zu uns gewesen?
CJ: Ich habe als Jugendliche über einen langen Zeitraum in unserer sehr engagierten Theatergruppe in der Schule mitgemacht. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht und ich konnte mich dabei auch persönlich entwickeln. Ich bin dann in meiner Berufswahl dem Theaterspiel insofern treu geblieben, als man im Sprachunterricht sehr viel mit Imitation und Spiel zu tun hat. Im ersten Gespräch mit Astrid hatten wir bereits so viele Parallelen entdeckt, die nonverbale Kommunikation spielt im Sprachunterricht eine ganz große Rolle. Die erste Frage, die von den meisten Leuten kommt, ist, wie kann denn Sprachunterricht überhaupt funktionieren, wenn Sie meine Sprache gar nicht kennen, wie können Sie mir denn etwas erklären. Und das läuft eben über die vielen anderen Kanäle, die wir ja auch jeden Tag bedienen und nutzen, auf die wir uns verlassen und in diesem Sinne habe ich das Theaterspielen auch immer als Quelle für meinen Unterricht betrachtet.

JP: Aber das ist tatsächlich ein guter Punkt. Das ist oft das Spannende an der Arbeit mit euren Gruppen, weil sie auch gerne spielen, weil sie zurückgreifen auf andere sprachliche Mittel, nämlich nonverbale. Wenn jetzt zum Beispiel Leute kommen, die Muttersprachler*innen sind, dann brauchen sie oft die Kostüme – die senken immer die Hemmschwelle beim Spielen – aber es geht dann manchmal mehr um den Text und ich finde, gerade bei Nichtmuttersprachler*innen, die Deutsch lernen, ist die Konzentration oft viel stärker auf den Körper und auf die Mimik ausgerichtet und was sie sagen wollen, und genau da fängt Theater an. Theater ist ja nicht Text. Manchmal kann ein einziges gut gesetztes Wort eine super Wirkung haben.

CJ: Seit wir in Wittenau in unserem eigenen Schulgebäude sind, haben auch wir ganz andere Möglichkeiten, neue Veranstaltungsformate anzubieten. Ich dachte z.B. an Leseabende, mit Texten in den Muttersprachen unserer Kursteilnehmer*innen. Es passiert doch überall so viel, was wir nicht verstehen, so wie auf der Theaterbühne auch. Egal, in welcher Sprache, selbst wenn gar nicht gesprochen wird, verstehen wir manchmal nichts. Diese Erfahrung teilen wir uns doch alle. Das widerfährt eben nicht nur einem Teil der Gesellschaft und damit müssen wir auch leben lernen, dass wir etwas nicht verstehen, und trotzdem zuhören, trotzdem zuschauen, trotzdem neugierig bleiben und vielleicht auch mal das durch den Körper gehen lassen, dieses Gefühl des Konsterniert-Seins und des Nicht-Entziffern-Könnens.

 

Die beiden Interviewpartnerinnen Janka Panskus und Claudia Johanning

 

Das gesamte Interview ist als Download hier erhältich.